Rudergeräte

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Testsieger

Aktuelle Rudergeräte Testsieger

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 5/2016
    Erschienen: 04/2016

    Schlag auf Schlag zur Traumfigur

    Testbericht über 15 Rudergeräte

    Schlanker, muskulöser oder einfach nur fitter - Sport wird meist aus einer ganz bestimmten Motivation heraus betrieben. Allerdings ist die Zeit nach der Arbeit, dem Haushalt und sämtlichen übrigen Freizeitaktivitäten meist nur sehr knapp bemessen. Wem es also an Zeit fehlt, sollte mit einer Sportart vorlieb nehmen, die ein intensives, wirksames Training erlaubt;

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  • Ausgabe: 2/2012
    Erschienen: 01/2012

    Die neuesten Kardio-Geräte

    Testbericht über 10 Heimtrainer

    Laufband, Indoorbike, Rudergerät: Daran erkennen Sie Qualität. Testumfeld: Im Test befanden sich zehn Heimtrainer, darunter vier Laufbänder, drei Fahrradergometer sowie drei Rudergeräte. Sie wurden nicht benotet.

    zum Test

  • Vergleichstest
    Erschienen: 09/2010

    „Hall of Fame: Die besten Produkte des Jahres“ - Fitnessgeräte

    Testbericht über 18 Fitnesslösungen (Plus X Award 2010)

    Testumfeld: Im Bereich „Fitnessgeräte“ erhielten im Jahr 2010 18 Produkte eine „Plus X Award-Empfehlung“. Die Produkte wurden mit dem Plus X-Siegel für besondere Leistungen in den Kategorien High Quality, Funktionalität, Design und Ergonomie ausgezeichnet.

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Ratgeber zu Ruder-Fitnessgeräte

Fitnessgeräte für ein effizientes Heimtraining

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Rudergeräte trainieren fast den ganzen Körper, nehmen aber viel Platz ein
  2. gute (und vor allem leise) Geräte haben ihren Preis
  3. der Widerstand wird entweder per Wasser, Luft oder Magnetbremse und bei Auslegersystemen per Hydraulik erzeugt

Rudergerät mit Seilzug und Luftwiderstand (Bildquelle: christopeit-sport.com)

Wie werden Rudermaschinen in Tests und Erfahrungsberichten bewertet?

Auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt beschäftigt sich kein Magazin ausschließlich mit dem Testen von Fitnessgeräten. So kommt es leider nur selten vor, dass man sich in professionellen Testberichten über Rudergeräte informieren kann. Publikationen wie das ETM Testmagazin, Fit For Fun oder Men’s Health haben Indoor Rower allerdings schon unter die Lupe genommen. Die Experten gehen dabei unter anderem auf die Lautstärke, das Design, die Verarbeitung, die Funktionen, die Handhabung sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis von Rudergeräten ein. Laut Meinungen der Kunden sind die teuersten Exemplare nicht zwingend die besten Rudergeräte. Freizeitsportler, die sich lediglich ein wenig fit halten möchten, greifen weniger zu einem Rower mit Seilzug und verwenden vor allem einen sogenannten Ausleger.

Concept2 Modell D (Bildquelle: concept2.de)

Welches Gerät ist das richtige für mich?

Rudergeräte unterscheiden sich durch vier verschiedene Bremssysteme, die den Zugwiderstand erzeugen. So werden die Seilzüge entweder per Luftwiderstand, per Magnet oder per Wasserwiderstand gebremst. Die vierte und erschwinglichste Variante sind Auslegersysteme ohne Seilzug und mit einer hydraulischen Bremse. Sie nehmen viel Platz ein und die Bewegungen sind häufig nicht ergonomisch durchzuführen. Experten raten für einen effizienten Trainingsplan von solchen Geräten ab. Die Water Rower sind vor allem aus der populären Serie House of Cards bekannt und sehr beliebt. Sie sehen durch ihren edlen Holzrahmen nicht nur elegant aus und fügen sich problemlos in ein Wohnambiente ein, sie vermitteln auch das Gefühl von authentischem Rudern. Durch das Plätschern des Wassers könnte man glauben, in einem richtigen Ruderboot zu sitzen. Die gängigsten Varianten für das Indoor Rowing sind Rudermaschinen mit einem Luftwiderstand, einer Magnetbremse oder Hybridsysteme. Magnetbremssysteme sind meist etwas günstiger, während Air Rower auch von professionellen Ruderern beim Training verwendet werden – zum Beispiel das Modell D von Concept2.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Wer vor dem Erwerb eines Rudergeräts steht, sollte sich sicher sein, dass das Gerät regelmäßig verwendet wird. Denn passable Rudergeräte sind nicht gerade erschwinglich und wer ein leises Modell haben möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Um ordentliche Ergebnisse zu erzielen und Ausdauer sowie Muskelapparat zu verbessern, sollte man viermal pro Woche trainieren. Bevor gekauft wird, sollte man also wenigstens einmal auf einer Rudermaschine gesessen haben. Ein Rudergerät kann man am besten in einem Fitnessstudio oder einem Fachgeschäft ausprobieren. Außerdem muss für die Heimfitness ausreichend Platz in den eigenen vier Wänden vorhanden sein. Selbst wenn die Modelle zusammenklappbar sind, nehmen sie vergleichsweise viel Stauraum ein. Laut Testern muss man für ein Anfängermodell schon rund 700 Euro ausgeben. Günstigere Ruderergometer, zum Beispiel von Kettler, eignen sich eher für gelegentliches Training zu Hause. Wer semiprofessionell im Rudersport tätig ist und auf der Suche nach einem passenden Trainingsgerät zum Rudern in den Wintermonaten ist, muss meist über 1.000 Euro ausgeben.

