Primo Line Kokos

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Unser Fazit

Für wen eignet sich das Produkt?

Die Produktschwester der Primo Line hört auf den Namen Kokos und findet ihren primären Einsatzort auf flexiblen Lattenrosten und in komfortableren Lebensstilen von Paarschläfern, wo flexible Ergonomie trotz Einheitsmatratze gewünscht ist. Die Nutzergruppe des Latex-Kokos-Hybrides zeichnet sich durch hohe Anpassungsfähigkeit an Körperkonturen und verstellbare Lattenroste aus, sperrt Schwitzer nicht aus wie die übrige Latex-Konkurrenz, ist aber wegen Unhandlichkeit nichts für Fans fortschrittlicher Usability.

Stärken und Schwächen

Das Modell mit Sandwich-Aufbau zieht erst nach dem Auspacken Aufmerksamkeit: Der Polysterbezug mit Reißverschluss offenbart eine Art Sandwich mit einer Mittelschicht aus Kokosfasern, gedeckt von zwei dickeren Matten aus einer Naturkautschuk-SBR-Mischung. Mit diesem Aufbau behauptet Primo Line, einen elastischeren und ausdauernderen Zwilling zur Coral geschaffen zu haben. Das ist insofern plausibel, als Kokosfasern das Feuchtigkeitsmanagement eines grundsätzlich wärmespeichernden Latex unterstützen und stabilisierend wirken. Das hohe Gewicht gegenüber Kaltschaummatratzen ist eine Grundeigenschaft von Latexmatratzen und hier eher dem hohen Aufbau als einer Produktschwäche zuzuordnen, die Nutzer vielmehr beim Geruch verorten.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Dazu die großen Luftlöcher im Kern, entstanden durch das professionelle Verfahren der Vulkanisation – man ist schon sehr mit Staunen beschäftigt, was alles bezahlt und geliefert wurde. Allein die aufwendige Bauweise rechtfertigt die höhere Ausgabe im Vergleich zur einfacheren Schwestermodell, das aber allein dank ihrer Dicke und des offenporigen Materials nicht minder stabil und belüftet sein soll. 280 Euro (Amazon) für die Standardgröße ist ein guter Wert, entsprechend wohlfeil sind weitere Größen für Paar- und Einzelschläfer und sogar Kindergrößen erhältlich. Lässt man Kurs, Aufbau und Ausstattung auf sich wirken, stimmt die Bilanz – es sei denn, man sieht sich gleich bei Lonsberg oder Natulastic um, die ihre Einzonen-Dreischichtmatratzen gegen reine Naturmaterialien für etwa das Doppelte aufwärts anbieten.

von Sonja

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