Kaffeevollautomaten im Vergleich: Teurer als eine Waschmaschine

Stiftung Warentest (test): Teurer als eine Waschmaschine (Ausgabe: 12) zurück Seite 1 /von 8 weiter

Inhalt

Espressomaschinen: Vollautomatische Espressomaschinen sind teuer. Die meisten liefern geschmackvollen Espresso und schönen Milchschaum. Doch eine Maschine im Test verschwendet Strom, eine andere ist fummelig zu bedienen.

Was wurde getestet?

Im Test waren 12 Espressovollautomaten. Sie erhielten die Bewertungen 10 x „gut“ und 2 x „befriedigend“. Bewertet wurden die Kriterien Espresso und Cappuccino (Espresso: Sensorische Beurteilung / Temperatur, Cappuccino: Aussehen / Temperatur), Funktion (Zubereiten, Tassen füllen / Milch aufschäumen), Zuverlässigkeit (Dauerprüfung / Pflege, Wartung), Handhabung (Gebrauchsanleitung / Inbetriebnehmen, Beziehen von Espresso / Milchgetränken / Heißwasser, Reinigen ...), Umwelteigenschaften (Stromverbrauch, Geräusch ...) sowie Schadstoffe und Sicherheit. Waren die Handhabung oder die Umwelteigenschaften „ausreichend“, wurde das Qualitätsurteil um eine halbe Note abgewertet.

  • 1

    VeroBar 100

    Bosch VeroBar 100

    • Anzeige über Display: Ja;
    • Füllmenge des Wasserbehälters: 2,1 l

    „gut“ (1,8)

    Boschs VeroBar 100 ist ein sehr leise arbeitender Kaffeevollautomat, der eine schnelle Aufheizzeit besitzt. Egal, welche Kaffeevariationen man sich macht, geschmacklich können sie alle überzeugen. Dafür bezahlt man hinsichtlich der Wartung drauf. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

  • 2

    Impressa C9 One Touch

    Jura Impressa C9 One Touch

    • Füllmenge des Wasserbehälters: 1,9 l

    „gut“ (1,9)

    „Die Zuverlässige: Mit fester Brühgruppe; sehr zuverlässig. Macht guten Espresso und den besten Cappuccino (auf Knopfdruck), auch viel festen, feinporigen Milchschaum (Programmierung etwas umständlich). Etwas hohe Folgekosten (Filter, Reinigung), etwas laut.“

  • 3

    Intensa 23.420

    De Longhi Intensa 23.420

    • Herausnehmbare Brühgruppe: Ja;
    • Anzeige über Display: Ja;
    • Maximale Tassenhöhe: 14,2 cm;
    • Touchdisplay: Nein;
    • Füllmenge des Wasserbehälters: 1,8 l

    „gut“ (2,0)

    „Die Kleine: Robuste, übersichtliche Maschine mit einfachen Drucktasten. Macht mit den besten Espresso, auch guten Milchschaum, aber den nur manuell und separat über Dampfdüse. Cappuccino mittelmäßig. Spart Strom, doch Wartungskosten etwas hoch.“

  • 3

    Caffeo Bistro

    Melitta Caffeo Bistro

    • Herausnehmbare Brühgruppe: Ja;
    • Anzeige über Display: Ja;
    • Füllmenge des Wasserbehälters: 1,8 l

    „gut“ (2,0)

    „Die Quirlige: Mit Behälter für zwei Bohnensorten. Espresso wird sensorisch sehr gut, Cappuccino heiß und Milchschaum fein. Etwas pflegeintensiv. Für Heißwasser Schaumquirl abnehmen, da Spritzgefahr. Quirl/Dampfrohr werden sehr heiß. Hohe Wartungskosten.“

  • 3

    EQ.7 Plus

    Siemens EQ.7 Plus

    • Herausnehmbare Brühgruppe: Ja;
    • Anzeige über Display: Ja;
    • Füllmenge des Wasserbehälters: 2,1 l

    „gut“ (2,0)

