Grafikkarten im Vergleich: Welche Karte trumpft auf?

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7 Grafikkarten bis 350 Euro im Vergleichstest

  • 1

    Pulse ITX Radeon RX 570 4GD5

    Sapphire Pulse ITX Radeon RX 570 4GD5

    • Grafikspeicher: 4096 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1244 MHz;
    • Bauform: 2 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „befriedigend“ (2,70) – Testsieger

    „Leise, akzeptables Tempo und ein moderater Preis – die Sapphire Pulse Radeon RX 570 4G ist der verdiente Testsieger unter den Grafikkarten bis 350 Euro. Und sie zeigt sogar als einzige Karte in dieser Preisklasse auch Spiele in WQHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel) flüssig. Manko: Sie hat den höchsten Verbrauch unter den günstigen Karten.“

  • 2

    GeForce GTX 1050 Ti G1 Gaming 4G

    GigaByte GeForce GTX 1050 Ti G1 Gaming 4G

    • Grafikspeicher: 4096 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1480 MHz;
    • Bauform: 2 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „befriedigend“ (3,20)

    „Die Gigabyte ist fast 100 Euro günstiger als der Testsieger. Wo müssen Kunden Abstriche machen? Die GTX 1050 Ti bietet zwar ein ordentliches Tempo, für die flüssige Wiedergabe von Spielen in 4K reicht es aber nicht. Und wer Titel in WQHD zocken will, muss die Detailwiedergabe runterschrauben. Gut dafür: Die Karte ist schön leise und sparsam.“

  • 3

    GeForce GTX 1050 Ti OC Edition

    Zotac GeForce GTX 1050 Ti OC Edition

    • Grafikspeicher: 4096 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1506 MHz;
    • Bauform: 2 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „befriedigend“ (3,30) – Preis-Leistungs-Sieger

    „Der Preis-Leistungs-Sieger ist nur einen Tick langsamer als die Gigabyte auf Platz zwei. Auch sie bietet fürs Spielen in Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) genug Tempo, für WQHD reicht es aber nur mit Einschränkungen, für 4K gar nicht. Klasse: Die Zotac ist mit 16 Zentimetern schön kurz – und passt so auch in kleine PC-Gehäuse.“

  • 4

    ROG-STRIX-GTX1050TI-4G-GAMING

    Asus ROG-STRIX-GTX1050TI-4G-GAMING

    • Grafikspeicher: 4096 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1392 MHz;
    • Bauform: 2 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „befriedigend“ (3,30)

    „Die Asus erreicht die gleiche Endnote wie die Zotac auf Platz 3, ist aber 50 Euro teurer. Manko: Sie arbeitete im Test mit AMD-PCs deutlich langsamer und benötigt geringfügig mehr Strom. Dafür hat die Asus mehr Anschlüsse. Und im Gegensatz zur Zotac gibt sie bei der Videowiedergabe und im Desktop-Betrieb keinen Mucks von sich.“

  • 5

    Pulse Radeon RX 560 4GD5

    Sapphire Pulse Radeon RX 560 4GD5

    • Grafikspeicher: 4096 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1300 MHz;
    • Bauform: 2 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „ausreichend“ (3,70)

    „Auch die Sapphire nervt Nutzer bei der Videowiedergabe und im Desktop-Betrieb nicht mit drehenden Lüftern. Aber die nur 9,9 Zentimeter hohe Karte entwickelt unter Volllast mit 51,9 Grad etwas viel Wärme – einen Hitzetod stirbt die Sapphire deshalb aber nicht. Die schnellste Karte ist sie jedoch auch nicht – für Full-HD-Spiele reicht die Leistung, für 4K nicht.“

  • 6

    GeForce GTX 1050 X2

    inno3D GeForce GTX 1050 X2

    • Grafikspeicher: 2048 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1455 MHz;
    • Bauform: 2 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „ausreichend“ (3,80)

