Die bes­ten Droh­nen | Test 07/2026

Spielzeug, Sport oder Luftaufnahmen: Drohnen gibt es für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete.

Zum ausführlichen Ratgeber

Droh­nen Bes­ten­liste

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261 Ergeb­nisse ent­spre­chen den Such­kri­te­rien

1
DJI Lito 1 von DJI
–8%
DJI Lito 1

4K (UHD) • 48 MP • Max. Flug­zeit: 36 Minu­ten • 249 g

Sehr gut

1,0

Leis­tungs­starke Kamera mit benut­zer­freund­li­chem Design
Amazon.de

291,23 €

Otto.de

291,23 €

Alternate

291,23 €

2
DJI Air 3S von DJI
DJI Air 3S

4K (UHD) • 50 MP • Max. Flug­zeit: 45 Minu­ten • 724 g

Sehr gut

1,2

Kom­bi­niert lange Flug­zeit mit star­ker Kamera
Amazon.de

899,00 €

coolblue

899,00 €

eBay

899,00 €

3
DJI Lito X1 von DJI
DJI Lito X1

4K (UHD) • 48 MP • Max. Flug­zeit: 36 Minu­ten • 249 g

Sehr gut

1,2

Hoch­auf­lö­sende Kamera mit intel­li­gen­ter Steue­rung
calumetphoto.de - Calumet Photo Video GmbH

649,00 €

Amazon.de

649,00 €

Saturn

649,00 €

4
DJI Mavic 2 Pro von DJI
DJI Mavic 2 Pro

4K (UHD) • 20 MP • Max. Flug­zeit: 31 Minu­ten • 907 g

Sehr gut

1,3

Kom­bi­na­tion aus hoher Bild­qua­li­tät und Flug­zeit
Amazon.de

1.970,68 €

5
DJI Air 3 von DJI
DJI Air 3

2,7K (QHD), 4K (UHD), Full HD • 48 MP • Max. Flug­zeit: 46 Minu­ten • 720 g

Sehr gut

1,3

Kom­pakte Drohne mit fort­schritt­li­cher Kame­ra­tech­no­lo­gie
calumetphoto.de - Calumet Photo Video GmbH

