Einbaumikrowellen fügen sich harmonisch in das Gesamtbild der Küche ein und nehmen auf den Arbeitsflächen keinen Platz in Anspruch.
In dieser von unserer unabhängigen Redaktion erstellen Liste finden Sie die derzeit besten Einbaumikrowellen. Durchschnittlich werden die Produkte mit Note 1,8 bewertet. Aktuelles Spitzenprodukt ist Neff HLAWD23N0.
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Modelle mit zusätzlich diversen Ofenfunktionen am Markt
Inverter-Modelle zeitgemäßer und effizienter
Smarte Bedienung im Vormarsch
In zeitgemäßen Küchen hat die Mikrowelle eine fast schon unverzichtbare Rolle eingenommen. Sie ermöglicht nicht nur das Auftauen oder Erwärmen von Speisen, sondern es lassen sich mittlerweile auch komplette Gerichte darin zubereiten oder backen. Denn selbst einfachere Modelle sind inzwischen häufig mit einem Grill ausgestattet, und oft werden zusätzlich Funktionen wie Dampfgaren oder Heißluft angeboten. Allerdings füllen die üblichen Standgeräte den Platz auf der Arbeitsfläche und fügen sich kaum harmonisch in das Küchendesign ein.
Unterscheiden Sie klar zwischen Nischenmaßen und Gerätegröße
Eine Einbaumikrowelle stellt die perfekte Lösung dar, da sie sich nahtlos in das Gesamtbild der Küche einfügt. Sie wird einfach in einen Küchenschrank integriert und beansprucht somit keinen zusätzlichen Raum auf der Arbeitsfläche. Die meisten Modelle sind für die 60-Zentimeter-Standardnische konzipiert, wobei im Handel oft vom Nischenmaß mit 560 Millimetern die Rede ist. Dies liegt daran, dass zusätzlich zur Gerätebreite noch die Einbauten des Schranks mitbedacht werden müssen. Vereinzelt sind auch Modelle für eine 50-Zentimeter-Nische erhältlich, diese sind jedoch deutlich weniger verbreitet. Neben Breite und Höhe spielt auch die Nischentiefe eine wichtige Rolle: Die meisten Einbaumikrowellen erfordern eine Einbautiefe von rund 55 Zentimetern, es gibt jedoch auch kompaktere Geräte für flachere Nischen. Die genauen Maße entnehmen Sie stets der Einbauskizze des jeweiligen Modells.
Grundsätzlich zwei unterschiedliche Bauhöhen verfügbar
Hinsichtlich der Bauhöhe gibt es meist zwei Varianten: Einfache Solo-Mikrowellen passen in eine Nische von etwa 38 Zentimetern Höhe, während umfangreich ausgestattete Kombi-Geräte mit mehreren Funktionen – einschließlich Heißluft, Grill oder Dampf – oftmals einen Stellplatz von 45 Zentimetern erfordern. Dabei sollte man sich nicht von den im Datenblatt angegebenen Gerätemaßen täuschen lassen. Gerade bei namhaften Markenherstellern wird das Gerät oft mit einem passenden Rahmen ausgeliefert, der den verbleibenden Raum optisch ansprechend ausfüllt, selbst wenn die Mikrowelle selbst nur beispielsweise 32 Zentimeter hoch ist. Achten Sie außerdem darauf, dass rund um das Gerät ausreichend Platz für die Belüftung bleibt: Die meisten Hersteller empfehlen einen Mindestabstand von drei bis sechs Zentimetern, damit es nicht zur Überhitzung kommt.
