Stärken
Schwächen
Ein Vakuumgerät ist ein vielseitiger Helfer im Haushalt. Es ermöglicht das luftdichte Verpacken von Gegenständen, die vor äußeren Einflüssen geschützt werden sollen. Besonders häufig wird es in der Küche verwendet. Lebensmittel bleiben durch das Vakuumieren bis zu achtmal länger frisch. Das liegt daran, dass durch das Entfernen des Sauerstoffs keine Oxidation stattfindet und auch keine Bakterien oder ähnliche Verunreinigungen von außen eindringen können. Zusätzlich verhindert das luftdichte Verschließen Gefrierbrand. Zudem sparen Sie dadurch viel Platz – ein wichtiger Vorteil, wenn etwa nur ein kleines Gefrierfach im Kühlschrank zur Verfügung steht. Vakuumieren eignet sich außerdem hervorragend, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren: Wer Reste und frische Zutaten konsequent vakuumiert, spart Geld und schont die Umwelt.
Vakuumierer im Test: Worauf Fachmagazine besonders achten
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Caso VC10 zählt seit dem bisher letzten Stiftung Warentest-Testsieg (2018) zu den dauerhaften Empfehlungen im Einsteigersegment. (Bildquelle: caso-germany.com)
Vorweg eine gute Nachricht: Die meisten auf dem Markt angebotenen Vakuumierer liefern ordentliche Ergebnisse. Selbst einfache Schweißnähte bestehen die Prüfungen der Tester mühelos. Auch bei extremen Temperaturen – ob Kälte oder Hitze – bleiben die Beutel intakt. Allerdings gibt es Unterschiede hinsichtlich der Ausstattung.
Herausnehmbare Kammer erleichtert die Reinigung
Besonderes Augenmerk legen Experten auf die Vakuumkammer. Wenn Sie empfindliche oder feuchte Lebensmittel wie zum Beispiel Obst oder mariniertes Fleisch vakuumieren, kann durch den starken Unterdruck Flüssigkeit in die Kammer gezogen werden. Deshalb sind Modelle mit einer abnehmbaren Kammer oder einem integrierten Auffangbehälter (dem sogenannten Flüssigkeitsabscheider) besonders praktisch, um die Reinigung zu vereinfachen.
Einfaches Schließen des Deckels ist entscheidend
Außerdem legen die Tester großen Wert auf eine benutzerfreundliche Handhabung. Dazu zählt vor allem, dass sich der Deckel leicht öffnen und schließen lässt. Besonders gut schneiden Geräte ab, die diesen Schritt automatisch übernehmen, sodass kein Kraftaufwand erforderlich ist. Modelle von Caso erzielen in den Tests immer wieder Spitzenwerte.
Auch die Verarbeitung spielt eine Rolle. Besonders robuste Vakuumierer, die auch bei stärkerem Druck beim Verschließen des Deckels standhalten, erreichen hier Bestnoten.
Leistung ist das A und O
Egal ob preiswert oder hochwertig – die Leistung muss stimmen. Entscheidend sind hierbei die Wattzahl und der erzeugte Unterdruck. Damit das Gerät die Luft effizient aus dem Vakuumbeutel entfernen kann, sollte ein Unterdruck von etwa -0,8 bar erzeugt werden, was einem Vakuum von rund 90 % entspricht. Ebenso wichtig ist eine Mindestleistung von 120 Watt, um einerseits eine zügige Absaugung zu gewährleisten und andererseits sicherzustellen, dass das Gerät auch nach mehreren Durchgängen nicht an Leistung verliert.Topmodelle mit hoher Leistung
| Leistung | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 108,88 € ![]() ohne Endnote
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1200 W |
Vakuumieren in Beuteln, Folienrollen, Boxen und Weinflaschen Weiterlesen |
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4 Meinungen 0 Tests |
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ab 279,90 € ![]() Gut 1,8 |
700 W |
Hohe Arbeitsgeschwindigkeit dank integrierter Kühlfunktion Weiterlesen |
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33 Meinungen 2 Tests |
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ab 389,00 € ![]() Gut 2,5 |
500 W |
Leistungsstarker Vakuumierer für Folien, Beutel, Gläser und Dosen Weiterlesen |
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3 Meinungen 1 Test |
Welche Gerätetypen gibt es?
