Die besten Mikrowellen mit Grill | Test & Kaufberatung
Knusprige Pizza aus der Mikrowelle? Mit der Grillfunktion kein Problem. Unser Tipp für gleichmäßige Bräune: Modelle mit Infrarotgrill.
Unsere unabhängige Redaktion hat für Sie die besten Mikrowellen mit Grill zusammengestellt. Die Bestenliste berücksichtigt nur aktuelle Produkte. Testergebnisse und Kundenmeinungen bieten Ihnen einen objektiven Überblick über die Produktqualität. Momentan bestes Produkt ist Panasonic NN-CD88QS mit der Note 1,1.
Erstklassige Kombi-Mikrowelle mit üppiger Programmauswahl
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Ratgeber: Kombi-Mikrowellen
Wenn auch gebacken und gegrillt werden soll
Das Wichtigste auf einen Blick:
Modelle mit Quarzgrill: schnell einsatzbereit, aber nur einseitiges Bräunen - ideal für Pizza, Aufläufe und Überbackenes
Modelle mit Infrarotgrill: langsamer, dafür aber gleichmäßiges Grillen von allen Seiten - perfekt für Brötchen, Geflügel usw.
Zubehör wie Pizzasteine zum gleichmäßigen Grillen vorteilhaft
Versteckte Heizspiralen erleichtern Reinigung
Kombigeräte aus Grill und Heißluftfunktion simulieren Umluft eines Backofens
Sparen Geld gegenüber einem Backofen
Wer hauptsächlich Lebensmittel auftauen oder Speisen schonend erwärmen möchte, kommt meist auch ohne Mikrowelle mit Grillfunktion aus. Doch für alle anderen kann sich die meist geringe Mehrinvestition durchaus auszahlen. Denn mit integriertem Grill lassen sich Brötchen knusprig aufbacken, Bratwürste lecker grillen und sogar Pizzen optimal zubereiten. Einfache Modelle mit Grillfunktion sind ab rund 100 Euro erhältlich; Kombigeräte mit Grill und Heißluft beginnen typischerweise bei rund 150 bis 180 Euro. Allerdings weist nicht jede Grillfunktion bei allen Anwendungsfällen dieselbe Leistung auf – insbesondere bei Geflügel und Pizzen gibt es Unterschiede.
Quarzgrill versus Infrarotgrill
Bei den meisten einfachen Geräten findet man einen klassischen Quarzgrill, der sich meist an der Deckenseite im Mikrowelleninnenraum befindet. Dieser erreicht zwar rasch hohe Temperaturen, sorgt aber nur für eine Bräunung von oben – daher eignet er sich vor allem zum Überbacken oder zur Pizza-Zubereitung. Wenn Sie jedoch Brötchen aufbacken oder Geflügel grillen möchten, sollten Sie zu Geräten greifen, die auch seitliche Strahlung bieten. Hochwertigere Modelle realisieren das häufig mit einem etwas langsamer aufheizenden, dafür aber gleichmäßiger wirkenden Infrarotgrill. Einige Hersteller setzen zudem auf einen Halogengrill – eine weitere Variante, die ähnlich wie der Quarzgrill von oben strahlt, aber noch schneller Temperatur aufbaut und häufig in Kombigeräten mit Dampfgarfunktion zu finden ist.
Kombigeräte vereinen die Vorteile beider Grilltypen
Sehr häufig kommen mittlerweile sogar Kombinationen beider Grillarten zum Einsatz. Der oft beworbene „3D-Grill" garantiert allerdings nicht automatisch, ob es sich um einen reinen Infrarot- oder einen Kombigrill handelt – denn bei beiden Versionen wird der Innenraum von mehreren Seiten beheizt. Daher ist es ratsam, sich genau zu informieren, ob ein 3D-Grill wirklich beide Technologien kombiniert. Andernfalls kann die Aufheizzeit länger ausfallen – und gerade das möchte man bei einer Mikrowelle vermeiden.
Heißluftfunktion als sinnvolle Ergänzung
Viele moderne Kombi-Mikrowellen verfügen zusätzlich zur Grillfunktion über eine Heißluftfunktion, die die Umluft eines Backofens simuliert. Diese sorgt für eine gleichmäßige Bräunung von allen Seiten und eignet sich besonders gut für das Garen von Aufläufen, Hähnchen oder Gebäck. Geräte mit Heißluft bieten damit deutlich mehr Zubereitungsmöglichkeiten als reine Grillmikrowellen und können in vielen Haushalten den Backofen für kleinere Gerichte vollständig ersetzen. Da ein deutlich kleinerer Garraum aufgeheizt wird, ist der Energieverbrauch gegenüber einem herkömmlichen Backofen erheblich geringer – ein relevanter Vorteil im Alltag. Wichtig zu beachten: Nicht jede Mikrowelle mit Heißluft hat auch eine Grillfunktion; umgekehrt gilt dasselbe. Wer beide Funktionen möchte, sollte gezielt auf das Ausstattungsdetail achten.
Für Pizzafans: Auf einen Grill im Boden achten
Ein wichtiger Punkt für Pizza-Liebhaber: Die bislang genannten Grillvarianten sorgen meist nicht dafür, dass der Pizzaboden knusprig braun wird. Viele Hersteller setzen daher auf eine spezielle Hilfskonstruktion: Die Pizza wird auf einem extra Teller oder Backstein platziert, der zuvor fünf bis zehn Minuten vorgeheizt wird. Das Ergebnis ist zwar besser als ohne, die meisten echten Pizzagenießer sind damit jedoch nicht zufrieden. Für diese ist ein Gerät mit integriertem Grill im Boden die bessere Wahl – allerdings sind solche Modelle nach wie vor eher selten zu finden und liegen preislich meist im gehobenen Segment.
Freiliegende Grillspiralen sind eher ungünstig
Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass die Heizspiralen möglichst abgedeckt sind. Offene Heizelemente erschweren die Reinigung deutlich im Vergleich zu Geräten mit verdeckten Heizkörpern. Zudem nehmen sie zusätzlichen Innenraum ein, was viele Hersteller leider nicht in der angegebenen Raumkapazität berücksichtigen. Überraschenderweise verwenden selbst manche höherpreisige Modelle noch freiliegende Grillspiralen. Ein Kompromiss sind Ausführungen, bei denen die Heizelemente nur bei Bedarf ausklappen – dennoch bleibt die Reinigung der Heizschlaufen schwierig, wohingegen die Innenraumflächen dann einfacher zugänglich sind. Geräte mit Keramik-Emaille-Innenraum oder speziellen Antihaftbeschichtungen lassen sich dagegen besonders einfach reinigen und sind zunehmend in der Mittelklasse zu finden.
„Nur 6 von 17 geprüften Heißmachern sind gut: Fünf reine Mikrowellen und ein Kombigerät mit Grillfunktion.“ Testumfeld: Im Test sind elf Solo-Mikrowellen, darunter zwei Produktähnlichkeiten, und sechs Mikrowellen mit Grillfunktion. Insgesamt „gut“ schneiden nur sechs Geräte ab. Die Redaktion von Stiftung Warentest