Klettergurte

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  • Klettergurt im Test: Ophir 4 Slide von Mammut, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
    1
    • Sehr gut (1,0)
    • 1 Test
    9 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex
    • Gewicht: 470 g
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  • Klettergurt im Test: Mirage von Beal, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
    2
    • Sehr gut (1,0)
    • 1 Test
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex
    weitere Daten
  • Klettergurt im Test: Garnet von Singing Rock, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
    3
    • Gut (2,0)
    • 2 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex
    • Gewicht: 400 g
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  • Klettergurt im Test: WeBee 3 von Ocun, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
    4
    • Gut (2,0)
    • 1 Test
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex
    • Gewicht: 370 g
    weitere Daten
  • Klettergurt im Test: Jay II von Edelrid, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
    5
    • Gut (2,0)
    • 1 Test
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex
    • Gewicht: 416 g
    weitere Daten
  • Klettergurt im Test: Altitude von Petzl, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut
    6
    • Gut (2,2)
    • 3 Tests
    3 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex
    • Gewicht: 150 g
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  • Klettergurt im Test: Ophir Speedfit von Mammut, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 1 Test
    1 Meinung
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex, Damen
    • Gewicht: 340 g
    weitere Daten
  • Klettergurt im Test: Huascaran von Edelrid, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 1 Test
    3 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex
    • Gewicht: 220 g
    weitere Daten
  • Klettergurt im Test: weBee von Ocun, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    5 Meinungen
  • Klettergurt im Test: Explorer Rookie Kinder von Salewa, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • keine Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Kinder
    • Gewicht: 360 g
    weitere Daten
  • Klettergurt im Test: Solution Harness von Black Diamond, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    1 Meinung
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex
    • Gewicht: 330 g
    weitere Daten
  • Klettergurt im Test: Orion von Edelrid, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 3 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex
    • Gewicht: 423 g
    weitere Daten
  • Klettergurt im Test: Calidris von Petzl, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    7 Meinungen
  • Klettergurt im Test: Sitta von Petzl, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex
    • Gewicht: 291 g
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  • Klettergurt im Test: AR-395a von Arc'teryx, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
    • Sehr gut (1,0)
    • 3 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex, Damen
    • Gewicht: 395 g
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  • Klettergurt im Test: Momentum (2015) von Black Diamond, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 1 Test
    3 Meinungen
  • Klettergurt im Test: Wing von Edelrid, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    3 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex
    • Gewicht: 320 g
    weitere Daten
  • Klettergurt im Test: Via Ferrata Evo Rookie von Salewa, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • keine Tests
    3 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Kinder
    • Gewicht: 360 g
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  • Klettergurt im Test: Hirundos (2015) von Petzl, Testberichte.de-Note: 1.1 Sehr gut
    • Sehr gut (1,1)
    • 2 Tests
    3 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Sitzgurt
    • Geeignet für: Herren/Unisex, Damen
    weitere Daten
  • Klettergurt im Test: Corax von Petzl, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
    • Gut (2,0)
    • 5 Tests
    34 Meinungen

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Ratgeber zu Kletterhüftgurte

Typen und Merkmale

KlettergurtNeben Kletterseilen und Kletterhelmen gehören Klettergurte zur Basisausrüstung beim Klettersport. In erster Linie dient ein Klettergurt natürlich der Sicherheit, kann aber zum Beispiel auch zum Verstauen von weiterem Equipment genutzt werden. So unterschiedlich die Aktivitäten beim Bergsteigen und Klettern, so verschieden sind auch die zu verwendenden Klettergurte. Damit für jeden ein passender Gurt zu haben ist, bieten die Hersteller spezielle Modelle für Frauen, Männer und Kinder an. Außerdem unterscheidet man zwischen Sitzgurten, Komplettgurten oder Brustgurten. Vor dem Erwerb eines Klettergurtes sollte man also genau wissen, für welchen Einsatzzweck der Gurt benötigt wird.

