Funkrauchmelder Maximierte Sicherheit
Rauchmelder sind mittlerweile in den meisten Bundesländern Pflicht, selbst in Privathaushalten. Und so beschäftigen sich immer mehr Bürger mit der Frage, wie viel man denn eigentlich für einen einzelnen Melder ausgeben muss. Reichen 5-Euro-Discounter-Modelle? Oder doch besser die 20 Euro teuren Longlife-Melder, die meist 10 Jahre Ruhe versprechen? Und dann wären da noch die im Trend liegenden Funkrauchmelder, deren Einzelpreis zwischen 10 und 45 Euro liegen: Wo liegt eigentlich deren Vorteil?
Funkmelder oft teurer, weil viele Zusatzfunktionen geboten werden
Tatsächlich lohnt es sich mittlerweile, zu den Funkmeldern zu greifen. Denn im Grunde entscheidet nicht mehr die Funktechnologie über den Preis, wie die günstigen Ausführungen zwischen 10 und 15 Euro beweisen. Die am anderen Ende der Preisskala angesiedelten Produkte sind ganz einfach häufig gleich noch mit zusätzlichen Features ausgestattet – wie etwa integrierten CO2-Sensoren oder Temperaturmessfühlern. Bei Sicherheitstests schneiden aber auch die günstigen Ausführungen ordentlich ab.
Vernetzung ganz ohne Technikkenntnisse möglich
Der Vorteil eines Funkmelders ist hierbei, dass er sich mit den anderen Rauchmeldern im Haus zu einem Netzwerk zusammenschließt. Hierbei kann bei modernen Geräten gänzlich auf eine Zentraleinheit verzichtet werden (die selbst für einen eventuellen Ausfall anfällig ist), weil alle Melder sich gleichberechtigt miteinander vernetzen. Bei preiswerteren Ausführungen wird aber nach wie vor auf den Zentralmelder gesetzt, der die Funksignale koordiniert. Das kann in der Regel aber immerhin ein beliebiger der gekauften Funkmelder sein: Bei mumbi beispielsweise drückt man am Hauptmelder einfach zweimal einen Stift, bei den Nebenmeldern einmal – fertig.
Im Fall der Fälle jault das ganze Netzwerk los
Die Reichweite der Funkmodule variiert ebenfalls mit der Preisklasse, aber schon bei den preiswerten Ausführungen liegt sie nicht selten bei rund 40 Metern. Dickes Mauerwerk und andere Hindernisse reduzieren diese Reichweite natürlich. Meist können 12 bis 20 Melder in einem einzigen Netzwerk gekoppelt werden, ohne dass man irgendwas Besonderes unternehmen müsste, bequemer geht es eigentlich kaum. Wird nun ein Alarm ausgelöst, fangen alle Melder gleichzeitig an zu jaulen. Und zwar mit brachialen 85 dB(A). So wird man auch dann alarmiert, wenn
Der auslösende Melder kann meist schnell identifiziert werden
Damit man bei Fehlalarmen nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn umherrennt und verzweifelt alle Rauchmelder von der Decke rupft, gibt es bei einigen Produkten ein ganz simples Erkennungssystem: Der auslösende Rauchmelder ist durch eine rote Leuchtdiode zu erkennen, alle nur das Signal weiterleitenden Melder bleiben entweder dunkel oder blinken in einer anderen Farbe. Darauf sollte man dann auch achten, wenn man zu Funkmeldern greift. Und noch ein Tipp: Viele Hersteller bieten Sets aus vier bis sechs Meldern an – dadurch sind dann eben auch 10 bis 15 Euro je Melder möglich.



























