Die besten Handmilchpumpen

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Ratgeber: Handmilchpumpen

Sau­g­rhyth­mus und Stärke manu­ell steu­ern

HandmilchpumpenManuell Milch in vernünftiger Menge aus der Brust zu saugen, kann kraftraubend und umständlich sein. Zumindest gilt dies für Frauen, die regelmäßig Muttermilch gewinnen möchten, ohne zu stillen – ob aus beruflichen, medizinischen oder anderen Gründen sei vollkommen dahingestellt. Wohl deshalb beherrschen derzeit die elektrischen Milchpumpen den Markt, obwohl sie deutlich teurer sind als Handmilchpumpen, die man oft schon für weniger als 10 Euro bekommt. Doch um die Stärken einer manuellen Pumpe gegenüber der elektrischen Liga für sich arbeiten zu lassen und außerdem die Vorteile gegenüber dem Ausstreichen per Hand zu nutzen, sollte beim Kauf genau hingesehen werden.

Kein Randaspekt: unterwegs geräuschfrei pumpen

Eine Sache vielleicht gleich vorab: Die Wahl zwischen einer handbetriebenen und elektrischen Milchpumpe ist nicht richtig oder falsch, vielmehr gibt es jeweils gute Gründe für den einen oder anderen Anwendungsfall. Auch der Kostenfaktor sollte nicht die Hauptrolle spielen. Denn die teureren vollautomatischen Muttermilchpumpen können gegen Rezept, das heißt bei einer medizinischen Indikation, in Apotheken oder Sanitätshäusern geliehen werden. Den größten Nutzen aus einer Handmilchpumpe ziehen Frauen, die nur zeitweise und dezent abpumpen möchten - vor allem unterwegs. Denn im Gegensatz zu den elektrischen Pumpen verursacht eine manuelle Brustpumpe kaum Geräusche, was Frauen mögen, die keine Lust auf das Röcheln der saugenden Elektroliga haben. Was hinzukommt, ist die meist handlichere Apparatur, der Verzicht auf Netz- oder Batteriebetrieb und der Fokus auf einfache Lösungen ohne unnötig nüchterne Technik, die viele nicht mögen. Ferner kannn man kann Saugrhythmus und -stärke individuell steuern und ist mehr Akteurin statt nur passive Spenderin.

Elektrische Pumpen komfortabler für Berufsrückkehrerinnen

Als nachteilig wird oft das Kraftraubende beim Hand-Pumpen empfunden – es sei denn, es soll nur sporadisch gepumpt werden. Kämpferqualitäten benötigt man selbst für moderne Pumpen, die mit viel Hebelergonomie und Komfort beworben werden, etwa Massagekissen oder Brusthauben aus weichem Silikon und mit speziellen Noppen zur Anregung des Milchflusses. Beeinflussen lässt sich das Ganze, indem man auf das Pumpengewicht sowie Größe und Spannweite des Handhebels achtet. Zarter gebaute Frauen sollten auf Modelle mit kleinen, gerundeten Handhebeln zurückgreifen, die mit der Hand leicht zu umfassen sind. Von den schlichten Ballon-Handpumpen sei in diesem Kontext rundum abgeraten. Sicherlich, sie scheinen unkompliziert: Man drückt den roten Pumpball, der ein Vakuum erzeugt und die Milch in einen Glasbehälter mit Brusthaube fließen lässt. Doch sie malträtieren das Brustgewebe regelrecht und die Saugintensität lässt sich nur grob dosieren. Hebammen warnen davor, mit solchen Pumpen zu hantieren, die schmerzen, frustrieren und oft genug den Anfang vom Abstillen markieren. Für Berufsrückkehrerinnen sind elektrische Pumpen meist die bessere Wahl. Sie besitzen die größere Saugleistung und sind langfristig einfach angenehmer.

 

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