Sitzgurt

Modelle und Eigenschaften

Die Wahl des richtigen Klettergurtes hängt von zwei wichtigen Faktoren ab: Wer verwendet den Gurt und bei welcher Outdoor-Aktivität wird er benötigt? Kinder zum Beispiel haben einen anderen Körperschwerpunkt als erwachsene Kletterer und sollten daher nahezu immer mit einem Komplettgurt ausgestattet werden. Im Falle eines Sturzes fängt ein Klettergurt die Aufprallkräfte ab und verteilt sie auf möglichst viele Stellen des Körpers, um Verletzungen zu vermeiden. Auch Teilnehmer von Klettersteigtouren mit schweren Rucksäcken oder generell alle Kletterer mit viel Gepäck haben ihren Schwerpunkt eher in der oberen Körperhälfte und sollten zu einem Komplettgurt greifen. Am häufigsten kommen jedoch die Sitzgurte vor. Sie bestehen aus drei Schlaufen: einer großen um die Hüfte und zwei kleineren um die Beine. Beim Erwerb eines solchen Ausrüstungsstücks sollte man darauf achten, dass die Schlaufen nicht zu eng sind, da sie sonst abschnüren könnten. Sie sollten allerdings auch nicht zu locker sitzen, weil sie dann ihre Wirkung verlieren. Brustgurte werden nicht einzeln, sondern nur in Kombination mit einem Sitzgurt verwendet. So werden die beiden Gurtmodelle praktisch zu einem Komplettgurt. Die meisten Gurte sind entweder mit zwei oder mit vier Ausrüstungsschlaufen versehen. Beim einfachen, alpinen Sportklettern benötigt man eigentlich nur wenig Stauraum für weitere Ausrüstung und kommt wohl mit zwei Schlaufen aus, um beispielsweise einen Kreidesack dabei zu haben. Wer allerdings auf längeren, anspruchsvolleren Touren unterwegs ist, Eisklettern betreibt oder als Industriekletterer tätig ist, benötigt mehr Schlaufen, um wichtige Ausrüstungsgegenstände und Werkzeug mitzuführen.

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Weitere Tests und Ratgeber zu Kletter-Gurte