996,55 €

Otto.de

1.499,00 €

eBay

1.599,00 €

6
DJI Avata 360 von DJI
DJI Avata 360

8K • 64 MP • Max. Flug­zeit: 23 Minu­ten • 455 g

Sehr gut

1,3

Ideal für krea­tive Flug­auf­nah­men und Anfän­ger
computeruniverse.net

879,00 €

electronis.de

928,99 €

Amazon.de

929,99 €

7
DJI Mini 5 Pro von DJI
DJI Mini 5 Pro

4K (UHD) • 50 MP • Max. Flug­zeit: 36 Minu­ten • 249 g

Sehr gut

1,3

Leis­tungs­starke Kamera und lange Flug­zeit
Amazon.de

657,90 €

coolblue

657,90 €

Kamera-Express

678,90 €

8
DJI Mavic 4 Pro von DJI
DJI Mavic 4 Pro

6K, 4K (UHD), Full HD • 100 MP • Max. Flug­zeit: 51 Minu­ten • 1063 g

Sehr gut

1,3

Kom­bi­niert hohe Bild­qua­li­tät mit lan­ger Flug­zeit
Kamera-Express

1.749,00 €

Amazon.de

1.749,00 €

coolblue

1.749,00 €

9
DJI Mini 4K von DJI
DJI Mini 4K

4K (UHD) • 12 MP • Max. Flug­zeit: 31 Minu­ten • 249 g

Sehr gut

1,3

Leis­tungs­stark mit 4K-​Kamera und Gim­bal
Amazon.de

389,00 €

Kaufland

434,00 €

eBay

569,88 €

10
DJI Mini 4 Pro von DJI
DJI Mini 4 Pro

4K (UHD) • 48 MP • Max. Flug­zeit: 34 Minu­ten • 249 g

Sehr gut

1,4

Kom­pakt, leicht und leis­tungs­stark
coolblue

499,00 €

eBay

739,64 €

Otto.de

779,90 €

11
DJI Air 2S von DJI
DJI Air 2S

2,7K (QHD), 4K (UHD), Full HD • 20 MP • Max. Flug­zeit: 31 Minu­ten • 595 g

Sehr gut

1,4

Her­vor­ra­gende Kamera mit lan­ger Flug­zeit
Cyberport.de

1.231,34 €

computeruniverse.net

1.231,34 €

12
DJI Mini 3 Pro (ohne Fernsteuerung) von DJI
DJI Mini 3 Pro (ohne Fern­steue­rung)

2,7K (QHD), 4K (UHD), Full HD • 48 MP • Max. Flug­zeit: 34 Minu­ten • 249 g

Sehr gut

1,4

Kom­bi­na­tion aus hoher Reich­weite und 4K Kamera
eBay

399,99 €

13
DJI Mini 2 von DJI
DJI Mini 2

2,7K (QHD), 4K (UHD), Full HD • 12 MP • Max. Flug­zeit: 31 Minu­ten • 249 g

Sehr gut

1,4

Kom­pakte Drohne mit 4K Kamera und lan­ger Flug­zeit
eBay

9,90 €

14
DJI Mini 2 SE von DJI
DJI Mini 2 SE

2,7K (QHD), Full HD • 12 MP • Max. Flug­zeit: 31 Minu­ten • 246 g

Sehr gut

1,4

Leicht und kom­pakt mit beein­dru­cken­der Reich­weite
eBay

389,99 €

15
Potensic Atom von Potensic
Poten­sic Atom

4K (UHD) • 12 MP • Max. Flug­zeit: 32 Minu­ten • 249 g

Sehr gut

1,4

4K Kamera mit 3-​Ach­sen-​Gim­bal für gesto­chen scharfe Auf­nah­men
Amazon.de

269,99 €

Proshop.de

419,99 €

16
DJI Avata 2 von DJI
DJI Avata 2

2,7K (QHD), 4K (UHD), Full HD • 12 MP • Max. Flug­zeit: 23 Minu­ten • 377 g

Sehr gut

1,4

Per­fekte Kom­bi­na­tion aus Leis­tung und Benut­zer­freund­lich­keit
Hifi & Foto Koch GmbH

369,00 €

Amazon.de

369,00 €

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369,00 €

17
DJI Flip von DJI
DJI Flip

4K (UHD) • 48 MP • Max. Flug­zeit: 31 Minu­ten • 249 g

Sehr gut

1,5

Kom­pakte Drohne mit 4K und ein­fa­cher Bedie­nung
Amazon.de

309,19 €

eBay

319,99 €

18
DJI Mini 3 (ohne Fernsteuerung) von DJI
DJI Mini 3 (ohne Fern­steue­rung)

2,7K (QHD), 4K (UHD), Full HD • 12 MP • Max. Flug­zeit: 38 Minu­ten • 248 g

Gut

1,6

Kom­pakte Drohne mit 4K Kamera und GPS
eBay

287,76 €

Amazon.de

296,99 €

19
DJI Neo 2 von DJI
DJI Neo 2

4K (UHD) • 12 MP • Max. Flug­zeit: 19 Minu­ten • 151 g

Gut

1,6

Leicht­ge­wich­tige Drohne mit intel­li­gen­ten Funk­tio­nen
Kamera-Express

208,95 €

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208,95 €

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208,95 €

20
DJI Mavic Pro von DJI
DJI Mavic Pro

4K (UHD) • 12 MP • Max. Flug­zeit: 27 Minu­ten • 734 g

Gut

1,6

Kom­pakte Bau­weise mit fort­schritt­li­cher Tech­no­lo­gie
Amazon.de

953,66 €

Inhaltsverzeichnis

Drohnen Für Spiel, Spaß und Luft­bild­auf­nah­men

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Anwendungsbereiche: Spielzeug-Drohnen, Racing-Drohen und Kamera-Drohnen
  • einfache Steuerung durch viele unterstützende Flugmodi
  • Bedienung benötigt etwas Übung
  • nur mit Einschränkungen nutzbar (siehe Drohnen-Verordnung)

Wel­che Drohne ist die beste?

