Mit ihrem Wasserverbrauch liegt die Candy im Durchschnitt aller 7-Kilo-Maschinen. In ihrer Klasse sind 50 € im Jahr ein guter Wert. Sie liegt knapp über diesem Schnitt. Die Fachpresse pflichtet dem bei und vergibt gute Noten für den jährlichen Wasserverbrauch von 9.600 l.
Der Strombedarf der Candy ist hoch. Im Umfeld der 7-Kilo-Maschinen bieten sich Alternativen vor allem von namhaften Herstellern an. Ein Beispiel wäre die Siemens WM14Q442. Sie kostet dich zwar 250 € mehr in der Anschaffung, spart Dir aber jährlich 11 € Stromkosten ein. Ein deutlicher Unterschied.
Kunden sind mit der Waschleistung sehr zufrieden. Sie erklären, das Modell entfernt starke Verschmutzungen selbst bei niedrigen Temperaturen. Die Tester meinen jedoch, die Maschine wäscht nur mittelmäßig, ist dafür aber beim Spülen gut. Im Test fällt auf: Im Eco-Programm erreicht das Gerät nicht die angegebenen 60°C. Das verlängert den Waschgang.
Die Candy ist eine der lautesten Geräte am Markt. Mit ihren 79 dB(A) also definitiv ein Kandidat für den Waschkeller. Die Lautstärke sowohl beim Waschen als auch beim Schleudern ist dürftig. Sie kommt einem LKW gleich. Die Siemens WM14Q341 ist gerade einmal so laut wie ein Haartrockner und bietet sich hier als Alternative an.
Beim Schleudern ist die Maschine in ihrem Element. Ihre 1.400 Umdrehungen pro Minute entziehen der Wäsche über die Hälfte der Feuchtigkeit, was eine verringerte Trocknungszeit auf der Leine zur Folge hat. Sehr gut ist, dass die Wäsche nicht zu sehr zerknittert aus der Maschine kommt.
Für ihre Preisklasse bietet die Candy ein üppiges Spektrum an Programmen. Neben den Standards wie Baumwolle und Pflegeleicht wird die Maschine mittels Hygiene- und einem Programm für Babykleidung auch spezielleren Ansprüchen gerecht. Das "Mix-and-Wash"-Programm erlaubt das gleichzeitige Waschen von weißer und bunter Wäsche.
Die Extras der Candy erlauben, spezifisch auf die Wäschestücke einzugehen. Separate Schleuderzahl- und Temperaturanpassungen, Auswahl des Verschmutzungsgrads oder die Leicht-Bügeln-Funktion machen das Wäschewaschen komfortabler.
Das große Bullauge erleichtert das Be- und Entladen. Der Drehschalter und das Touchfeld sind leichtgängig und eindeutig beschriftet. Die Zahlen auf der orangefarbenen Digitalanzeige sind jedoch schlecht lesbar, wodurch sich Einstellungen nicht immer exakt bestimmen lassen.
Für die Reinigung und Wartung erzielt die Maschine im Test nur mittelmäßige Ergebnisse. Die Fachpresse erläutert ihr Urteil jedoch nicht. Daher kann ich Dir an dieser Stelle keine weiteren Informationen dazu anbieten.