    „Die Schnelle: Ähnelt der Bosch-Maschine, ist besser ausgestattet. Heizt schnell auf. Macht sensorisch sehr guten Espresso, Cappuccino und Latte macchiato auf Knopfdruck, auch Milchkaffee. Lässt sich individuell programmieren. Hohe Filter- und Reinigerkosten.“

  • 6

    Elektrolux Caffè Grande CG6600

    AEG Elektrolux Caffè Grande CG6600

    • Anzeige über Display: Ja

    „gut“ (2,1)

    „Die Doppelte: Mit Milchbehälter und Thermokanne für Kaffee. Espresso wird gut und sehr heiß, aber Cappuccino auf Knopfdruck nur mäßig (Tasse läuft über); Milchschaum ist blasig und weich. Heizt lange auf. Etwas hoher Stromverbrauch, dafür geringe Folgekosten.“

  • 6

    ESAM 04.110 Magnifica

    De Longhi ESAM 04.110 Magnifica

    • Herausnehmbare Brühgruppe: Ja;
    • Füllmenge des Wasserbehälters: 1,8 l

    „gut“ (2,1)

    „Die Sparsamste: Preisgünstig, solide, Strom sparend, mit geringen Folgekosten. Hat praktische Eco-Taste. Espresso sensorisch sehr gut. Cappuccino zubereiten aber etwas umständlich wegen manueller Dampfdüse. Stabiler, feiner Milchschaum, dauert aber. Etwas laut.“

  • 6

    Xelsis SLX 5870

    Saeco Xelsis SLX 5870

    • Herausnehmbare Brühgruppe: Ja;
    • Benutzerprofile: Ja;
    • Anzeige über Display: Ja;
    • Füllmenge des Wasserbehälters: 1,6 l

    „gut“ (2,1)

    „Die Vielseitige: Mit Milchschaumkaraffe und Dampfdüse für Heißgetränke. Sechs Nutzerprofile programmierbar. Brüht guten, sehr heißen Espresso; Cappuccino und Latte macchiato auf Knopfdruck, aber keinen Milchschaum allein. Etwas laut, etwas hohe Folgekosten.“

  • 9

    ENA 7

    Jura ENA 7

    • Füllmenge des Wasserbehälters: 1,1 l

    „gut“ (2,2)

    Mit der Jura ENA 7 hat man eine durchweg gute Maschine zur Hand, die Cappuccino mit einem ordentlichen Milchschaum zubereitet. Leider benötigt der Kaffeevollautomat viel Stellfläche und die Brühgruppe ist fest integriert, was unweigerlich Reinigungskosten nach sich zieht. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

  • 9

    Espresseria Automatic Premium

    Krups Espresseria Automatic Premium

    • Füllmenge des Wasserbehälters: 1,8 l

    „gut“ (2,2)

    „Die Heiße: Mit Tasten, klassischer Dampfdüse und Milchbehälter für Cappuccino und Latte macchiato auf Knopfdruck. Macht guten, sehr heißen Espresso und kühleren Cappuccino. Milchschaum wird fest und fein, aber eher wenig. Etwas laut, etwas hohe Folgekosten.“

  • 11

    Syntia SNT 5720

    Saeco Syntia SNT 5720

    • Anzeige über Display: Ja;
    • Füllmenge des Wasserbehälters: 1,2 l

    „befriedigend“ (2,8)

    „Die Umständliche: Preisgünstig, mit Drehreglern und klassischer Dampfdüse. Brüht mit den besten Espresso und sehr heißen Cappuccino, aber Zubereitung etwas umständlich. Ist aufwendig zu warten und dampft sofort los (kein Extraregler). Etwas hohe Folgekosten.“

  • 12

    800

    WMF 800

    • Anzeige über Display: Ja;
    • Füllmenge des Wasserbehälters: 2,2 l

    „befriedigend“ (2,9)

    „Die Letzte: Ist teuer, groß und schwer, passt auch schlecht unter Hängeschränke. Macht sensorisch guten Espresso. Cappuccino und Latte macchiato auf Knopfdruck. Aber: Heizt am längsten auf, verbraucht am meisten Strom und verursacht hohe Filterkosten.“

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