Das Wichtigste auf einen Blick:
- Kann helfen, sich weniger vom eigenen Smartphone ablenken zu lassen
- Radio-, Licht- oder Schlafphasenwecker: für jeden Schlaftyp das passende Modell
- Analoge Wecker: sehr simpel, batteriebetrieben, Ziffernblatt, Ticken das Zeigers kann stören
- Digitale Wecker: leise, größerer Funktionsumfang, zum Teil mit Datums- oder Wetteranzeige
- Für Tiefschläfer: erzwingen das Aufstehen - Aktion erforderlich, um Wecker auszuschalten
- Spezialwecker für Gehörlose und Menschen mit Sehbeeinträchtigung
Ein batteriebetriebener Funkwecker mit Beleuchtung (Bildquelle: braun-clocks.com)
Auch wenn das Smartphone aus vielen Lebensbereichen nicht mehr wegzudenken ist und sich immer mehr Menschen morgens vom Handy wecken lassen, erlebt der klassische Wecker eine Renaissance. Ein eigenständiger Wecker kann zum Beispiel helfen, abends die Bildschirmzeit zu reduzieren und Ablenkungen zu vermeiden. Welcher Wecker der passende für Sie ist, hängt von Ihren Präferenzen ab.
Analoge Wecker – das Ticken kann störend sein
Ob man sich für einen analogen oder digitalen Wecker entscheidet, ist vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. Analoge Varianten sind häufig batteriebetrieben und arbeiten mit einem mechanischen Uhrwerk, das die Zeit auf einem 12-Stunden-Ziffernblatt anzeigt. Allerdings empfinden manche das Ticken des Zeigers als störend. Besonders laut sind Wecker mit Handaufzug und mechanischem Werk. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, ist mit einem digitalen Wecker besser beraten. Diese funktionieren elektronisch und bieten oft praktische Zusatzfunktionen, wie die Programmierung mehrerer Weckzeiten – ideal etwa für Paare, die nicht zur selben Zeit aufstehen.Musikalisches Wecken per Song
TechniSat Digitradio 52 CD kombiniert Radiowecker, CD-Player und Ladestation – mit Bluetooth-Anbindung und Sleeptimer. (Bildquelle: amazon.de).
Sehr gefragt sind Radiowecker, die statt schriller Pieptöne mit Musik wecken. Einige davon verfügen einen USB-Anschluss, sodass man sich mit den Lieblingsliedern aus der eigenen Sammlung wecken lassen kann. Für alle, die gern noch ein paar Minuten länger liegen bleiben wollen, ist „Snooze“ eine willkommene Option, da die Funktion den Wecker kurz pausiert. Die Weckfunktion kann auch Titel aus der privaten Musik-Sammlung abspielen – allerdings sollte man hier mit etwas höheren Anschaffungskosten rechnen. Wer gern mit aktuellen Nachrichten oder Wetterberichten aufwacht, sollte einen webfähigen Wecker in Betracht ziehen. Viele Webradio-Wecker lassen sich über WLAN mit dem Internet verbinden, nur ältere Modelle benötigen noch eine LAN-Verbindung. Zudem können webfähige Wecker oft Musik von DLNA-kompatiblen Geräten im Heimnetz streamen, zum Beispiel vom PC oder Laptop.
Alternative Weckmethoden – sanftes Aufwachen mit Licht & Naturklängen
Eine Vielzahl an Philips-Lichtweckern bietet unterschiedliche Funktionen. (Bildquelle: philips.de)
Sanftes Aufwachen auf visueller Ebene ermöglichen Tageslicht- oder Schlafphasenwecker. Bei Lichtweckern wird bis zu 30 Minuten vor der eingestellten Weckzeit ein künstlicher Sonnenaufgang simuliert, teilweise begleitet von Sounds wie Wellenrauschen, Regen, Vogelgezwitscher oder anderen Naturgeräuschen. Schlafphasenwecker hingegen wecken den Schlafenden während eines individuell bestimmten Zeitfensters. Leider weisen viele Modelle mit Geräuschfunktion oft nur eine mäßige Klangqualität auf – statt angenehmer Klänge kommen teils störende Geräusche wie Toilettenspülung oder kratzende Töne zum Vorschein. Es lohnt sich, vor dem Kauf Erfahrungsberichte anderer Käuferinnen und Käufer zu lesen.
Die Chronobiologie ist eine eigene Wissenschaft, die sich unter anderem mit der inneren Uhr und dem Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen beschäftigt. Licht, insbesondere Sonnenlicht, hat einen großen Einfluss auf unser Schlaf-Wach-Verhalten. (Quelle: spektrum.de)
Interaktive Wecker – erst Aufgaben lösen, dann aufstehen
„Clocky“ ist ein Wecker, der vom Nachttisch springt und mit lauten Alarmtönen durch das Zimmer fährt. (Bildquelle: amazon.de)
Es gibt spezielle Wecker für Gehörlose, die meist mit Vibration oder Lichtsignalen arbeiten, sowie Modelle für besonders Tiefschlafende. Einige dieser Wecker rollen nach dem Auslösen des Alarms vom Nachttisch und bewegen sich mit lautem Piepsen im Raum, bis man sie findet und ausschaltet. Andere werfen kleine Spielzeugraketen ab, die wieder eingesammelt werden müssen, um den Wecker zu stoppen.





