Welches der unbemannten Fluggeräte das beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten, denn je nach Einsatzbereich werden unterschiedliche Anforderungen an eine Drohne gestellt. Grundsätzlich sollte eine Drohne einfach zu steuern sein und eine lange Flugzeit erlauben.

Spielzeug-Drohnen eignen sich aufgrund ihres günstigen Preises - meist um 100 Euro - am besten für Einsteiger und Hobbypiloten, die einfach nur etwas Spaß haben wollen. Neben der einfachen Steuerung liegt in den Testmagazinen ein Augenmerk auf einer robusten Konstruktion, denn bei den rasanten Flugmanövern kommt es schon mal zu dem einen oder anderen Absturz. Zur Bestenliste unserer Spielzeug-Drohnen geht es hier.

Racing-Drohnen müssen nicht nur robust sein. Die meist als Quadrocopter aufgebauten Fluggeräte sind vor allem schnell und wendig. Schäden bleiben bei den hohen Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h in den verwinkelten Parcours selbst mit der präzisesten Steuerung nicht aus. Da erleichtert die modulare Bauweise die Reparatur und hält die Kosten in Grenzen. Inzwischen haben sich professionelle Wettbewerbe, sogenannte FPV Races, entwickelt und auch international werden Rennen der weltweit besten Piloten veranstaltet. Die besten Racing-Drohnen sind hier aufgelistet: FPV-Racer.

Parrot BeBop mit Fernsteuerung
Abbildung 1: Die BeBop von Parrot fängt den Urlaub aus der Vogelperspektive ein. (Quelle: amazon.de)

Kamera-Drohnen dienen nur einem Zweck: der Luftbildaufnahme. Doch dieser Zweck verspricht mehr Einsatzmöglichkeiten als es den Anschein hat. Läufer können ihren Laufstil dokumentieren und kontrollieren, Vermessungstechniker beschleunigen Ihre Arbeit bei der Vermessung von unwegsamem Gelände, Rettungskräfte können sich schnell und gefahrlos einen Überblick über einen schwer zugänglichen Unfallort verschaffen usw. In der Regel sind die Multicopter für die Foto- und Videoaufnahme größer und mit besseren Kameras ausgestattet als Racing- und Spielzeug-Drohnen, zudem besitzen sie spezielle Flugmodi für automatische Kameraflugaufnahmen. All das hat seinen Preis. Gute Kamera-Copter fangen bei etwa 500 Euro an.

Unsere Bestenliste der Top-20-Kamera-Drohnen haben wir hier verlinkt.

Mit wel­cher Drohne gehe ich auf Rei­sen?

Wer seine Kamera-Drohne mit in den Urlaub nehmen möchte, um dort seine Erlebnisse aus einer bisher ungewohnten Perspektive festzuhalten, sollte sich unbedingt vorher beim Auswärtigen Amt über die jeweiligen Bestimmungen des Reiselandes informieren. In einigen Ländern werden Drohnen als Spionage-Equipment angesehen. Das kann für den Besitzer dramatische Folgen haben: Beschlagnahmung der Drohne, Geldstrafen bis hin zu Untersuchungshaft hat es alles schon gegeben.

DJI Mavic Pro zusammengefalltet
Abbildung 2: Die Mavic Pro von DJI zusammengeklappt nimmt kaum mehr Platz ein als ein Brillenetui (Quelle: dji.com)

Ideale Begleiter sind natürlich kleine Drohnen, die wenig Platz im Koffer oder Handgepäck einnehmen und wenig wiegen. Besonders klein und leicht sind die Quadrocopter BeBop von Parrot (420 g) oder die Spark von DJI (300 g). Bessere Aufnahmen verspricht die Mavic von DJI. Sie bringt zwar mit rund 730 g etwas mehr Gewicht auf die Waage, dafür lassen sich die Propellerarme und die Propeller selbst einfach zusammenfalten, so dass das Reiseformat des Multicopters nicht größer als das der anderen beiden Drohnen ist.