  • ALPIN 5/2017 Die anderen Gurte bewegen sich von Leichtgewichten mit 150 Gramm (Rock Empire) oder 170 Gramm (Petzl) bis zu den schwereren Modellen von Black Diamond (240 Gramm) oder Edelrid (255 Gramm). Dieses Gewicht spiegelt sich auch im Hängekomfort der Gurte wider. Bei schwereren Gurten kann der Hersteller mehr Polsterung und breiteres Gurtband verwenden (Edelrid, Black Diamond), was sich positiv auf den Hängekomfort auswirkt.
  • klettern 1/2017 Ausgeliefert werden alle Gurte mit einer Gebrauchsanleitung, der auch zu entnehmen ist, wo sich der Kletterer einbinden darf. Das bestimmt nämlich der Hersteller (und nicht eine lautstarke Diskussion unter Kletterkumpels). Bei den meisten Gurten muss durch den Einbindepunkt am Hüftgurt und am Beinschlaufensteg eingebunden werden. Nur Edelrid, Mammut und Singing Rock erlauben zusätzlich auch das Einbinden in der Sicherungsschlaufe.
  • ALPIN 2/2016 Lediglich beim Hängen schnitten die Beinschlaufen bei manchem Tester etwas ein, was möglicherweise daher kommt, dass die lastaufnehmenden Bänder schmal sind und außen liegen und sich der Zug dadurch nicht auf eine größere Fläche verteilen kann. Der sitZ 2.0 von Skylotec fiel gegenüber den anderen Modellen in diesem Test leicht ab. Er ist solide verarbeitet und hat mit Drop-Seat-Steckschnallen und farblich abgesetzter Einbindeschlaufe sinnvolle Details.
  • Bergsteiger 4/2013 TIPP Erst mal fünf Minuten hängen Beim Kauf eines Hüft- oder Sitzgurts sollte man sich für mindestens fünf Minuten in den Gurt hängen, um das Drücken am Oberschenkel und die Körperhaltung zu überprüfen. Beim Kauf eines Gurts mit fixen Beinschlaufen bzw. bei der Weiteneinstellung sollten die Beinschlaufen gerade so eng sein, dass sie nicht am Oberschenkel stören oder gar einschneiden. Bei mäßiger Zentrierung sind ohne Verrenkungen nur drei von vier Materialschlaufen erreichbar.
  • Bergsteiger 8/2011 Um sich in die optimale Hängeposition zu bringen, sollte der Gestürzte seinen Rucksack in jedem Fall vom Rücken nehmen und an die vorderste Materialschlaufe des Gurts hängen. Bei Edelrid ist das allerdings nicht möglich: Die Schlaufen halten nicht mehr als die vom Gesetzgeber verlangten fünf Kilo. Darauf sollten Sie achten! Auf einen stabilen, sicheren Gurt ist mehr Verlass als auf den seidenen Faden, an dem das Leben sprichwörtlich hängt.
  • ALPIN 4/2009 SINGING ROCK Der Aura (Herren: Attack) von Singing Rock ist ein sehr guter, ausgereifter Gurt. Genial sind die zu öffnenden Slide-Bloc-Schnallen. Dadurch prädestiniert sich der Gurt für alle Einsätze (Skitour, Eisklettern, Hochtouren), bei denen man mit großen Schuhen oder Steigeisen einen Gurt anziehen muss. Auch die auf dem tragenden Band verschiebbare Polsterung ist super, sie erlaubt ein genaues Anpassen bzw. Zentrieren des Gurtes auf die jeweilige Gurtweite.
  • ALPIN 6/2004 Aber egal welche Vorlieben der alpine Allrounder auch hat, er findet sicherlich seinen Gurt, mit dem er bei allen seinen Spielarten gut ausgerüstet ist. Aber auch bei den Gurten gilt: Im Bergsportladen anziehen und probehängen. So viel müssen die Gurte halten!
  • Leicht, bequem und variabel
    klettern 7/2015 Auf dem Prüfstand befand sich ein Klettergurt. Auf eine Notenvergabe wurde hier verzichtet.
  • Sitzt und hält
    klettern 9/2014 Wer kennt das nicht: Im Laufe einer Route lockert sich das Hüftband und irgendwann sitzt der Gurt, übertrieben ausgedrückt, an einer Stelle, an der normalerweise Baggy Pants siedeln. Nicht so beim überarbeiteten Sportklettergut Ozone von Black Diamond. ...Getestet wurde ein Klettergurt, für den keine Benotung vorgenommen worden ist.
  • Für alle Fälle
    klettern 7-8/2014 Der neue Allround-Gurt von Camp bietet Komfort und viele Details.Es wurde ein Klettergurt in Augenschein genommen. Eine abschließende Notenvergabe fand nicht statt.
  • CLIMB! 4/2009 Nur Hochfliegen ist schöner. Vorbei die ‚schweren‘ Zeiten. Bei den neuesten Leichtgewichtgurten steht das ‚Klettergefühl‘ wieder mehr im Vordergrund. Welche Modelle zum ‚Höhenflug‘ verhelfen, verrät unser Tester Peter Albert.Testumfeld:Im Test befanden sich elf Gurte. Es wurden unter anderem die Kriterien Hängekomfort, Einstieg & Handling sowie Band-Belüftung getestet, jedoch keine Gesamtnoten vergeben. Zusätzlich wurden Eignungen in den Bereichen Alpines (Sport-)Klettern, Halle, Ausbouldern mit langen Hängezeiten und Alpines Bergsteigen angegeben.
  • AllMountain 5/2008 Klettergurte sind heute technisch ausgeklügelte Bergsport-Produkte. Längst vorbei und beinahe vergessen sind die Zeiten, in denen man mit breiten Bändern um die Hüften auf Hochtour oder zum Klettern ging.Testumfeld:Im Test befanden sich 15 Klettergurte, darunter sechs für Alpines Klettern, sechs für Hochtouren sowie drei Kindergurte, die keine Endnoten erhielten.
  • klettern 4/2008 Am Bindeglied zwischen Körper und Seil wurde fleißig getüftelt.Testumfeld:Im Test waren elf Klettergurte. Es wurden keine Endnoten vergeben.
  • Mit Sitz-Kühlung
    klettern 9/2007 Bei seinem Alpingurt Adjama hat Petzl neben guter Ausstattung vor allem auf gute Belüftung geachtet.
  • CLIMB! 2/2007 Hüftgurte sehen sich ähnlich, sind aber sehr verschieden. Peter Albert hat einige Modelle mit gutem Preis-Leistungsverhältnis unter die Lupe genommen.Testumfeld:Im Test waren elf Klettergurte. Es wurden Kriterien wie Material und Hängekomfort getestet, aber keine Gesamtnoten vergeben.
  • Die Zeitschrift ''ALPIN'' hat die zwölf besten Klettergurte getestet. Da die Gurte höchsten Sicherheitsstandards unterliegen, steht ihre Reißfestigkeit außer Zweifel. Dafür bestehen aber jede Menge Unterschiede bei den Details: Passform, Handhabung und Bedienung wurden von den Redakteuren im Praxistest bewertet. Besonders gut abgeschnitten hat der Gurt Adjama von Petzl, an dem es einfach nichts zu bemängeln gab.
  • Feiner Allrounder
    ALPIN 9/2015 Im Check befand sich ein Klettergurt, welcher anhand der Kriterien Funktion und Design geprüft wurde. Eine Endnote erhielt er nicht.
  • Großer Gurt für große Wände
    klettern 8/2015 Ein Klettergurt wurde betrachtet, erhielt jedoch keine abschließende Benotung.
  • Alpiner Leichtgurt
    klettern 6/2013 (Juni) Im Check befand sich ein Klettergurt. Eine Endnote wurde nicht vergeben.
  • Bergsteiger 7/2014 Testumfeld:Es wurden ein Rucksack, ein Klettergurt, eine Jacke und ein Paar Wanderstiefel näher betrachtet. Die Produkte blieben alle ohne Endnote. Bewertungskriterien für alle Produkte war Preis/Leistung. Zudem wurden für den Rucksack und die Jacke noch Design und Funktion, für den Klettergurt Design und Tragekomfort und für die Wanderstiefel Funktion und Tragekomfort beurteilt.
  • Mammut Hüftgurt
    Bergsteiger 12/2012 Es wurde ein Hüftgurt getestet, der keine Endnote erhielt. Als Testkriterien dienten Funktion, Design und Preis/Leistung.
  • Turtle Vario
    Bergsteiger 9/2006 Es wurden Kriterien wie Funktion und Design getestet.
  • Aufgefangen
    ALPIN 12/2014 Im Praxistest war ein Klettergurt. Dieser blieb ohne Endnote. Es wurden jedoch Funktion und Design bewertet.