Rudergerät mit Wasserwiderstand (Bildquelle: waterrower.com)

Welche Geräte sind leise?

Die Bewegungen beim Trockenrudern erzeugen durch den Seilzug mitunter eine enorme Geräuschkulisse. Wer seine Nachbarn, Familienmitglieder oder Mitbewohner nicht stören möchte, achtet beim Kauf von Rudergeräten vor allem auf ein hochwertig verarbeitetes Gerät. Einige Hersteller bewerben ihre Bremssysteme als geräuschgedämpft. Darauf sollte man achten. Auch die Meinungen der Kunden geben oft Auskunft über die Geräuschentwicklung der Rudermaschinen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte und über das nötige Kleingeld verfügt, stellt sich einen Water Rower mit einem Wasserwiderstandssystem in die eigenen vier Wände. Das entstehende Plätschergeräusch könnte für den einen oder anderen sogar beruhigend wirken.

Welche Muskelgruppen werden trainiert?

Das Rudergerät zählt im Vergleich zu anderen Heimtrainern wie Crosstrainer, Laufbänder oder Fahrradergometer zu den beliebtesten Fitnessgeräten. Grund dafür ist wohl, dass man mit einem Rudergerät sehr viele Muskelgruppen trainiert. Dazu zählen nicht nur der Oberkörper, also die Arm-, Schulter- und Rückenmuskeln, sondern auch Bauch, Po und die Oberschenkelmuskulatur. Laut Experten sind es rund 80 Prozent der im Körper befindlichen Muskeln, die beim Rudern trainiert werden. Neben dem Muskelaufbau ermöglichen Rudermaschinen aber auch ein Cardio-Training zur Förderung eines gesunden Herz-Kreislauf-Systems. Viele Mediziner und Fitnessberater integrieren ein Workout mit einem Rudergerät daher in ihre Trainingspläne. Wichtig für ein effektives Rudertraining ist allerdings die korrekte Ausführung der Bewegungsabläufe. Um diese zu erlernen, kann man sich entsprechende Beratungsvideos im Internet ansehen. Hilfreicher ist aber wohl, wenn man von einem Fitnesstrainer angewiesen wird.

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Weitere Ratgeber zu Ruder-Geräte

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Ruder-Ergometer

Rudergeräte mit paddelähnlichen Auslegern beziehungsweise Seilzug eignen sich bestens für kombiniertes Kraft-Ausdauertraining. Die meisten günstigen Geräte verwenden Hydraulikzylinder als Widerstand, die jedoch keinen gleichmäßigen Bewegungsablauf erlauben. Besser sind hier Modelle mit Magnet-/Wirbelstrombremsen oder Lufträdern. Teure Geräte mit Wasserbassin wiederum kommen dem Freiluftrudern sehr nahe. Zugegeben: Rudern (Indoor Rowing) zu Hause ist keine gewöhnliche Sportart zur Steigerung der Fitness. Außerdem benötigen zumindest hochwertige Rudergeräte verhältnismäßig viel Platz in der Wohnung. Technisch imitieren Rudergeräte entweder den Bewegungsablauf beim Freiluftrudern, indem sie zwei Ausleger mit Rudergriffen einsetzen. Oder sie verwenden nur einen Seilzug, der mit beiden Händen bedient wird. Während letzteres System vom Bewegungsablauf her sehr unkompliziert ist, erfordert ersteres von Einsteigern das Erlernen eines koordinierten Bewegungsablaufes - was jedoch in der Regel sehr schnell vonstatten geht. Wichtiger hingegen ist die Auswahl des Bremssystems. Technisch relativ simpel und daher auch sehr günstig sind Rudergeräte mit einem Hydraulikzylinder, der bei jeder Vorwärts- und Rückwärtsbewegung einen entsprechenden Gegendruck erzeugt. Da jedoch am Umkehrpunkt der Bewegung der Zylinder sich sofort mit Druck gegen die Füße stemmt, ist hier keine fließende Bewegung möglich und Gelenke und Sehnen werden nicht unbedingt geschont. Besser, wenn auch teurer, sind deshalb Magnet- beziehungsweise Wirbelstrombremsen, die den Antrieb eines Schwungrades abbremsen. Bei einer ausreichenden Masse, so dass sich das Schwungrad vor dem nächsten Zug noch dreht, gewährleisten sie den gewünschten flüssigen Bewegungsablauf - wie übrigens auch Rudergeräte mit einem sich drehenden, Widerstand erzeugenden Luftrad. Sehr nah an der Realität des Freiluftruderns hingegen sind Modelle, bei denen rotierende Paddel durch einen mit Wasser gefüllten Behälter bewegt werden müssen, der je nach Füllhöhe Widerstand bietet. Allerdings sind diese Geräte mit einem Preis über 1.000 Euro um einiges teurer. Je nach Trainingsintensität kommt es beim Rudern bereits in relativ kurzer Zeit zu einem beachtlichen Aufbau von Muskeln an den Armen, Beinen und im Schulterbereich, während gleichzeitig auch der kontinuierliche Konditionsaufbau gut steuerbar ist. Auch zur Stärkung der Rückenmuskulatur ist ein Rudergerät - mit Ausnahme bei gesundheitlichen Schäden an Wirbelsäule und Bandscheiben - fast ohne Einschränkung zu empfehlen.