Graco Nau­ti­lus Test

  • 2 Tests
  • Kin­der­sitz
  • Gruppe I-​III (9 bis 36 kg)
  • Kein Iso­fix
  • Vor­wärts­ge­rich­tet

Gut

2,5

Unsere Note basiert auf Tests und Meinungen.Wie wird die Note berechnet?

Nachfolgeprodukt: Nautilus LX R44

Im Test der Fach­ma­ga­zine

  • „befriedigend“ (3,4)

    Platz 7 von 10

    Sicherheit (50%): „befriedigend“;
    Bedienung und Ergonomie (50%): „befriedigend“;
    Schadstoffprüfung (0%): „befriedigend“;
    Reinigung und Verarbeitung (0%): „gut“.

  • „befriedigend“ (3,4)

    33 Produkte im Test

    Unfallsicherheit (50%): „befriedigend“;
    Handhabung, Ergonomie (50%): „befriedigend“;
    Schadstoffe (0%): „befriedigend“.


Unser Fazit

Beengte Platz­ver­hält­nisse

Den Kindersitz Graco Nautilus zeichnet ein konsequent durchschnittliches Bewertungsbild aus. Auf dem Prüfstand von Stiftung Warentest und ADAC erzielte der Klasse I/II/III-Kindersitz ein befriedigendes Gesamturteil (ADAC Motorwelt, Stiftung Warentest, jeweils Heft 6/2012). Kleinere Schwächen zeigt er in den Disziplinen Sicherheit und Platzangebot für das Kind.

Nur mäßiger Unfallschutz

Vor allem beim Frontcrash konnten die Verbraucherschützer ausgeprägte Schwächen ermitteln, aber auch beim Seitenaufprall im Labor reichte es bei ihm nur für eine durchschnittliche Bewertung; das mäßige Urteil im Teilkriterium Sicherheit folgt aus dem Umstand, dass sich der Sitz nach ADAC-Erkenntnissen nicht besonders fest mit dem Fahrzeug verbinden lasse. Ein ähnliches Bild ergibt sich bim Blick auf das Prüfkriterium der Ergonomie: Einbau und Anschnallen des Kindes seien aufwendig und auch Polsterung und Platzangebot fielen mit klaren Schwächen auf.

Geringes Fehlbedienungsrisiko

Seine Stärken liegen in einem geringen konzeptionellen Fehlbedienungsrisiko, einer bequemen Sitzposition, einer guten Beinauflage und einem großen Blickfeld nach außen. Das Verarbeitungsniveau ist gut, und auch der Platzbedarf ist nach ADAC-Erkenntnissen „akzeptabel“ (ADAC Motorwelt, 6/2012). Der Blick auf die Schadstoffanalyse liefert ein ähnliches Ergebnis. Das hier erreichte „befriedigend“ resultierte vor allem in Funden von Flammschutzmitteln in einer im übrigen tadellosen Schadstoffliste. Vor allem finden sich keinerlei PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) oder landläufig als Weichmacher bekannte Phthalate, die im Hautkontakt schädlich für die Kleinen sein können.

Fazit

Unter den befriedigend bewerteten Kindersitzen für Ein- bis Zwölfjährige aus dem Stiftung Warentest-Testumfeld war der Nautilus noch der teuerste. Gleiche Leistung für weniger Geld bieten etwa der Nania Beline SP – der im Übrigen baugleich mit Osann Beline SP ist - oder der Chicco Neptun. Nur unwesentlich teurer, dafür aber in allen Kategorien gut bewertet ist der Pallas 2 der noch recht jungen Marke Cybex, die regelmäßig mit einer sehr guten Schadstoffanalyse auffällt. Die Gesamtschau macht ihn zum Kindersitz ohne nennenswerte Vorzüge, wer allerdings dennoch interessiert ist, muss sich bei der Anschaffung auf etwa 180 EUR (Amazon) einstellen.

von Sonja

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