Dampfreiniger

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Ratgeber zu Dampfdruckreiniger

Saubere Wohnungen ohne Chemie


Herkömmlicherweise wird zur Bodenreinigung mit Eimer und Schrubber ein Reinigungsmittel in das Wasser gegeben. Im Unterschied dazu kommen Dampfreiniger ganz ohne Chemie aus, nur in Ausnahmefällen werden zusätzlich Reiniger eingesetzt, weswegen dies lediglich bei einigen wenigen Geräten überhaupt möglich ist. Stattdessen übernimmt allein der heiße Dampf in Kombination mit dem entsprechenden Dampfdruck die Reinigung, die Geräte werden daher auch im Haushaltsbereich immer beliebter.

Auf den richtigen Einsatzzweck kommt es an
Im Unterschied zu den Spezial-Hochdruckdampfreinigern für den Industrie- und Werkstätteneinsatz sowie für Außenflächen arbeiten die Haushaltsmodelle mit einem relativ niedrigen Druck, der jedoch in vielen Fällen für den Wohn- und Sanitärbereich ausreicht. Die Geräte eignen sich vor allem für glatte Flächen aus Stein oder Fliesen, bei Holzböden hingegen ist Vorsicht angesagt. Sie sollten auf jeden Fall optimal verlegt und versiegelt sein, da ansonsten die Gefahr droht, dass sie aufquellen. Die Reiniger werden daher hauptsächlich in Badezimmern sowie in der Küche eingesetzt, im Wohnbereich lassen sich neben den robusten Hartböden auch Teppiche und Polster gut mit ihnen reinigen. Skepsis ist hingegen gegenüber der immer wieder behaupteten besonderen Allergikereignung angesagt. Der heiße Dampf ist nämlich nur bei intensiver Bestrahlung wirksam gegen Milben, Bakterien und Co, die Desinfektionswirkung der Geräte ist in der Praxis demnach meist ziemlich eingeschränkt.

Allround-Talent Bodengerät

Das breiteste Einsatzspektrum bieten die optisch einem Staubsauger nicht unähnlichen Bodengeräte. Ausgestattet mit einem langen, flexiblen Schlauch sowie idealerweise mit einem reichhaltigen Zubehör an Spezialdüsen und -bürsten, lassen sich mit ihnen nahezu alle Flächen sowie schwer zugängliche Stellen innerhalb der Wohnung reinigen, darunter auch zum Beispiel Fenster. Dabei lohnt es sich, mehr Geld in ein Zweikessel-Modell (siehe Ratgeber: Funktionsarten und Sicherheit) zu investieren, da diese energieeffizienter und auch komfortabler zu handhaben sind. Auf Dauer rechnen sich die Geräte bei größeren Flächen beziehungsweise häufigem Einsatz. Einige Modelle lassen sich ferner mit einem Dampfbügeleisen sowie einem entsprechenden Bügeltisch zu einem perfekten Bügelsystem kombinieren – speziell für größere Haushalte mit zahlreichen Familienmitgliedern eine attraktive Option.

Dampfbesen und 2-in-1-Kombigeräte

Wer hingegen lediglich (Hart)-Böden mit heißem Dampf reinigen möchte, sollte zu einem sogenannten Dampfbesen greifen. Bei ihnen ist die komplette Technik sowie der Wassertank im Stiel untergebracht, die Reichweite ist dementsprechend kleiner als bei einem Bodengerät. Aufgrund eines Durchlauferhitzers sind sie meist sofort betriebsbereit und zudem sparsam. Außerdem schwören nicht wenige auf das bequeme Handling der Geräte, das – ähnlich wie bei den entsprechenden Staubsaugermodellen – einfacher und schonender für den Rücken sei: Die Geräte sind leicht und sehr wendig und erlauben ferner eine aufrechte Körperhaltung. Sehr praktisch sind auch 2-in-1-Besenmodelle. Sie führen einen kleinen Handdampfreiniger huckepack mit sich, der bei Bedarf, etwa zum Reinigen höher gelegener oder schwer zugänglicher Stellen sowie von Zwischenräumen, einfach abgenommen wird. Die Dampfleistung entspricht dabei meist der eines klassischen Handdampfreinigers, deren größter Vorteil die leichte Handhabung ist: Sie bringen nur wenig Gewicht auf die Waage und lassen sich dementsprechend ohne größere körperliche Mühen einsetzen – beliebt sind sie etwa zur Dampfreinigung von Bädern oder Küchen, also etwa der Toilette, Dusche sowie von Herd und Spüle. Ein kleiner Wassertank kann dabei durchaus von Vorteil sein – die Geräte haben zwar eine geringere Reichweite, sind dafür aber leichter. Die Dampfleistung selbst wiederum lässt leider oft zu wünschen übrig, vor der Anschaffung ist ein Blick in Testberichte von Fachmagazinen beziehungsweise Erfahrungsberichte von Usern unbedingt zu empfehlen.

