Klettergurte

(129)

  • bis
    Los

Produktwissen und weitere Tests zu Klettergurte

Edelrid Comfort LAND DER BERGE 5/2014 - natürlich sollte der Gurt wenig Gewicht auf die Waage bringen und klein zu verstauen sein. Mit dem Modell Orion versucht Edelrid den Anforderungen eines Alpin-Allround-Klettergurts gerecht zu werden. Edelrid setzt dabei auf die 3D Vent-Technologie, bei der das tragende Band auf viele kleinere Bänder gesplittet wird, die zusammen eine perfekte Lastverteilung erlauben. Die Beinschlaufen passen sich zudem durch die dreidimensionale Formgebung an den Körper an.

Ein Gurt für alle Fälle Bergsteiger 4/2013 - TIPP Erst mal fünf Minuten hängen Beim Kauf eines Hüft- oder Sitzgurts sollte man sich für mindestens fünf Minuten in den Gurt hängen, um das Drücken am Oberschenkel und die Körperhaltung zu überprüfen. Beim Kauf eines Gurts mit fixen Beinschlaufen bzw. bei der Weiteneinstellung sollten die Beinschlaufen gerade so eng sein, dass sie nicht am Oberschenkel stören oder gar einschneiden. Bei mäßiger Zentrierung sind ohne Verrenkungen nur drei von vier Materialschlaufen erreichbar.

Keine Hängepartie Bergsteiger 8/2011 - Darauf sollten Sie achten! Auf einen stabilen, sicheren Gurt ist mehr Verlass als auf den seidenen Faden, an dem das Leben sprichwörtlich hängt. 1 Brustgurt Ein Brustgurt stabilisiert die Hängeposition eines Gestürzten. Anders sieht es bei demje- nigen aus, der einen gestürzten Partner von oben sichert: Er verliert durch den Brustgurt leichter die Balance, weil sich der Schwer- punkt nach oben verlagert.

Sichere Verbindung ALPIN 4/2009 - SKYLOTEC Skylotec scheint ein Neuling auf dem Markt zu sein. Allerdings ist die Firma im Industriekletterbereich schon lange aktiv. Der SC 103 hat eine sehr gute Lastübertragung, besonders über den breiten, dreiteiligen Hüftgurt.

Einer für alles ALPIN 6/2004 - Aber egal welche Vorlieben der alpine Allrounder auch hat, er findet sicherlich seinen Gurt, mit dem er bei allen seinen Spielarten gut ausgerüstet ist. Aber auch bei den Gurten gilt: Im Bergsportladen anziehen und probehängen. So viel müssen die Gurte halten!

Perfekter Halt durch Petzl Die Zeitschrift ''ALPIN'' hat die zwölf besten Klettergurte getestet. Da die Gurte höchsten Sicherheitsstandards unterliegen, steht ihre Reißfestigkeit außer Zweifel. Dafür bestehen aber jede Menge Unterschiede bei den Details: Passform, Handhabung und Bedienung wurden von den Redakteuren im Praxistest bewertet. Besonders gut abgeschnitten hat der Gurt Adjama von Petzl, an dem es einfach nichts zu bemängeln gab.

Aufgefangen ALPIN 12/2014 - Testumfeld: Im Praxistest war ein Klettergurt. Dieser blieb ohne Endnote. Es wurden jedoch Funktion und Design bewertet.

newsletter Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Klettergurte. Abschicken

Kletterhüftgurte

Klettergurte dienen der Absicherung im Falle eines Sturzes und gelten – neben dem Kletterseil – als wichtigstes Utensil der Kletterausrüstung. Dabei dürfen günstige Brustgurte niemals allein, sondern nur zusammen mit einem speziellen Hüftgurt getragen werden. Einfach anzulegen und damit ideal für Einsteiger sind sogenannte Kombigurte. Klettergurte verbinden den Kletterer mit dem Sicherungsseil und erfüllen grundsätzlich drei Funktionen. Zum einen sollen die gewaltigen Kräfte, die sich beim Abfangen eines Sturzes entwickeln, durch das Gurtsystem aufgenommen beziehungsweise kompensiert werden. Zum anderen sorgt ein guter Klettergurt für eine stetige Blutzirkulation, auch wenn der Kletterer für längere Zeit im Seil hängt, etwa beim Einschlagen der Karabinerhaken. Lebensnotwendig ist zudem die dritte Funktion: So muss der Gurt den Kletterer auch nach einem Sturz in einer weitgehend stabilen Gleichgewichtslage halten. Nur so ist gesichert, dass der Träger selbst bei Bewegungsunfähigkeit schmerzfrei im Gurtsystem sitzt. Einfache Brustgurte bestehen aus zwei Schlaufen, die über dem Rücken gekreuzt werden. Sie sollen beim Hängen ein Abkippen des Oberkörpers verhindern, allerdings dürfen sie nicht alleine getragen werden. Bereits nach kurzer Zeit würde es ansonsten bei einem Sturz zu einem Hängetrauma kommen, mit lebensgefährlichen Konsequenzen für das Herzkreislaufsystem. Man verwendet deshalb immer zusätzlich einen separaten Hüftgurt. Er besteht aus einer Hüftschlaufe und zwei Beinschlaufen, die über einen Steg miteinander verbunden sind. Direkt zwischen Steg und Hüftschlaufe befindet sich zudem eine weitere Schlaufe, über die man sich am Kletterseil sichert. Da der Anseilpunkt direkt vor dem Körper, also auf Höhe des Körperschwerpunkts liegt, ermöglicht ein solcher Hüftgurt das bequeme Hängen in aufrechter Sitzposition. Die besten Varianten am Markt verfügen über verstellbare Beinschlaufen und bieten zudem am Hüftteil zahlreiche Materialschlaufen zur Befestigung des Kletterzubehörs. Der Kombigurt schließlich vereint Brust- und Hüftgurt, was die Handhabung deutlich einfacher macht. Gerade für Anfänger in der Kletterwand oder für Kinder sind sie deshalb eine sinnvolle Wahl.