Was muss ich bei der Nut­zung mei­ner Drohne zu beach­ten? (Droh­nen-​Ver­ord­nung)

Damit sich auch englische Händler trotz Brexit registrieren konnten, trat die neue Drohnenverordnung der EU bereits am 31.12.2020 in Kraft. Mit der Verordnung wird die Drohnennutzung in 5 Risikoklassen und 3 Anwendungsbereiche unterteilt. Die alltägliche Drohnen-Nutzung fällt in den Anwendungsbereich OPEN: Es ist eine Flughöhe von maximal 120 Meter und in Sichtweite erlaubt. Ab einem Alter von 16 Jahren dürfen die Drohnen geführt werden - Ausnahme bilden Spielzeug-Drohnen und selbstgebaute Drohnen, die unter 0,25 Kilo wiegen.

Drohnen, die über eine Flughöhe von 120 Metern oder aus der Sichtweite genutzt werden, fallen unter den Bereich SPECIFIC: Hier ist unter anderem eine separate Sondergenehmigung der Luftfahrtbehörde nötig. Drohnennutzung im kommerziellen Bereich - etwa der Industrie oder dem Transportwesen - unterliegt dem Anwendungsbereich CERTIFIED: Hier müssen der Pilot und das Team bestimmte Zertifizierungen und Zulassungen nachweisen.

Drohnenverordnung 2021: Das ist neu

Freigegeben: ab 16 Jahren. Ausnahmen bilden Spielzeugdrohnen und Eigenbauten, die unter 0,25 Kilo wiegen.

Flughöhe: Die erlaubte Flughöhe beträgt 120 Meter und in stetiger Sichtweite.

e-ID: Pilotenregistrierung beim Luftfahrtbundesamt (LBA) ist Pflicht. Je nach Drohnenklasse muss die e-ID für die Fernidentifizierung im System eingegeben werden. Die e-ID muss an alle Drohnen angebracht werden.

Drohnenführerschein: Je nach Drohnen-Klasse ist der kleine oder große Drohnenführerschein Pflicht. Der kleine Drohnenführerschein kann zur Zeit kostenlos beim LBA gemacht werden.

Drohnen über 0,25 Kilo fallen größtenteils in die Klasse C1. Benötigt wird: der kleine Drohnenführerschein, die e-ID an der Drohne und im System. Genutzt werden dürfen die Drohnen in Menschennähe - ein Überfliegen von Menschenansammlungen ist verboten.

Anwen­dungs­be­reich OPEN: Unter­ka­te­go­rien

Drohnen, die unter die Nutzung „OPEN" fallen unterliegen zudem drei weiteren Unterkategorien. Die Zuordnung der Modelle in die unterschiedlichen Bereiche erfolgt anhand der Drohnen-Klasse.

Drohnen-Unterkategorien in der EU-Drohnenverordnung: Das gilt

Unterkategorie Bedeutung
A1
  • Nutzung in Menschennähe möglich
  • Verboten: Überflug von Menschenansammlungen und Unbeteiligte
A2
  • Nutzung nur mit sicherem Abstand zu Unbeteiligten (Minimum 30 Meter)
  • Ausnahme: Aktivierter Langsam-Modus (5-Meter-Abstand möglich)
A3
  • Nutzung entfernt von Menschen
  • Es dürfen sich keine Unbeteiligten im Flugradius aufhalten
  • Mindestabstand: 150 Meter (bspw. Zu Wohn- und Industriegebieten)

Drohnen-Registrierung, Kenntnissnachweis, Flugerlaubnis: Die Drohnen-Klassen im Überblick