    „Die günstigste Karte in diesem Vergleich bot im Test auch fürs Spielen in Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) genug Tempo, für WQHD reicht es aber nur mit Einschränkungen, für 4K gar nicht. Klasse: Die Inno3D ist nicht nur günstig – sie war auch die sparsamste Grafikkarte im Test. Ihre Lüfter drehen sich aber auch im Desktop-Betrieb.“

  • 7

    ROG-STRIX-RX560-O4G-GAMING

    Asus ROG-STRIX-RX560-O4G-GAMING

    • Grafikspeicher: 4096 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1326 MHz;
    • Bauform: 2 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „ausreichend“ (3,80)

    „Die Asus landet unter den günstigen Grafikkarten auf dem letzten Rang. Warum? Sie ist der langsamste Bildmacher in diesem Vergleich. Die gebotene Leistung reicht aber für die Wiedergabe von Spielen in Full HD völlig aus. Die Asus hat aber etwas wenige Anschlüsse und ihre Lüfter sind beim Spielen deutlich zu hören – das nervt auf Dauer.“

9 Grafikkarten ab 350 Euro im Vergleichstest

  • 1

    ROG Strix GeForce GTX 1080 Ti

    Asus ROG Strix GeForce GTX 1080 Ti

    • Grafikspeicher: 11264 MB;
    • Speichertyp: GDDR5X;
    • Boost-Takt: 1493 MHz;
    • Bauform: 3 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „sehr gut“ (1,30) – Testsieger

    „Mit knapp 30 Zentimetern Länge richtig groß, mit 1100 Euro verflucht teuer – und auch flink? Ja, und wie! Der Testsieger Asus ROG Strix GTX 1080 Ti bot im Test der Karten ab 350 Euro viel Tempo – und hat Reserven für künftige, noch anspruchsvollere Spiele. Minuspunkte gab es für die hohe Hitzeentwicklung und die etwas lauten Lüfter.“

  • 2

    GeForce GTX 1080 Ti Gaming X Trio

    MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X Trio

    • Grafikspeicher: 11264 MB;
    • Speichertyp: GDDR5X;
    • Boost-Takt: 1657 MHz;
    • Bauform: 3 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „sehr gut“ (1,30)

    „Die MSI erreicht exakt das gleiche Resultat wie der Testsieger – kostet aber 100 Euro mehr. So landet die MSI auf Platz zwei. Wie die Asus bietet sie mehr Tempo als aktuelle Spiele benötigen. Aber auch ihre Lüfter machen beim Zocken hörbaren Rabatz und die Karte ist stromhungrig: Im PC sollte daher mindestens ein 550-Watt-Netzteil stecken.“

  • 3

    GeForce GTX 1080 Ti AMP Extreme

    Zotac GeForce GTX 1080 Ti AMP Extreme

    • Grafikspeicher: 11264 MB;
    • Speichertyp: GDDR5X;
    • Boost-Takt: 1759 MHz;
    • Bauform: 3 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „sehr gut“ (1,40)

    „Die Zotac setzt beim Stromverbrauch noch einen drauf: Unter Volllast brauchte der Test-PC 28 Watt mehr als die MSI auf Platz 2. Dafür ist die Zotac die schnellste Karte in diesem Vergleich. Kein Wunder: Der Grafikchip GTX 1080 Ti arbeitet mit höheren Taktfrequenzen als von Nvidia vorgesehen. Statt 1,48 sind’s bei der Zotac bis zu 1,76 Gigahertz.“

  • 4

    GeForce GTX 1070 Ti Gaming 8G

    MSI GeForce GTX 1070 Ti Gaming 8G

    • Grafikspeicher: 8192 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1683 MHz;
    • Bauform: 2 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „gut“ (1,50) – Preis-Leistungs-Sieger

