Können wirklich alle Menschen gleich gut auf diesem Modell liegen?
Für Menschen bis 110 kg Körpergewicht hat buddysleep seine Matratze entworfen und macht damit zu den Vorgängern
buddy classic und
buddy premium in dieser Hinsicht keinen Unterschied: Eine Einheitsmatratze für alle Gewichtsklassen soll sie sein, auch ohne eine
Unterfederung zu verwenden und Kunden die Qual der Wahl zwischen Matratzentypen, Härtegraden und Unterfederungen ersparen. Auch beim Probeschlafen – 100 Tage unverbindlich – verschwimmen die Unterschiede. Nutzergruppe sind Online-Käufer und alle, die auf ein Rückgaberecht mit kostenloser Abholung Wert legen. Als „perfekte“ Matratze wird sie gepriesen und mit ihrer speziellen Nachgiebigkeit im Schulterbereich auch Seitenschläfern „hervorragender Liegekomfort“ versprochen. In Verkaufsforen zeigt man sich skeptisch: Das Einheitskonzept ginge allenfalls auf, wenn die Gel-Schicht des mehrlagigen Matratzenaufbaus dicker und die Matratze damit etwas anpassungsfähiger wäre. So überschreite die buddy durchaus eine für viele Gewichtsklassen entworfene Wohlfühlhärte. Achtung: Das wirklich herausragende Merkmal gegenüber
Bruno,
Casper oder
Emma, ein Bettlaken-System mit Reißverschluss, ist nichts für Eilige, eher für Akribiker. Zwar passt es laut Nutzern wie angegossen, zeigt sich beim "Anzippen" aber recht fummelig.
Kann ich von einer Einheitsmatratze Langzeitqualität erwarten? Wie sieht es mit dem Raumgewicht aus?
Wer sich im Netz über die Haltbarkeit ausließ, lobte die Garantie von zehn Jahren auf den Kern – begründetes Selbstbewusstsein des Herstellers mit Blick auf die Raumgewichte: 50 kg/m³ bei der körpernahen und 30 kg/m³ bei der unteren Schaumstofflage stehen für mittlere bis gute Haltbarkeitsprognosen. Zum Vergleich: RG 40, also 40 kg Rohmaterial auf einen Kubikmeter aufgeschäumter Masse, gelten als gute, RG 50 und höher als sehr gute Haltbarkeit. Weil ein guter RG-Wert auch Kennzahl für Formstabilität ist, wird diese Einordnung in das mittlere bis höhere Qualitätsfeld auch Nutzer interessieren, die ihre Matratze mit einem höheren Körpergewicht belasten oder zu zweit nutzen. Apropos Paarschläfer: Auch sie müssen nicht befürchten, ihre buddy könnte bald eine markante Liegekuhle bilden. Ab einer Breite von 160 cm erhält man standardmäßig zwei Matratzenkerne – vereint in einem einzigen Bezug, der störende Besucherritzen ausgleicht. Schade nur, dass der Bezug die Stabilität der Matratze nicht teilt. Dafür benötigte er laut einiger Nutzer eine Widerstandsfähigkeit gegen Zugkräfte, die ein Einreißen der Nähte verhinderten.
Bin ich wirklich frei in der Wahl von Lattenrost und Bettgestell?
Ja, sogar im weitesten Sinn. Das heißt: Weil die buddy-Matratze relativ hoch und mit einer stabilisierenden Border-Umrandung gearbeitet ist, passt sie auch direkt auf den Boden – unter der Annahme, man lässt sie von unten regelmäßig belüften, um eine drohende Vermuffung zu verhindern. Ideal ist sie laut Hersteller aber als Schlafunterlage auf glatten, stabilen Oberflächen wie Lattenrosten,
den mit einer Federung versehenen Hotelbetten für zu Hause (Boxspringbetten) oder Paletten aufgehoben.