Wie gut schneiden Laubbläser und Laubsauger von Bosch in Tests ab?
Laubsauger und Laubbläser von Bosch können Tester sowohl in der Leistungsfähigkeit als auch in der Benutzerfreundlichkeit überzeugen. Sie tummeln sich so gut wie immer auf den vorderen Plätzen und schneiden in allen getesteten Disziplinen mit guten bis sehr guten Noten ab. Aktuell führend im Bosch-Laubbläser-Sortiment ist der
GBL 18V-750 aus dem Bosch Professional 18V-System: Der bürstenlose BITURBO-Motor erzeugt eine Luftgeschwindigkeit von bis zu 198 km/h und einen Volumenstrom von 780 m³/h – Werte, die sich im Vergleichsfeld sehen lassen können. Das Gerät wurde in Vergleichstests mit „sehr gut" (1,2) bewertet. Im Heimwerker-Segment überzeugt der
UniversalGardenTidy als flexibles Kombigerät mit Blas-, Saug- und Häckselfunktion für private Gärten.
Bosch Laubbläser überzeugen in Tests regelmäßig mit sehr guten Gesamtnoten. (Bildquelle: amazon.de)
Was interessiert die Testmagazine an den Bosch-Gartengeräten am meisten?
Im Fokus der Tests steht das
Reinigungsergebnis. Zwar hat Bosch
im Vergleich zu seinen Wettbewerbern nicht gerade die größten Geräte zur Laubentfernung im Sortiment – die Akkus haben eine Leistung von 18 bzw. 36 Volt und die Elektromaschinen eine Leistung von maximal 3.000 Watt.
Die Laubsauger und
Laubbläser des Herstellers weisen
für den Privatgebrauch aber dennoch eine ausreichend starke Leistung auf, um mit ihrem Luftstrom weite, stark belaubte Flächen und Gärten von Blättern und Zweigen zu befreien.
Mit ihren
vielseitigen Funktionen Blasen, Saugen und Häckseln enttäuschen die Maschinen private Anwender nicht. Selbst bei nassem Laub oder hohem Gras erzielen sie zumeist beste Ergebnisse. Einbußen bei der Blasleistung können sich dennoch aufgrund des schmal zulaufenden Blasrohrs bemerkbar machen. Zwar sorgt diese Bauweise für einen so genannten Düseneffekt mit einem dünnen, aber kraftvollen Blasrohr. Bei der Arbeit in größeren Bereichen muss das Gerät dafür aber kontinuierlich hin- und hergeschwenkt werden, um die fehlende Breite wieder auszugleichen. Was das Saugen und Häckseln betrifft, zeigen die Bosch-Geräte manchmal kleine Schwächen bei der Beseitigung von Buschwerk. Erst ziehen sie die etwas gröberen Stücke nur schwerfällig ein; im Anschluss zerkleinern sie sie nicht immer vollständig. Im Großen und Ganzen ist dieses Manko aber kein Grund für eine grobe Abwertung.
Wie gestaltet sich die Bedienung?
Bosch-Geräte zeichnen sich durch eine
einfache Inbetriebnahme aus. Es genügt, das Blas- bzw. Saugrohr aufzustecken, es rastet einfach und schnell ein – die Arbeit kann beginnen. Der Umbau von einer Funktion zur anderen gelingt mit wenigen Handgriffen. Die Laubbläser und -sauger sind ausgewogen konstruiert und lassen sich dank ihrer durchdachten Griffe in jeder Arbeitsposition sicher und gut halten. Bei einigen Geräten unterstützen Schultergurte mit Polstern die
angenehmen Trageeigenschaften der ohnehin eher leichten Gartengeräte. Auch nach dem Einschalten lassen sie sich fast immer ohne großen Gegendruck führen. Die wenigen Bedienelemente, zum Beispiel der Einschaltknopf, sind unkompliziert zu erreichen.
Kleine Einschränkungen mindern Funktionalität nicht
Natürlich bringen benzinbetriebene Geräte grundsätzlich deutlich mehr Kraft auf als die Modelle von Bosch, die mit Akku- und Elektroantrieb arbeiten. Die
Luftgeschwindigkeit kraftstoffgespeister Maschinen kann über 400 Stundenkilometer erreichen. Bei Bosch pendelt sich die Luftleistung in einem Bereich von ordentlichen 200 Stundenkilometer ein – beim professionellen GBL 18V-750 sogar bis zu 198 km/h Luftgeschwindigkeit. Für den gelegentlichen Haus- und Hofgebrauch eignen sich die Laubentferner damit anstandslos. Das
Fangsackvolumen ist mit rund 45 Liter
eher klein dimensioniert, was ein häufiges Leeren des Behältnisses notwendig macht. Geräte anderer Hersteller warten zum Teil mit um die 70 Liter auf. Was die
Lautstärke betrifft, haben Bosch Akku-Laubbläser hier einen deutlichen Vorteil gegenüber Benzin- und selbst manchen Elektrogeräten: Dank des bürstenlosen Motors und des emissionsfreien Betriebs arbeiten sie spürbar leiser – ideal für den Einsatz in Wohngebieten und bei Berücksichtigung der gesetzlichen Ruhezeiten.
System-Akkus: Ein wichtiges Kaufargument
Wer bereits andere Bosch-Gartengeräte oder -Elektrowerkzeuge besitzt, profitiert vom einheitlichen
18V- bzw. 36V-Akkusystem: Alle Akkus aus diesen Leistungsklassen lassen sich herstellerübergreifend in sämtlichen kompatiblen Bosch-Geräten einsetzen. Zudem ist Bosch Professional Teil der
AMPShare-Allianz, einer markenübergreifenden Initiative, die kompatible 18V-Akkus von verschiedenen Herstellern ermöglicht. Wer also in das Bosch-Akku-System investiert, kann diese Akkus auch in Zukunft für viele weitere Gartengeräte und Elektrowerkzeuge nutzen – das macht den Kauf besonders wirtschaftlich.