Neben dem weit verbreiteten Balkenvakuumierer (Außenvakuumierer), bei dem die offene Seite eines Folienbeutels in das Gerät eingelegt und abgesaugt und verschweißt wird, sind heute zwei weitere Typen relevant. Handvakuumierer sind kompakte, oft akkubetriebene Geräte, die über ein Ventil Luft aus speziellen ZIP-Beuteln oder Behältern absaugen – ohne Schweißfunktion. Sie eignen sich gut für den schnellen Alltagseinsatz und lassen sich platzsparend verstauen. Für ambitionierte Hobbyköche und die Gastronomie bieten sich Kammervakuumierer an: Bei diesen Geräten wird der gesamte Beutel in eine Kammer gelegt, in der ein besonders gleichmäßiges und starkes Vakuum erzeugt wird – ideal auch für flüssige Lebensmittel wie Saucen oder Marinaden, die mit einem Balkenvakuumierer schwieriger zu handhaben sind.No-Name oder Markenprodukt: Wie gut sind günstige Vakuumierer?
Vakuumierer von Lava sind zwar teurer, bieten dafür eine umfassende Ausstattung. (Bildquelle: la-va.com)
Grundsätzlich gilt: „Teuer bedeutet besser" trifft in diesem Bereich meist zu. Dennoch heißt das nicht, dass die günstigen Vakuumierer von Aldi, Lidl & Co. grundsätzlich schlecht sind. Ob sich ein preiswertes Modell für Sie lohnt, hängt in erster Linie davon ab, wofür Sie es verwenden möchten.
Wenn Sie hauptsächlich robuste Lebensmittel wie Fleisch vakuumieren wollen, genügt ein einfaches Gerät für rund 50 Euro vollkommen. Sollen hingegen auch empfindliche Speisen wie weiches Obst, Gemüse, Saucen oder marinierte Gerichte eingeschweißt werden, empfiehlt sich eine Investition von etwa 100 Euro.
Teurere Modelle bieten praktische Extras wie eine herausnehmbare Vakuumkammer oder einen separaten Behälter, der versehentlich eingesogene Flüssigkeiten auffängt. Gerade, wenn Sie sich häufig dem Sous-Vide-Garen widmen, ist das ein unverzichtbares Feature.
Oft verfügen sie auch über speziell abgestimmte Automatikprogramme, die den Unterdruck reduzieren, oder ermöglichen eine manuelle Einstellung der Vakuumstärke.
Darüber hinaus ist die Nutzungsintensität ein wichtiges Auswahlkriterium. Planen Sie, das Gerät häufig einzusetzen, sollte die Anschaffung etwas höherwertiger Modelle nicht gescheut werden, da diese deutlich mehr Alltagskomfort bieten. Manche scheinbar kleine Features, wie ein integriertes Fach für den Folienschlauch oder ein eingebauter Cutter zum Zuschneiden der Beutel, erleichtern den Umgang bei regelmäßiger Nutzung enorm. Für gelegentliches Vakuumieren genügt hingegen eine eher einfache Ausstattung.
Übrigens lassen sich viele Vakuumierer sowohl mit Folienschläuchen als auch mit bereits vorgeschnittenen Beuteln verwenden. Häufig liefern Hersteller beides direkt mit.
Nachhaltigkeit: wiederverwendbare Beutel und Behälter als Alternative
Konventionelle Vakuumierbeutel aus Kunststoff sind Einwegprodukte und erzeugen entsprechenden Abfall. Als nachhaltigere Alternative bieten sich wiederverwendbare ZIP-Vakuumierbeutel an, die – sofern nicht mit rohem Fleisch oder Fisch in Kontakt gekommen – mehrfach gereinigt und wiederverwendet werden können. Noch ressourcenschonender sind Vakuumierbehälter aus Glas, Edelstahl oder hochwertigem BPA-freiem Kunststoff, die über ein Ventil per Handpumpe oder Vakuumschlauch luftdicht verschlossen werden. Sie schützen empfindliche Lebensmittel besonders gut vor dem Zerdrücken und eignen sich ideal für die Vorratshaltung im Kühlschrank. Für das Sous-Vide-Garen sind Folienbeutel jedoch nach wie vor unverzichtbar, da Behälter hierfür nicht geeignet sind.Die schnellsten Vakuumierer im Überblick
| Saugleistung | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 589,90 € ![]() ohne Endnote
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72 Liter/Minute |
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12 Meinungen 0 Tests |
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ab 276,05 € ![]() Gut 1,6 |
70 Liter/Minute |
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471 Meinungen 0 Tests |
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ab 549,99 € ![]() Gut 1,8 |
70 Liter/Minute |
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215 Meinungen 0 Tests |
