Dampfsauger

Sämtliche bislang genannten Gerätetypen haben leider einen großen Nachteil: Sie lösen zwar Schmutz und Fett (mehr oder weniger) effektiv, nehmen ihn aber nicht sorgfältig genug auf. Bodengeräte sowie Stielmodelle setzen dafür nämlich lediglich Tücher ein, die auf der Düse angebracht werden, deren Saugfähigkeit, wie Tests belegen, meist suboptimal ist. Für größere Flächen ist daher ein Dampfsauger meist die bessere Wahl. Sie ähneln technisch den Bodengeräten, sind aber mit einer zusätzlichen Aufsaugfunktion ausgestattet. Allerdings ist dabei unbedingt auf eine hohe Gesamtleistung zu achten, da die Zusatzfunktion sehr energieintensiv ist. Gute Geräte weisen eine Leistungsaufnahme von 3.000 Watt auf, die sicherstellt, dass während des Betriebs weder die Dampf- noch die Saugfunktion zu schwächeln beginnt.

Autor: Wolfgang

Produktwissen und weitere Tests zu Dampfdruck-Reiniger

Kärcher Dampfreiniger SC 1 Premium Technik zu Hause.de 9/2014 - Einen einzigartigen ‚Hans-Dampf‘ für die Reinigung kleiner Flächen bringt Kärcher mit der leistungsstarken Verbindung aus Handdampfer und Dampfmopp auf dem Markt. Eine IFA-Innovation im Handtaschenformat.

Kärcher Putzteam Technik zu Hause.de 1/2015 - Tipp 3: Fett und verkrustete Essensreste im Backofen verderben jedem Koch schnell die Laune und fordern oft zeitintensives Schrubben. Eine elegante Alternative zu herkömmlichen Reinigungsmethoden bieten Dampfreiniger wie der SC 4 von Kärcher. Die kraftvolle Kombination aus Druck und Temperatur löst selbst hartnäckige Verkrustungen. Ein weiterer Vorteil: Da für die Dampfreinigung lediglich Wasser benötigt wird, können Reinigungsmittel getrost im Schrank bleiben.

Schonend reinigen Heimwerker Praxis 5/2012 (September/Oktober) - Jetzt wird je nach Bedarf die passende Düse ausgewählt, und die Arbeit kann beginnen. Nun zeigt das Gerät, wo es für "Schmutz und Co." langgeht; der heiße Dampf löst Verschmutzungen schnell und zuverlässig. Ob Fenster putzen, Fliesenspiegel, Badewanne oder Katzenklo, alles wird sauber und verliert unangenehme Gerüche. Wird mit der Düse Druck aufgebracht, zum Beispiel beim Reinigen von Polstern, kann es passieren dass "aus Versehen" die Saugfunkti- on ausgeschaltet wird.

Dampfreinigermopp Dirt Devil im Test Hansecontrol 4/2012 - Zahlreiche Abbildungen verdeutlichen das ohnehin einfache Bedienkonzept. Fazit Insgesamt lautet das Testurteil der Hermes Hansecontrol-Cert "gut" mit der Note 2,1, die Zeitersparnis, die der M318 gegenüber der konventionellen Reinigung per Hand bringt, sogar als sehr gut.

Dampferflotte Heimwerker Praxis 3/2011 - Die Heizung schaltet sich während der Benutzung immer wieder ein, um den Druck aufrechtzuerhalten. Dabei blinkt die grüne Kontrolllampe. SC 2.500 C steht ein Dampfreiniger zur Verfügung, der die meisten Reinigungsarbeiten erledigt, ohne aus seiner Funktion ein Geheimnis zu machen. Auch wenn es nicht auf Anhieb sichtbar ist, auch der Steamtec arbeitet mit separatem Dampfkessel. 0,7 Liter werden erhitzt und 1,5 Liter stehen zum Nachpumpen zur Verfügung.

„Überflüssig“ - Bodengeräte test (Stiftung Warentest) 4/2007 - Ebenfalls heikel: schmutzige Reinigungstücher während des Putzens zu wechseln. Die Tücher sind nicht nur heiß, zwischen Tuch und Düse sammelt sich oft auch ein Rest an Dampf, der beim Tuchwechsel entweicht. Mehr als einmal haben sich unsere Tester die Finger verbrüht. Hier sind Handschuhe nötig. Schmutz wird in Teppich einmassiert Teppiche, Polster und Oberflächen aus Holz sind für die Reinigung mit Dampf eher ungeeignet.

