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Ratgeber

Ratgeber zu Unterbau-Waschmaschinen

Nicht jeder Frontlader ist automatisch unterbaufähig

WaschmaschineWaschmaschinen werden normalerweise am besten im Keller aufgestellt. Zumindest dann, wenn man eine solche Möglichkeit besitzt. Mieter ohne Keller nutzen dagegen gerne das Bad als Aufstellungsort. Doch auch das ist nicht in jedem Fall möglich. Wer eine Altbauwohnung bewohnt, in die das Bad erst nachträglich schlauchförmig integriert wurde, kann das leidvoll bestätigen. Dann bleibt meist nur die Küche als letzte Ausweichmöglichkeit – und dort soll die Waschmaschine oft unterhalb der Arbeitsplatte verschwinden.

Immer öfter Elektronik im Bereich des Decksels verbaut
Das ist aber nicht ganz so einfach, wie mancher denken mag. Bloß, weil eine Waschmaschine ein Frontlader ist, heißt das nicht, dass man sie einfach unter eine Arbeitsplatte schieben kann. Bei manchem modernem Gerät ist der Deckel fest mit dem gerät verschraubt, inklusive Verwendung von Spezialschrauben, die man nicht so einfach mit dem üblichen Haushaltswerkzeug entfernt bekommt. Der Grund ist, dass zunehmend auch Bauteile im Bereich des Deckels verbaut werden, die dann gefährlich offen lägen.

Vor allem bei den großen Marken gibt es aber so manches Unterbaumodell
Trotzdem gibt es natürlich so manches Gerät, das als Unterbaumodell dienen kann. Vor allem die bekannten Markenhersteller wie AEG, Bauknecht, Bosch, Miele und Siemens bieten viele Frontlader für den Unterbau an. Hierbei handelt es sich durchaus um Topmodelle, die hervorragende technische Eckdaten bieten. So gibt es zahlreiche Modelle der besten Energieeffizienzklasse A+++ mit Merkmalen wie einer Dosierautomatik oder einem Dampfmodus. Aber auch preiswertere Modelle finden sich hier, man ist in der Auswahl also keinesfalls eingeschränkt.

Geräte können in der Regel nicht "einfach so" untergeschoben werden
Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass man auch eine unterbaufähige Waschmaschine nicht einfach nur so unter die Arbeitsplatte schieben kann. Denn ansonsten kann man sich oft schon nach kurzer Zeit von dem teuren Gerät verabschieden, weil Krümel oder - noch schlimmer - Flüssigkeiten wie Abwaschwasser oder verschütteter Tee ihren Weg in die oben offene Maschine finden. Die Hersteller der Maschinen bieten daher Spezialzubehör wie flachere Abdeckplatten aus Metall an, die die Elektrik der Maschine schützen.

Sonderzubehör benötigt
Unterbaublech für WaschmaschineDas sieht dann nicht ganz so abgerundet aus wie die normale Abdeckplatte, erfüllt aber seinen Zweck – und ist preiswert angeschafft. Bei den oben genannten Marken kosten solche Abdeckplatten um die 18 bis 20 Euro, was sicherlich als erschwinglich gelten darf. Man sollte natürlich vor dem Kauf prüfen, ob die jeweilige Abdeckung für die eigene Maschine empfohlen wird, denn es gibt durchaus unterschiedliche Bauformen – trotz grundsätzlich ähnlicher Abmessungen. Die Hersteller setzen aber zum Glück auch hier zunehmend auf Normmaße.