Klasse Drohnen-Art Vorschriften
C0
  • Gewicht unter 0,25 kg
  • Selbstgebaute Drohnen, Klassifizierungsfreie Drohnen (bis 0,25 kg)
  • Lesen der Gebrauchsanweisung
  • Pilot: Registrierung beim Luftfahrtbundesamt/LBA (wenn Drohne persönliche Daten erfassen kann)
  • e-ID an Drohne Pflicht (Ausnahme: Spielzeugdrohnen)
  • Flugerlaubnis: alle Unterkategorien der Kategorie OPEN
C1
  • Gewicht unter 900 Gramm
  • Bewegungsenergie unter 80 Joule
  • Lesen der Gebrauchsanweisung
  • Registrierung beim LBA
  • e-ID an Drohne ist Pflicht
  • e-ID muss ins System zur Fernidentifizierung eingetragen werden
  • Kleiner EU Drohnen-Führerschein pflicht
  • Flugerlaubnis: Unterkategorie A1
C2
  • Gewicht: unter 4 kg
  • Lesen der Gebrauchsanweisung
  • Registrierung beim LBA
  • e-ID an Drohne ist Pflicht
  • e-ID muss ins System zur Fernidentifizierung eingetragen werden
  • Kleiner EU Drohnen-Führerschein Pflicht
  • Flugerlaubnis: Unterkategorie A3
  • Mit großem Drohnen Führerschein ebenfalls A2
C3 / C4
  • Gewicht: unter 25 kg
  • Eigenbauten: über 0,25 kg
  • Lesen der Gebrauchsanweisung
  • e-ID an Drohne ist Pflicht
  • Drohnen C3: e-ID muss ins System zur Fernidentifizierung eingetragen werden
  • Kleiner EU Drohnen-Führerschein Pflicht
  • Drohnen C2 und C3: Flugerlaubniss nur in Unterkategorie A3

Aus­nah­me­re­ge­lun­gen in der EU-​Droh­nen­ve­r­o­drnung: Droh­nen ohne Kenn­zeich­nung

Die vollständige Umsetzung der neuen Drohnenverordnung startet ab dem Jahr 2023 (1. Januar). Für Drohnen ohne Kennzeichnung entstehen somit feste und kurzfristige Regelungen.

Feste Regelung:

Drohnen-Gewicht Regelung
Unter 0,25 kg
  • Flugerlaubnis: Unterkategorie A1
  • Gebrauchsanweisung beachten
Über 0,25 kg (bis 25 kg)
  • Flugerlaubnis: Nur Unterkategorie A3
  • Kleiner Drohnenführerschein Pflicht

Kurzfristige Regelung:

Drohnen-Gewicht Regelung
Über 0,25 kg, unter 500 Gramm
  • Flugerlaubnis: Unterkategorie A1
  • Kleiner Drohnenführerschein Pflicht
Über 500 Gramm, unter 2 kg
  • Mit kleinem Drohnenführerschein: Flugerlaubnis: Unterkategorie A3
  • Mit großem Drohnenführerschein: Flugerlaubnis: Unterkategorie A2 (Mindestabstand 50 Meter, keine Ausnahmen)
Über 2kg, unter 25 kg
  • Flugerlaubnis: Unterkategorie A3
  • Kleiner Drohnenführerschein Pflicht

Weitere Informationen zum Drohnenführerschein der EU und der neuen Drohnenverordnung finden Sie auf der Seite Drohnen.de.

Droh­nen­ver­ord­nung seit 2017

Seit April 2017 galt in Deutschland die sogenannte die Drohnen-Verordnung.
Diese beinhaltet Regeln für verschiedene Gewichtsklassen von Drohnen und an welchen Orten sie grundsätzlich genutzt werden dürfen:

Die Drohne wiegt (Startgewicht) < 0,25 kg ab 0,25 kg ab 2,0 kg ab 5,0 kg
Voraussetzung keine Kennzeichnungspflicht Kennzeichnungspflicht + Kenntnisnachweis Kennzeichnungspflicht + Kenntnisnachweis + Aufstiegserlaubnis
Max. Flughöhe 100 m; davon ausgenommen: der Betrieb auf einem Gelände (Modellflugplatz), für das eine allgemeine Erlaubnis zum Aufstieg von Flugmodellen erteilt und für die eine Aufsichtsperson bestellt worden ist (Ausnahmegenehmigung möglich; Aufstiegserlaubnis)
Betriebsverbot
  • außerhalb der Sichtweite (Ausnahmegenehmigung möglich; Aufstiegserlaubnis)
  • in der Nähe und über Flugplätzen, Industrieanlagen, Menschenansammlungen, Naturschutzgebieten, Wohngrundstücken, Einsatzorten der Polizei und Rettungskräfte sowie Gebäuden der Verfassungsorgane und Bundes- oder Landesbehörden.
  • Fliegen bei Nacht ist nur mit Aufstiegserlaubnis gestattet

