Stärken
Schwächen
Die Marke Hoover, ursprünglich Pionier und Spezialist in Sachen Staubsauger, stellt heute auch Hausgeräte wie Dampfreinigern, Kühlschränken oder eben Waschtrocknern her. Das europäische Hoover-Geschäft wurde 1995 vom italienischen Hersteller Candy übernommen, wodurch die Candy Hoover Group entstand. Seit 2018 gehört diese Unternehmensgruppe zum chinesischen Haushaltsgerätekonzern Haier. Im Vergleich zur langen Firmengeschichte sind Waschtrockner, die Waschmaschine und Trockner in einem Gerät vereinen, für Hoover ein relativ junges Produktsegment.
Test und Kundenmeinungen: Wie schneiden Hoover-Waschtrockner ab?
Unabhängige Tests von Hoover-Waschtrocknern sind nach wie vor rar gesät, sodass sich keine verlässliche Aussage über eine tendenziell gute oder eher schlechte Qualität der Kombigeräte treffen lässt. Ein Blick auf die Kundenbewertungen zeigt, dass Nutzerinnen und Nutzer zum Großteil zufrieden sind. So loben sie fast einhellig die Waschleistung der Geräte. Einige erwähnen aber, dass sich die einzelnen Programme ohne Bedienungsanleitung kaum erschließen. Andere vermissen differenzierte Einstellmöglichkeiten, etwa bei der Länge des Trocknungszyklus. Auch lässt sich die Temperatur nicht immer wunschgemäß variieren, was bei zu hoher Hitze zum Einlaufen von Kleidungsstücken führen kann. Alles in allem wird aber das gute Preis-Leistungs-Verhältnis der Hoover-Waschtrockner geschätzt.Fassungsvermögen im Kauf-Check: vn 6 bis 13 Kilogramm
Zeichnen sich die Maschinen ähnlich wie die Candy-Modelle durch einen reduzierten Funktionsumfang aus, sichern sich die Geräte in einem Aspekt Aufmerksamkeit: dem Fassungsvermögen. Zwar wird man auch im kleinen Segment fündig (maximale Füllmenge Waschen 6 Kilogramm/Trocknen 5 Kilogramm), doch tummeln sich die meisten Hoover-Waschtrockner im Bereich von 7/5, 8/6 und 9/6 Kilogramm und trumpfen schließlich mit 13/8 Kilogramm auf. Diese Spanne bieten nicht viele Hersteller an. Praktisch ist das große Fassungsvermögen vor allem für einzelne umfangreiche Ladungen – etwa Bettwäsche, Handtücher oder Sportbekleidung mehrerer Personen –, die sonst zwei Waschgänge erfordern würden, sowie für Haushalte mit wenig Platz, die auf ein einzelnes großes Gerät statt zweier Einzelgeräte setzen möchten oder müssen. Wer hingegen dauerhaft sehr große Wäschemengen zu bewältigen hat, sollte trotz der großen Kapazität nicht allein auf das Fassungsvermögen schauen, sondern auch den zu erwartenden Energie- und Wasserverbrauch einkalkulieren.Energieeffizienzklasse: Warum ein Kauf nach Verbrauchswerten sich lohnt
Waschtrockner sind aufgrund ihrer Doppelfunktion grundsätzlich keine besonders sparsamen Haushaltsgeräte – weder beim Strom- und Wasserverbrauch noch bei der benötigten Zeit. Deshalb empfiehlt sich die Anschaffung vor allem dann, wenn die Kombifunktion nicht ständig, sondern eher gelegentlich genutzt wird – etwa für einzelne große Ladungen oder aus Platzgründen. Wer die Maschine hingegen sehr häufig nutzt, etwa in einem mehrköpfigen Haushalt mit dauerhaft hohem Wäscheaufkommen, fährt unter Energiespar-Gesichtspunkten meist besser mit zwei Einzelgeräten: Waschmaschinen und Trockner mit Wärmepumpe sind einzeln betrachtet ungleich effizienter.Seit März 2021 gilt für Waschtrockner das EU-Energielabel mit den Klassen A bis G. Aktuelle Hoover-Modelle erreichen dabei überwiegend die Klasse D, vereinzelt auch nur E – Bestwerte wie A oder B bleiben anderen Herstellern, wie zum Beispiel LG, vorbehalten. Auch beim Wasserverbrauch zeigen sich Unterschiede: Aktuelle Hoover-Waschtrockner benötigen laut Herstellerangaben je nach Modell zwischen rund 44 und 49 Litern pro vollständigem Wasch-Trocken-Zyklus. Das ist auch bei anderen Herstellern gängig.





