Melissa 640-278 Dampfmop staubsauger.net 9/2016 - Auf Basis der Kriterien Ausstattung, Handhabung, Preis-Leistung und Verarbeitung wurde ein Dampfreiniger überprüft. Er erhielt die Endnote „befriedigend“.

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Dampfreinigungsgeräte

Bodengeräte mit zwei Kesseln können jederzeit nachgefüllt werden und sind Einkesselmodellen vorzuziehen. Dampfbesen dagegen arbeiten mit einem Durchlauferhitzer und sind sofort betriebsbereit, eigen sich aber mit Ausnahme der 2-in-1-Geräte mit integriertem Handreiniger nur für Böden. Dampfsauger wiederum punkten mit einer guten Schmutzaufnahme. Neben den Hochdruck-Modellen für den Industrie- und Werkstätteneinsatz werden Dampffreiniger für den Hausgebrauch immer beliebter. Sie lösen Schmutz und Fett ohne chemische Zusätze allein durch heißen Wasserdampf auf. Typische Einsatzbereiche sind robuste, glatte Flächen in Bad, WC und Küche, aber auch Hartböden, etwa aus Fliesen oder Stein, sowie Teppiche und Polstermöbel lassen sich mit Dampf gut reinigen. Lediglich empfindliche oder nicht 100-prozentig versiegelte/verarbeitete Holzböden sind von einer Reinigung ausgeschlossen. Skepsis ist allerdings angesagt, was ihre Fähigkeiten zur Desinfektion und ihre Allergikereignung angeht. Der heiße Dampf wird in der Regel viel zu kurz eingesetzt, um sämtliche Milben und Bakterien abzutöten. Bei den gängigsten Modellen handelt es sich um Bodengeräte, die ähnlich wie ein Staubsauger mit einem flexiblen Schlauch ausgestattet sind, damit nicht nur Bodenflächen, sondern auch höher gelegene Stellen bearbeitet werden können. Bei den Einkesselsystemen wird das Wasser komplett erhitzt und danach unter Druck abgegeben. Die Geräte können daher erst nach einer Abkühlzeit wiederbefüllt werden. Außerdem sind die Energiekosten höher, sofern der Tankinhalt nicht komplett ausgenutzt wird. Als Alternative empfehlen sich Modelle mit getrenntem Tank-Boiler-System. Sie sind schneller betriebsbereit, weil nicht der komplette Tankinhalt erhitzt wird, und können jederzeit nachgefüllt werden. Einige Modelle lassen sich sogar mit einem Dampfbügeleisen kombinieren und ersetzen eine Bügelstation. Achten sollte man auf eine breite Auswahl an Zubehör, darunter diverse Bürsten und Spezialdüsen, etwa für Fenster und Fugen oder schwer erreichbare Stellen wie Spalten und Zwischenräume. Teilweise werden sogar Kleiderbürsten angeboten. Das Gros der Dampfbesen wiederum eignet sich lediglich für Bodenflächen. Die komplette Technik ist dabei im Stiel untergebracht, entsprechend klein fällt daher der Tank und häufig auch die Reichweite der Geräte aus. Das Wasser wird mittels Durchlauferhitzer in Dampf umgewandelt, die Geräte sind also sofort betriebsbereit. Im Trend liegen neuerdings 2-in-1-Modelle einem abnehmbaren Handreiniger im Huckepack, die ein breiteres Einsatzspektrum bieten. Die speziellen Handgeräte wiederum eignen sich nur für kleine Flächen, etwa im Bad oder am Küchenherd, und lassen nicht selten in puncto Dampfleistung zu wünschen übrig. Außerdem nehmen sie, im Unterschied zu den Bodengeräten und den Dampfbesen, den Schmutz nicht auf. Aber auch letztere legen in Praxistests genau darin leider häufig Schwächen an den Tag, da die Reinigungstücher der Bodendüse nicht saugkräftig genug sind. Sollen vorrangig größere Bodenflächen mit Dampf gereinigt werden, ist deshalb ein Dampfsauger mit hoher Wahrscheinlichkeit die bessere Wahl. Wie der Name schon sagt, nehmen sie den durchfeuchteten Schmutz wie ein Staubsauger sofort auf. Die Zusatzfunktion benötigt allerdings viel Energie, weswegen das Gerät eine Gesamtleistungsaufnahme von mindestens 3.000 Watt haben sollte.