Für wen eignet sich das Produkt?
So darf ein Sparprogramm gerne aussehen: Der Sony Bravia KD-49XD7004 hat mit 123 Zentimetern Bildschirm-Diagonale schon mal das ideale SmartTV-Wohnzimmer-Format. Der Qualitätseindruck stimmt ebenso: Design und Verarbeitung bringen den von der Marke gewohnten, besonderen Anspruch rüber. Dadurch fällt nicht auf, dass sich die Ausstattung zugunsten eines guten Angebots auf das heute unbedingt Notwendige konzentriert - wozu die Ultra-HD-Auflösung gehört. Das Direct-LED-Display produziert auch ohne die eigentlich lohnende, herstellerspezifische Triluminos-Technologie eine hervorragende Bildqualität. Mitentscheidend dafür ist der Bildprozessor, welcher bestes wie bescheidenes Material fortlaufend auf die Display-Charakteristik abstimmt. Zum Beispiel jenes, das vom analogen Tuner und digitalen Triple-Tuner empfangen werden kann - und ziemlich fern von 4K ist.
Stärken und SchwächenBei einem solchen SmartTV-Gerät wird zwar viel von 4K-Content geredet, noch sind die Wege zu dessen optimaler Wiedergabe aber verschlungen. Erfreulich deshalb das volle Regal aktueller Schnittstellen für die Übertragung hoher Datenmengen, die den flexiblen Zugriff auf Speichermedien sowie Quellen im Netz absichern. Bequem gelangt man etwa zu Netflix und anderen Video-on-Demand-Diensten, deren Programme auch technisch oft vom Feinsten sind. Bei der HDR-Basis-Kompatibilität handelt es sich zwar nicht um echtes 10-Bit-HDR. Das macht sich allerdings genauso wenig negativ bemerkbar wie die native Bildwiederholrate von nur 50Hz - ein Motionflow XR 100Hz genanntes Verfahren verhilft der Darstellung von Bewegungsabläufen dennoch zu optischer Geschmeidigkeit. Das Android-TV-Betriebssystem läuft stabiler als erwartet, die Komfort- und Kommunikationsanwendungen sind tatsächlich smart. Hinsichtlich des Datenschutzes müssen Nutzer entweder einfach vertrauen. Oder darauf verzichten, den Apparat mit dem Internet zu verknüpfen - und damit einige der interessantesten Optionen aufgeben.
Preis-Leistungs-VerhältnisEine 3D-Funktionalität hat man für entbehrlich gehalten, ist eh ein bisschen out. Das beliebte USB-Recording wurde hingegen zum Glück genehmigt. Das Wichtigste aber: Selbst das 49-Zoll-Budget-Modell dieser Marke strahlt Solidität plus Premium-Anmutung aus. Verlockend also, dass Amazon dafür lediglich circa 720 Euro einnehmen möchte. Android-Phobiker könnten stattdessen zum LG 49UH7709 greifen. Für den braucht es zwar deutlich mehr Euro, neben echtem HDR beherrscht er jedoch sogar den noch raffinierteren Umgang mit Farben und Kontrasten des Dolby-Vision-Standards.






























