Rudergeräte So rudern Sie zuhause am besten
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Rudergeräte trainieren fast den ganzen Körper und stehen für ein optimales Kraft-Ausdauertraining
- Nehmen meist viel Platz ein
- Wir empfehlen Rudertrainer mit Wasserwiderstand
- Untere Preiskante bei ca. 200 Euro, Topgeräte liegen weit über 1.000 Euro.
Welche Kriterien sind entscheidend für die Bewertung von Rudergeräten in Tests und Nutzererfahrungen?
In Deutschland gibt es kein Magazin, das sich ausschließlich auf den Test von Fitnessgeräten spezialisiert hat. Daher kommen professionelle Testberichte zu Rudergeräten nur selten vor. Dennoch haben Publikationen wie das ETM Testmagazin, Fit For Fun oder Men's Health bereits Indoor-Rower getestet. Dabei bewerten die Experten Aspekte wie Lautstärke, Design, Verarbeitungsqualität, Funktionsumfang, Bedienkomfort sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Kundenmeinungen zeigen, dass das teuerste Modell nicht automatisch das beste Rudergerät ist. Freizeitsportler, die gelegentlich rudern, um fit zu bleiben, können durchaus auch günstigere Geräte wählen.
Welches Rudergerät passt am besten zu meinen Bedürfnissen?
Rudergeräte, die auch als Ruderergometer oder Rudermaschine bezeichnet werden, unterscheiden sich vor allem durch das Bremssystem, das den Widerstand erzeugt. Dabei kommen meist Seilzüge zum Einsatz, die mit Luftwiderstand, Magnetbremse oder Wasserwiderstand kombiniert sind. Die vierte und kostengünstigste Variante sind hydraulisch gebremste Auslegersysteme ohne Seilzug. Diese nehmen oft viel Platz in Anspruch und die Bewegungsführung ist meist weniger ergonomisch.
Fachleute raten davon ab, solche einfachen Systeme für ein effektives Training zu nutzen. Rudergeräte mit Wasserwiderstand gewinnen seit der Serie House of Cards an Beliebtheit und sind aktuell die Highlights auf dem Markt. Sie bestechen durch ihren eleganten Holzrahmen, der sich harmonisch in die Wohnumgebung einfügt und ein authentisches Rudererlebnis vermittelt. Das Plätschern des Wassers vermittelt das Gefühl, in einem echten Boot zu sitzen.
Die meistverbreiteten Modelle für das Indoor-Rudern arbeiten mit Luftwiderstand, Magnetbremse oder einer Kombination aus beiden. Geräte mit Magnetbremse sind oft günstiger, während Air-Rower wie das Concept2 Modell D auch von professionellen Sportlern für ihr Training genutzt werden.
Was sollte man beim Kauf eines Rudergeräts beachten?
Vor dem Kauf eines Rudergeräts sollte man sicherstellen, dass das Gerät regelmäßig genutzt wird. Qualitativ gute Rudergeräte sind meist nicht günstig, und wer ein leises Modell bevorzugt, muss oft mehr investieren. Für messbare Verbesserungen von Ausdauer und Muskelaufbau empfiehlt sich ein Training von etwa viermal pro Woche. Es ist daher sinnvoll, vor dem Kauf mindestens einmal auf dem Rudergerät zu trainieren, zum Beispiel im Fitnessstudio oder Fachhandel. Auch der Platzbedarf zu Hause sollte berücksichtigt werden, denn selbst klappbare Geräte benötigen einiges an Stauraum. Für qualitativ hochwertige Rudergeräte müssen Käufer laut Tests selbst bei Einsteigermodellen mit Preisen im höheren dreistelligen Bereich rechnen. Günstigere Geräte, etwa von Kettler, eignen sich eher für gelegentliches Training zu Hause. Wer jedoch semiprofessionell rudert und ein Trainingsgerät für den Winter sucht, sollte mit Ausgaben von über 1.000 Euro rechnen.
Welche Modelle sind besonders leise?
Beim Trockenrudern können die Seilzugbewegungen erhebliche Geräusche verursachen. Wer Mitbewohner oder Nachbarn nicht stören möchte, sollte beim Kauf auf robuste Verarbeitung achten. Manche Hersteller bewerben ihre Bremssysteme explizit als geräuschgedämpft. Auch Kundenbewertungen geben oft Aufschluss über die Lautstärke. Für eine besonders ruhige Nutzung empfiehlt sich der Kauf eines Rudergeräts mit Wasserwiderstand. Das sanfte Plätschern wird von vielen Anwendern als angenehm empfunden.
Welche Muskeln werden beim Training mit dem Rudergerät aktiviert?
Rudergeräte erfreuen sich großer Beliebtheit, was vor allem daran liegt, dass sie viele Muskelgruppen stärken. Neben dem Oberkörper – also Armen, Schultern und Rücken – werden auch Bauchmuskeln, Gesäß und Oberschenkel intensiv trainiert. Experten schätzen, dass beim Rudern bis zu 80 Prozent der Körpermuskulatur beansprucht werden. Neben dem Kraftaufbau fördert das Rudern auch die Ausdauer und stärkt das Herz-Kreislauf-System. Deshalb empfehlen Mediziner und Fitnessprofis, das Training mit einem Rudergerät in ihre Programme zu integrieren. Damit das Training effektiv ist, ist allerdings die korrekte Ausführung der Technik entscheidend. Für das Erlernen kann man sich hilfreiche Videos im Internet anschauen, noch besser ist jedoch eine Anleitung durch einen Fitnesstrainer.
Alternative Trainingsgeräte
Obwohl Rudergeräte umfassendes Ausdauer- und Muskeltraining bieten, brauchen sie viel Platz und sind oft hochpreisig, insbesondere Modelle mit Wasserwiderstand. Ähnliche kardio- und ausdauerfördernde Effekte lassen sich aber auch mit Heimtrainern und Ergometern beziehungsweise Fitness-Bikes erzielen. Besonders klappbare X-Bikes sind wegen ihres kompakten Designs ideal für kleine Wohnungen oder Apartments, die wenig Raum und Budget haben. Zusätzlich sind je nach Platzangebot und Vorlieben auch Laufbänder oder Crosstrainer als Alternativen geeignet.






