Kennzeichnungspflicht: Ein Schild mit Anschrift des Eigentümers ist gut sichtbar an der Drohne anzubringen. Die Beschriftung muss dabei dauerhaft und feuerfest sein. Entsprechende Plaketten mit Gravur werden im Handel angeboten.Kenntnisnachweis: Der Nachweis erfolgt entweder durch eine gültige Pilotenlizenz oder eine Bescheinigung nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle (Liste anerkannter Stellen). Der Kenntnisnachweis kann ebenso online erworben werden beispielsweise beim Deutschen Modellflieger Verband. Auf Modellfluggeländen ist kein Kenntnisnachweis erforderlich.

Aufstiegserlaubnis: Für unbemannte Fluggeräte ab 5 kg kann eine Flugerlaubnis bei den Landesluftfahrtbehörden beantragt werden. Ebenso ist das Fliegen bei Nacht oder außerhalb der Sichtweite nur auf Antrag möglich.

Ausweichpflicht: Unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle sind verpflichtet, bemannten Luftfahrzeugen und unbemannten Freiballonen auszuweichen.

Einsatz von Videobrillen: Flüge mithilfe einer Videobrille sind erlaubt, wenn sie bis zu einer Höhe von 30 Metern stattfinden und das Gerät nicht schwerer als 0,25 kg ist oder eine andere Person es ständig in Sichtweite beobachtet und in der Lage ist, den Steuerer auf Gefahren aufmerksam zu machen. Dies gilt als Betrieb innerhalb der Sichtweite des Steuerers.

Quelle: bmvi.de

Brau­che ich eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung?

Schäden, die Drohnen verursachen können, werden von den meisten privaten Haftpflichtversicherungen nicht abgedeckt. Daher benötigt jeder Drohnen-Pilot eine extra Luftfahrt-Haftpflichtversicherung. Es spielt keine Rolle, ob die Drohne hobbymäßig, also privat, oder gewerblich genutzt wird, eine entsprechende Haftpflichtversicherung ist Pflicht!

Wo darf ich nicht flie­gen?

Wer sich nicht sicher ist, ob er sich in der Nähe oder direkt in einer Flugverbotszone für Drohnen und unbemannte Flugsysteme befindet, dem hilft der Blick auf die frei zugängliche, interaktive Online-Karte der Firma FlyNex. Schnell wird ersichtlich, wo z. B. Einflugschneisen von Flugplätzen gelegen sind. Es gibt aber auch Apps, die mit zusätzlichen Funktionen und Informationen auf Flugverbotszonen hinweisen, z. B. myFLY.zone oder DFS-DrohnenApp.

In wel­chen Urlaubs­län­dern darf ich mit mei­ner Drohne flie­gen?

Die Richtlinien für den Betrieb sind von Land zu Land Unterschiedlich, in einzelne Länder, beispielsweise Marokko, dürfen Drohnen gar nicht erst eingeführt werden. Eine hilfreiche Übersicht zu der Gesetzeslage in über 135 Ländern bietet die Seite my-road.de, auf der sich auch Nutzer über ihre Erfahrungen mit Drohnen im Ausland austauschen.

