Die schlechte Nachricht zuerst: Beim Sound hat Hisense abgespeckt. So wurde die Lautsprecherleiste an der Unterseite, verglichen mit älteren Geräten der Serie U8, verschlankt, was im Test der Zeitschrift „connect“ zu Punktabzügen führt – es klingt höhenbetont und aufdringlich. Nachbessern können Sie mit einer externen Lösung, etwa einer Soundbar, die wahlweise per HDMI-(e)ARC, über den optischen Digitalausgang, den Kopfhörerausgang oder drahtlos via Bluetooth 5.1 verbunden wird. Am Bild hingegen gibt es nichts bzw. nur sehr wenig zu kritisieren: Das mit Quantum-Dot-Mini-LED-Technik frisierte Display dimmt in 1.600 Zonen lokal und liefert „phänomenale Schwarzwerte“. Hervorragend auch die Helligkeit von „weit mehr als 2.500 Nits“, von der vor allem HDR-Inhalte profitieren. Bewegtbild und Reaktionszeit, wichtig bei Spielen, sind ebenfalls ohne Fehl und Tadel. Gut abgestimmt ist der 65U8NQ übrigens schon ab Werk, er lässt sich mittels Calman-Software aber auch professionell kalibrieren. Luft nach oben bleibt, dem VA-Display geschuldet, lediglich beim Blickwinkel. Eher behutsam sollten Sie mit den KI-Bildverbesserern umgehen, die hier und da zu doll eingreifen. „Überragend“ ist das Bild trotzdem – genau wie die Bedienung. Klare Kaufempfehlung für den 65-Zöller.
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Stiftung Warentest
- Erschienen: | Ausgabe: 6/2026
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