    „Klar, auch 600 Euro sind für eine Grafikkarte viel Geld. Im Vergleich zur Zotac auf Platz 3 ist die MSI aber 550 Euro günstiger – und so der verdiente Preis-Leistungs-Sieger. Erstaunlich: Auch die leise arbeitende MSI GTX 1070 Ti zeigt Spiele in 4K flüssig und detailreich, bietet aber nicht so viele Reserven wie die Modelle auf den ersten drei Plätzen.“

  • 5

    GeForce GTX 1070 Ti EX-SNPR White

    KFA2 GeForce GTX 1070 Ti EX-SNPR White

    • Grafikspeicher: 8192 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1683 MHz;
    • Bauform: 2 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „gut“ (1,60)

    „Auch die in einem weißen Gehäuse eingepackte KFA2 arbeitete schön schnell – und blieb unter Volllast angenehm leise. Sie hat aber ein Manko: Die rückseitige Abdeckung ist so dick, dass sie je nach Mainboard einen zusätzlichen PCI-Express-Slot blockiert. Zudem verdeckt sie den Entriegelungshebel – die Karte lässt sich so nur schwer ausbauen.“

  • 6

    ROG-STRIX-RXVEGA64-O8G-GAMING

    Asus ROG-STRIX-RXVEGA64-O8G-GAMING

    • Grafikspeicher: 8192 MB;
    • Speichertyp: HBM2;
    • Boost-Takt: 1590 MHz;
    • Bauform: 3 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „gut“ (1,60)

    „Auf der Asus sitzt AMDs schnellster Grafikchip. Der Vega 64 kommt zwar nicht an Nvidias Topmodell GTX 1080 Ti ran, schlägt sich aber beachtlich: Egal ob Spiele in Full HD, WQHD oder 4K auf dem Display erschienen – die Asus zeigte alle Titel flüssig und detailreich. Haken: Unter Volllast benötigte der Test-PC mit dieser Karte den meisten Strom.“

  • 7

    PowerColor Red Devil Radeon RX 580 8GB GDDR5

    TUL PowerColor Red Devil Radeon RX 580 8GB GDDR5

    • Grafikspeicher: 8192 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1380 MHz;
    • Bauform: 3 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „gut“ (2,40)

    „Der rote Teufel (‚Red Devil‘) von Powercolor ist mit AMDs Grafikchip Radeon RX 580 bestückt. Und der kommt bei der Wiedergabe von Spielen in 4K tüchtig ins Stottern. Die Folge: Spieler müssen für eine flüssige Wiedergabe die Detailwiedergabe reduzieren. Auch verbesserungsfähig: Die beiden Lüfter sind beim Spielen deutlich zu hören.“

  • 8

    NITRO+ Radeon RX 580 8GB

    Sapphire NITRO+ Radeon RX 580 8GB

    • Grafikspeicher: 8192 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1411 MHz;
    • Bauform: 2 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „gut“ (2,40)

    „Die Sapphire Nitro+ Radeon RX 580 8G arbeitet mit dem gleichen Chip wie die Powercolor auf Platz 7. Das Tempo bewegte sich im Test daher in etwa auf dem gleichen Niveau – die Nitro+ RX 580 ist aber leiser als die Red Devil. Mankos: Die Sapphire entwickelt mehr Wärme und sie benötigt beim Zocken mehr Energie (durchschnittlicher Stromverbrauch).“

  • 9

    NITRO+ Radeon RX 570 8GB

    Sapphire NITRO+ Radeon RX 570 8GB

    • Grafikspeicher: 8192 MB;
    • Speichertyp: GDDR5;
    • Boost-Takt: 1340 MHz;
    • Bauform: 2 Slots;
    • Kühlung: Aktiv

    „befriedigend“ (2,60)

    „Klar: Die mit AMDs schwächeren RX 570 bestückte Sapphire hat beim Zocken von 4K-Spielen alle Mühe. Für eine flüssige Wiedergabe müssen Spieler Bildverbesserer wie Kantenglättungen reduzieren. Tipp: Der Testsieger unter den Karten bis 350 Euro ... basiert auf dem gleichen Chip, ist aber günstiger und fast genauso schnell.“

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