Kletter-Hüftgurte

Klettergurte dienen der Absicherung im Falle eines Sturzes und gelten – neben dem Kletterseil – als wichtigstes Utensil der Kletterausrüstung. Dabei dürfen günstige Brustgurte niemals allein, sondern nur zusammen mit einem speziellen Hüftgurt getragen werden. Einfach anzulegen und damit ideal für Einsteiger sind sogenannte Kombigurte. Klettergurte verbinden den Kletterer mit dem Sicherungsseil und erfüllen grundsätzlich drei Funktionen. Zum einen sollen die gewaltigen Kräfte, die sich beim Abfangen eines Sturzes entwickeln, durch das Gurtsystem aufgenommen beziehungsweise kompensiert werden. Zum anderen sorgt ein guter Klettergurt für eine stetige Blutzirkulation, auch wenn der Kletterer für längere Zeit im Seil hängt, etwa beim Einschlagen der Karabinerhaken. Lebensnotwendig ist zudem die dritte Funktion: So muss der Gurt den Kletterer auch nach einem Sturz in einer weitgehend stabilen Gleichgewichtslage halten. Nur so ist gesichert, dass der Träger selbst bei Bewegungsunfähigkeit schmerzfrei im Gurtsystem sitzt. Einfache Brustgurte bestehen aus zwei Schlaufen, die über dem Rücken gekreuzt werden. Sie sollen beim Hängen ein Abkippen des Oberkörpers verhindern, allerdings dürfen sie nicht alleine getragen werden. Bereits nach kurzer Zeit würde es ansonsten bei einem Sturz zu einem Hängetrauma kommen, mit lebensgefährlichen Konsequenzen für das Herzkreislaufsystem. Man verwendet deshalb immer zusätzlich einen separaten Hüftgurt. Er besteht aus einer Hüftschlaufe und zwei Beinschlaufen, die über einen Steg miteinander verbunden sind. Direkt zwischen Steg und Hüftschlaufe befindet sich zudem eine weitere Schlaufe, über die man sich am Kletterseil sichert. Da der Anseilpunkt direkt vor dem Körper, also auf Höhe des Körperschwerpunkts liegt, ermöglicht ein solcher Hüftgurt das bequeme Hängen in aufrechter Sitzposition. Die besten Varianten am Markt verfügen über verstellbare Beinschlaufen und bieten zudem am Hüftteil zahlreiche Materialschlaufen zur Befestigung des Kletterzubehörs. Der Kombigurt schließlich vereint Brust- und Hüftgurt, was die Handhabung deutlich einfacher macht. Gerade für Anfänger in der Kletterwand oder für Kinder sind sie deshalb eine sinnvolle Wahl.