Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Samoware am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

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Die besten Samoware

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Aus unserem Magazin:

Ratgeber: Samoware

Enorme Preiss­pan­nen

SamowareEinen Gradmesser für die Qualität eines Samowars („Selbstkochers“) wird man nicht so sehr am Kaufpreis festmachen können. Denn noch immer dienen diese traditionellen und sehr aufwendig gearbeiteten Gefäße vor allem als Blickfang, die Preisspannen sind entsprechend groß (rund 70 Euro bis in den dreistelligen Bereich) und insbesondere eine Frage des Designs. Doch selbst modernstee Ausführungen zeigen den Rückbezug zur russischen oder türkischen Teekultur und sind aufwendig verziert, teils vergoldet und zum Warmhalten großer Teemengen in der Hotellerie oder bei Veranstaltungen gedacht. Einige Modelle sind auch für den Privatgebrauch ausgelegt.

Materialien und Heizsysteme

Die Kessel zum Erhitzen von Wasser sowie die kleineren, oben aufgesetzten Teekannen können aus Kupfer oder Messing bestehen oder – wesentlich verbreiteter – aus Edelstahl, Porzellan oder Glas, die billigeren aus Kunststoff. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, nur gute Gründe für das ein oder andere Budget oder die Anpassung an das häusliche Ambiente. Nostalgiker beispielsweise greifen bevorzugt zu klassisch aussehenden Samowaren mit bauchigen Kesseln und einer geschwungenen, oberen Kanne mit Griff aus Edelstahl, das manchmal sogar vergoldet ist. Das Heizsystem mit Petroleum, Gas oder Holzkohle ist weitgehend elektrischen Aufheizsystemen gewichen, die dem Elektrostab eines Tauchsieders ähnlich sind oder aus einer Heizplatte bestehen. Bei den in Deutschland vertriebenen Samowaren dominiert die Marke Beem mit der größten Auswahl an Größen und Formen. Sie reduzieren das verschnörkelte Design auf moderne Art, sind aber immer noch echte Augenweiden. Den Energiehunger der meist stundenlang betriebenen Teekocher bremst man modern mit Zweiphasen-Systemen. Beim Odette oder 3003 G beispielsweise gibt es zwei Heizsysteme mit unterschiedlicher Wattzahl. Bei Erreichen des Siedepunktes wechselt eine Abschaltautomatik in einen 500-Watt-Modus zum Weiterkochen oder Warmhalten des Teewassers. Weitere, namhafte Hersteller sind Bartscher, Mulex oder Neumärker.

Fassungsvermögen und Ausstattungsdetails

Die Teezubereitung folgt immer dem gleichen Prinzip: Der untere Kessel ersetzt den Wasserkocher und beheizt mit dem Heißwasser die obere Kanne, in dem man eine größere Menge Tees mit Wasser zu einem Teekonzentrat aufbrüht. Dieser Sud kann dann je nach Geschmack im Verhältnis 1:3 bis 1:10 mit heißem Wasser aus dem unteren Kessel vermischt werden. Das Wasser wird durch einen Ablasshahn entnommen, der im Idealfall mit einem abnehmbaren Kalk- und Partikelfilter ausgestattet ist. Den Sud stellt man aus Teeblättern oder Beuteln her, im Gegensatz zu Teekochern jedoch in jedem Fall per Hand. Ein Samowar verlangt nach einer robusten Teesorte, die selbst im Sud nicht bitter wird und stundenlange Warmhaltephasen übersteht. Wer Grüntees, weißen Tee oder zarten Ceylon bevorzugt oder insbesondere Edeltees automatisch zubereiten möchte, greift am besten zu einer Teemaschine der Premiumklasse, die mit voreingestellten Temperaturen für diverse Teesorten ausgestattet ist. Doch auch bei den Samowaren gibt es Ausstattungsvarianzen. Modelle mit stufenlos regelbarem Thermostat bieten Temperaturziele zwischen 30 und 100 Grad Celsius, einfachere nur die Wahl zwischen „Kochen“ und „Warmhalten“, und eine dritte Variante vereint die Funktionen eines Tee- und Wasserkochers. Noch ein Wort zur Größe: Für Privathaushalte reichen Fassungsvermögen von 1,7 bis 6 Liter, für Veranstaltungen werden 6 bis 13 und für Hotellerie Modelle mit bis zu 15 Litern Fassungsvermögen angeboten.

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