Begriffserklärung:
Gimbal Ein Gimbal ist ein Stabilisierungssystem. Es beschreibt eine Aufhängung, in deren Zentrum sich ein Objekt an zwei zu sich im rechten Winkel stehenden drehbaren Lagern befindet. Mittels der Schwerkraft gleicht dieses System, auch kardanische Aufhängung genannt, Bewegungen aus. Auf Schiffen wird nach diesem Prinzip z. B. der Navigationskompass stabilisiert. Aber auch für Messinstrumente in Flugzeugen wird ein Gimbal eingesetzt. Dieses System findet sich auch in der Kameratechnik wieder. Es wird zum Ausgleich der Kamerabewegung genutzt. Bei Handheld- oder Steady-Cam-Systemen und auch bei Drohnen finden Gimbals, meist mit elektromotorischer Unterstützung, Verwendung.
FPV F irst P erson V iew - Dieser englische Begriff lässt sich mit „Ich-Perspektive" übersetzen und meint, dass der Pilot der Drohne mittels einer Videobrille aus Sicht der Drohne diese steuert, als würde er im Flieger sitzen.
RTF R eady T o F ly - „Fertig zum Fliegen" sind Drohnen mit dieser Bezeichnung. Sie werden nicht als Bausatz, sondern als vollständig zusammengebaut ausgeliefert. Meist muss nur noch der Akku geladen und die Propeller aufgesetzt werden und schon kann der erste Flug beginnen.
Quadrocopter Ein Quadrocopter ist eine Drohne bzw. ein Multicopter mit vier Rotoren (quadro gleich vier ). Es ist die häufigste Bauart von Drohnen, da sie auf einer einfachen und damit kostengünstigen Konstruktion beruht, die zugleich eine gute Flugstabilität garantiert. Copter mit weniger Rotoren, z. B. Tricopter, weisen schlechtere Flugeigenschaften auf und sind nur mit viel Aufwand stabil zu fliegen. Drohnen mit mehr als vier Rotoren, z. B. Hexacopter oder Octocopter, fordern eine größere Grundform und sind teurer. Hier geht es zur Bestenliste unserer Quadrocopter.
Hexaocopter Ist eine Drohne bzw. ein Multicopter mit sechs Rotoren (hexa gleich sechs ). Es ist nach den Quadrocoptern eine der häufigsten Bauformen von Drohnen. Die sechs im Kreis angeordneten Rotoren erzeugen eine sehr hohe Flugstabilität und erhöhen die Nutzlast des Copters. Zudem lässt sich das Fluggerät bei Ausfall eines Rotors meist noch sicher zu Boden bringen, was bei Quadrocoptern nicht gegeben ist. Drohnen mit mehr als sechs Rotoren, z. B. Octocopter, sind für große Lasten ausgelegt und finden nur noch im professionellen bzw. gewerblichen Bereich Anwendung, da sie entsprechend teurer sind. Zur Bestenliste unserer Hexacopter geht es hier: Bestenliste

Frisch getes­tet: Neue Droh­nen im Test

Wir werten laufend aktuelle Testberichte aus führenden Fachmagazinen aus und fassen die wichtigsten Ergebnisse für Sie zusammen. Die folgenden Produkte haben in unabhängigen Tests besonders gut abgeschnitten.

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Häu­fig gestellte Fra­gen (FAQ)

Was gilt es beim Kauf einer Drohne zu beachten?
Achten Sie auf die Flugzeit, Reichweite, Kameraqualität und die Benutzerfreundlichkeit. Überlegen Sie auch, ob Sie eine Drohne für Freizeit oder professionelle Anwendungen benötigen.
Welche Arten von Drohnen gibt es?
Es gibt Quadrocopter, Multicopter, FPV-Drohnen (First Person View) und Kameradrohnen. Jede Art hat spezielle Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten, die je nach Bedarf gewählt werden sollten.
Sind Drohnen für Anfänger geeignet?
Ja, es gibt zahlreiche Einsteigermodelle mit einfachen Steuerungen und integrierten Sicherheitsfunktionen wie automatischer Rückkehr oder Hinderniserkennung. Diese erleichtern das Erlernen des Fliegens.
Welche gesetzlichen Vorschriften sind beim Drohnenfliegen zu beachten?
Informieren Sie sich über lokale Gesetze und Vorschriften, da viele Länder Registrierungsanforderungen haben und das Fliegen in bestimmten Zonen eingeschränkt sein kann.
Was sind die Besonderheiten von Kameradrohnen?
Kameradrohnen sind oft mit hochauflösenden Kameras ausgestattet und bieten Funktionen wie GPS-gestützte Stabilisierung und Live-Streaming. Sie sind ideal für Luftaufnahmen, Videografie und Inspektionen.