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Ratgeber

Ratgeber zu Lenovo Tablets

Zwischen Unterhaltung und Business-Anspruch

Lenovo-TabletsDas Unternehmen Lenovo ist einer der größten PC-Hersteller der Welt, 2013 gelang dem Unternehmen sogar der Sprung an die Spitze der Charts. Eine ähnliche Position blieb dem Hersteller im Tablet-Bereich jedoch bislang verwehrt, was sicher auch einer leicht inkonsequenten Modellpolitik zu verdanken ist. So werden in Europa viele gute Modelle gar nicht angeboten, was zu schwer vermittelbaren Lücken im Portfolio führt. Andererseits ist Lenovo in einer starken Position bei Windows-Tablets.

Business: ThinkPad, Unterhaltung: IdeaPad
Das Portfolio wird unter zwei Markenoberbegriffe aufgeteilt: Mit „ThinkPad“ werden all jene Tablets bezeichnet, die Businessfunktionen in Kombination mit höchster Mobilität in den Fokus stellen. Geräte dagegen, welche die Unterhaltungsfunktionen in den Vordergrund stellen, werden als „IdeaTab“ bezeichnet. Tendenziell setzen Erstere auf Windows als Betriebssystem, während die Letzteren vor allem mit Android laufen. Auch preislich sind die Unterschiede damit abgesteckt: ThinkPads rangieren bei 600 bis 1.600 Euro, die IdeaPads bei rund 100 bis 200 Euro.

Zugleich die Unterscheidung zwischen teuer und preiswert
Die Lücke im Portfolio ist offensichtlich: Eine echte Mittelklasse fehlt völlig. Die IdeaTabs werden hierzulande nämlich nur in der A-Serie angeboten, welche als dezidierte Einsteigerklasse gilt. Sie verzichtet auf Schnickschnack und kommt in der klassischen Pad-Bauform. Die hochwertigeren S-Modelle, die teils ansteckbare Tastaturen besitzen, sind dagegen nur über Internet-Umwege erhältlich und werden derzeit zumindest nicht offiziell in Deutschland verkauft. Abseits der A-Serie gibt es auf der Lenovo-Website momentan nur die Convertibles der Lynx- und Miix-Baureihe zu finden, die mit Windows 8 laufen. Außerdem gibt es die Yoga-Modelle mit ihrem charakteristischen Tablet-Ständer, den man ausklappen kann.

Business-Modelle sind die Stärke von Lenovo
Sicherlich: Die große Stärke von Lenovo sind die reinrassigen Business-Tablets der ThinkPad-Marke. Es gibt sie in der reinen Tablet-Bauform aber auch mit abnehmbarer Tastatur – also im Grunde als kleines Ultrabook/Notebook. Ihnen allen ist jedoch gemein, dass sie die digitale Unterschrift mit 2.048 Druckpunkten unterstützen und somit mit einem digitalisierenden Stylus bedient werden können. Da sie zudem das reinrassige Windows und nicht etwa die abgespeckte Variante RT verwenden, bieten sie das Maximum an Produktivität bei zugleich minimierter Bauform.