„Das Alcatel ähnelt dem iPhone 4 nur äußerlich. Unter der Haube bietet es sogar mehr für weniger Geld als ein gebrauchtes iPhone 4. Die flüssige Bedienung und der gute Bildschirm machen Spaß. Wer eine Speicherkarte nachrüstet und sich am Plastik nicht stört, findet hier einen soliden Geheimtipp.“
Erschienen: 08.05.2013
Details zum Test
7,8 von 10 Punkten
Preis/Leistung: 8 von 10 Punkten, „Preiswert“
Erschienen: 08.05.2013
Details zum Test
3,5 von 5 Punkten
Mit dem Alcatel One Touch Star erhält man ein kompaktes Einsteigerhandy mit nettem Design. Der Mehrwert entsteht hier vor allem durch die vorinstallierten Apps sowie das hervorragende Display. Die Kamera sowie die Lautsprecher enttäuschen aber. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.
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Unser Fazit
14.02.2013
One Touch Star
Unspannender Mittelklasse-Androide
Das Unternehmen TCL möchte seine Marke Alcatel im Handy-Bereich endlich wieder groß auftrumpfen lassen. Denn die besten Zeiten von Alcatel liegen eine ganze Weile zurück. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen anlässlich der CES 2013 in Las Vegas Anfang des Jahres ein komplettes Portfolio von 13 Handys neu vorgestellt. Der Star unter den Geräten war dabei das One Touch Idol, das durchaus auf Topniveau mit der Konkurrenz mithalten kann. Ironischerweise gilt dies nicht für das One Touch Star.
Ein echtes Highlight ist nicht zu entdecken
Das Mobiltelefon wurde jetzt in ersten Dokumenten entdeckt, die derzeit ihre Runde durchs Internet machen. Das Gerät soll anlässlich des Mobile World Congress in Barcelona Ende Februar 2013 sozusagen nachgereicht werden und wird sich dann offensichtlich ins mittlere Preissegment einordnen. Die Spezifikationen des One Touch Star sind dabei prinzipiell brauchbar, lassen aber ein echtes Highlight missen – wie es etwa Sony im Einsteigersegement mit seinen hervorragenden Displays zu setzen vermag.
Sehr wenig Arbeitsspeicher
Der Chipsatz des One Touch Star ist ohnehin die Achillessehne des Gerätes. Mit seinem einfachen Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz Taktrate liefert das Handy zwar prinzipiell genügend Power für einen flüssigen Betrieb, doch der auf 512 Megabyte beschränkte Arbeitsspeicher dürfte einem völlig ruckelfreien Betrieb eine Absage erteilen. Die Oberfläche von Android 4.1 Jelly Bean mag damit noch sauber laufen, doch das System belegt selbst den größten Teil von so wenig RAM, so dass für weitere Apps nur wenig übrig bleibt. Die Folge dürfte sehr wahrscheinlich Ruckeln und Zicken beim Betrieb mehrerer größerer Apps sein – oder auch beim Surfen über große Websites.
Butter und Brot, mehr aber auch nicht
Wen das nicht stört, weil er ohnehin einfach nur ein Handy fürs Telefonieren und gelegentliche Abrufen von E-Mails sucht, erhält immerhin ein klassisches Butter-und-Brot-Gerät ohne großartige Pros oder Contras. Der Bildschirm ist mit 4 Zoll Größe und 800 x 480 Pixeln Auflösung für die Mittelklasse sicherlich angemessen, GPS, eine Rückkamera mit 5 Megapixeln Auflösung, eine Frontkamera mit VGA-Auflösung und ein Steckplatz für microSD-Karten liefern alles, was man hier erwarten kann. Der interne Speicher fällt mit 2,4 nutzbaren Gigabyte Größe allerdings recht bescheiden aus, der Steckplatz wird also am besten gleich mit einer Speicherkarte versehen – und auch der Akku ist mit 1.500 mAh Nennladung allenfalls mäßig groß bemessen.