Keine Fronten für Möbelfront-Anpassung verfügbar
Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Einbaugeräten wie Geschirrspülern, Waschmaschinen oder Kühlschränken besteht darin, dass es keine anpassbaren Möbelfronten für Mikrowellen gibt. Die Geräte bleiben daher immer komplett sichtbar, sofern keine Sonderanfertigung vorgenommen wird. Um dennoch einem modernen Erscheinungsbild gerecht zu werden, verfügen die meisten Modelle über Fronten in Edelstahloptik oder mit schwarzem Glaspanel. Meistens lässt sich auch der Türanschlag so wählen, dass die Tür rechts oder links geöffnet werden kann, was den flexiblen Einbau neben anderen Geräten erleichtert. Einige Hersteller bieten zudem Modelle mit Lifttür an, die sich optisch noch besser an die Möbelfront anpassen lassen.
Die Abgrenzung zwischen Mikrowelle und Ofen wird fließend
Abgesehen davon gleichen sich Einbau- und Standgeräte häufig stark. Bei den größeren Geräten der 45-Zentimeter-Kategorie treten jedoch deutliche Unterschiede auf: Diese Geräte bieten oft einen Funktionsumfang, der einem vollwertigen Backofen nahekommt, und werden nicht selten auch als solche vermarktet. Deshalb ist die genaue Trennung zwischen Einbaumikrowellen mit Grill- und Heißluftfunktionen und Kleinbacköfen mit zusätzlicher Mikrowellenfunktion nicht immer klar definiert und variiert von Hersteller zu Hersteller.
Inverter-Technologie für gleichmäßigeres Erhitzen und mehr Energieeffizienz
Ein zunehmend wichtiges Kaufkriterium ist die Inverter-Technologie. Herkömmliche Mikrowellen takten ihre Leistung durch Ein- und Ausschalten des Magnetrons, was zu ungleichmäßiger Erwärmung führen kann. Geräte mit Inverter-Technologie liefern stattdessen eine konstante, stufenlos regulierbare Leistung – das Ergebnis sind schonenderes Auftauen, gleichmäßiger gegarte Speisen und ein geringerer Energieverbrauch. Zahlreiche aktuelle Modelle namhafter Hersteller sind bereits mit dieser Technik ausgestattet.
Smarte Funktionen und Vernetzung halten Einzug in die Küche
Moderne Einbaumikrowellen lassen sich zunehmend in Smart-Home-Systeme einbinden. Viele aktuelle Modelle bieten eine WLAN-Anbindung und lassen sich per App oder Sprachassistent steuern. Automatische Garprogramme, die Feuchtigkeitssensoren nutzen, passen Garzeit und Leistung selbstständig an und nehmen dem Nutzer die manuelle Einstellung ab. Wer eine neue Küche plant oder eine bestehende modernisiert, sollte diese Konnektivitätsfunktionen bei der Geräteauswahl berücksichtigen – sie steigern den Komfort spürbar und werden von Jahr zu Jahr weiter verbreitet.
Garraumvolumen und Leistung an den Haushalt anpassen
Neben den Einbaumaßen sollte man auch Garraumvolumen und Mikrowellenleistung an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Für kleine bis mittlere Haushalte sind Modelle mit rund 25 Litern Fassungsvermögen und einer Leistung von 800 bis 900 Watt in der Regel ausreichend. Für größere Familien oder wer die Mikrowelle regelmäßig als vollwertigen Garhelfer einsetzen möchte, empfehlen sich Kombigeräte mit 30 Litern oder mehr. Achten Sie dabei auch auf das nutzbare Garraumvolumen, das angibt, wie viel Platz tatsächlich für Teller und Schüsseln zur Verfügung steht – denn Geräte mit einem Drehteller schränken die nutzbare Fläche im Vergleich zu Geräten mit Flachboden mitunter stärker ein.
Mikrowellen: Kombigeräte verheißen kinderleichtes Garen. Doch viele schaffen nur nach einigem Tüfteln gute Gerichte. Immerhin drei können den Backofen ersetzen. Testumfeld: Gegenstand des Testberichts waren 17 Mikrowellen mit Grill, davon 11 Geräte mit zusätzlicher Backfunktion. Darunter befand sich eine Baugleichheit. Im Gesamturteil wurde 3 x die Note „gut“ vergeben.