Wer seine Reifen und Räder selbst wechselt, ist am besten mit hydraulischen Wagenhebern bedient. Für den Kofferraum tun es auch Scherenwagenheber.
Hier finden Sie die derzeit besten Wagenheber. Die Liste zeigt von Käuferinnen und Käufern gut bewertete Produkte. Auch Testsieger und Preis-Leistungs-Tipps aus Magazinen sind dabei. So geht Transparenz!

Diese Quellen haben wir neutral ausgewertet:

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Hydrau­lisch

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36 Ergebnisse entsprechen den Suchkriterien

  • 1
    Wagenheber im Test: Rangierwagenheber GRH 2,5/510 L von Güde, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    Sehr gut

    1,3

    Güde Rangierwagenheber GRH 2,5/510 L

    • Trag­last: 2,5 Ton­nen
    • Anwen­dung: Hydrau­lisch
    Robus­ter Wagen­he­ber für prä­zi­ses Anhe­ben tiefer­ge­leg­ter Fahr­zeuge
  • Wir arbeiten unabhängig und neutral. Wenn Sie auf ein verlinktes Shop-Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Wir erhalten dann ggf. eine Vergütung. Mehr erfahren

  • 2
    Wagenheber im Test: WK 1075 FSH von Kunzer, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    Sehr gut

    1,3

    Kunzer WK 1075 FSH

    • Trag­last: 2 Ton­nen
    • Anwen­dung: Hydrau­lisch
  • 3
    Wagenheber im Test: Wagenheber 3T  140-460mm Hubhöhe von Mar-Pol, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Mar-Pol Wagenheber 3T 140-460mm Hubhöhe

    • Trag­last: 3 Ton­nen
    • Anwen­dung: Hydrau­lisch
    Soli­der Hydrau­lik-​Wagen­he­ber für die hei­mi­sche Garage
  • 4
    Wagenheber im Test: Rangierwagenheber GRH 2,5/460 AL von Güde, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Güde Rangierwagenheber GRH 2,5/460 AL

    • Typ: Ran­gier­wa­gen­he­ber
    • Trag­last: 2,5 Ton­nen
    • Anwen­dung: Hydrau­lisch
    Gut ver­ar­bei­tet und leicht bedien­bar, aber teuer
  • 5
    Wagenheber im Test: Rangierwagenheber GRH 3/470 von Güde, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut

    Gut

    2,2

    Güde Rangierwagenheber GRH 3/470

    • Trag­last: 3 Ton­nen
    • Anwen­dung: Hydrau­lisch
    Keine Krat­zer am Auto durch Auf­la­ge­tel­ler mit Gum­mi­schüt­zern
  • 6
    Wagenheber im Test: Hydraulik Wagenheber 2t (92416) von Michelin, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut

    Gut

    2,2

    Michelin Hydraulik Wagenheber 2t (92416)

    • Trag­last: 2 Ton­nen
    • Anwen­dung: Manu­ell
  • 7
    Wagenheber im Test: Hydraulischer Rangierwagenheber 2,0 Tonnen TÜV/GS von Unitec, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut

    Gut

    2,4

    Unitec Hydraulischer Rangierwagenheber 2,0 Tonnen TÜV/GS

    • Trag­last: 2 Ton­nen
    • Anwen­dung: Manu­ell
    Für schnel­len Rad­wech­sel auf fes­tem Unter­grund
  • 8
    Wagenheber im Test: Hydraulischer Rangierwagenheber 2 t (7740014) von Cartrend, Testberichte.de-Note: 2.6 Befriedigend

    Befriedigend

    2,6

    Cartrend Hydraulischer Rangierwagenheber 2 t (7740014)

    • Typ: Ran­gier­wa­gen­he­ber
    • Trag­last: 2 Ton­nen
    • Anwen­dung: Hydrau­lisch
    Kom­pak­ter Wagen­he­ber für den pri­va­ten Gebrauch mit soli­der Leis­tung
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  • Wagenheber im Test: 10929 Scherenwagenheber 1000 kg von Unitec, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    Unitec 10929 Scherenwagenheber 1000 kg

    • Anwen­dung: Manu­ell
    Nur eine kurz­fris­tige Lösung
  • Wagenheber im Test: Rangier-Wagenheber kurz 2 t von A.T.U Auto-Teile-Unger, Testberichte.de-Note: 2.5 Gut

    Gut

    2,5

    A.T.U Auto-Teile-Unger Rangier-Wagenheber kurz 2 t

    • Trag­last: 2 Ton­nen
    • Anwen­dung: Manu­ell
    Soli­des Werk­zeug für den gele­gent­li­chen Ein­satz zu einem güns­ti­gen Preis
  • Wagenheber im Test: Ballonwagenheber von Air-Jack, Testberichte.de-Note: 2.6 Befriedigend

    Befriedigend

    2,6

    Air-Jack Ballonwagenheber

    Zum Rad­wech­sel auf­wärts mit hei­ßer Luft
  • Wagenheber im Test: UltraLift M Pro Premium Scherenwagenheber 1,5t von Heyner, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    Gut

    1,9

    Heyner UltraLift M Pro Premium Scherenwagenheber 1,5t

    • Trag­last: 1,5 Ton­nen
    • Anwen­dung: Manu­ell
    Tat­säch­lich Pre­mium
  • Wagenheber im Test: WK 8025 von Kunzer, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Kunzer WK 8025

    • Trag­last: 2,5 Ton­nen
    • Anwen­dung: Hydrau­lisch
    Funk­tio­nelle, gut zu bedie­nende Hebe­bühne
  • Wagenheber im Test: WDW Lift Extended von PM Tools, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    Gut

    2,0

    PM Tools WDW Lift Extended

    • Trag­last: 2,5 Ton­nen
    • Anwen­dung: Hydrau­lisch
    Hohe Trag­last, große Hub­höhe, aber auch hoher Preis
  • Wagenheber im Test: TSC 2500 von TyreON, Testberichte.de-Note: 3.0 Befriedigend

    Befriedigend

    3,0

    TyreON TSC 2500

    • Trag­last: 2,5 Ton­nen
    • Anwen­dung: Hydrau­lisch
    Sta­bile kleine Bühne für Teilan­he­bung von Fahr­zeu­gen
  • Wagenheber im Test: RWH125ALU von Holzmann Maschinen, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Holzmann Maschinen RWH125ALU

    • Trag­last: 1,25 Ton­nen
    • Anwen­dung: Hydrau­lisch
  • Wagenheber im Test: Hydraulischer Stockheber von Unitec, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    Gut

    2,0

    Unitec Hydraulischer Stockheber

    Nutz­bar­keit vom Fahr­zeug­typ abhän­gig
  • Wagenheber im Test: UltraLift L von Heyner, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    Gut

    1,9

    Heyner UltraLift L

    • Trag­last: 2 Ton­nen
    • Anwen­dung: Manu­ell
  • Wagenheber im Test: BH12000 von Bahco, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Bahco BH12000

    • Trag­last: 2 Ton­nen
    • Anwen­dung: Hydrau­lisch
  • Wagenheber im Test: Scherenwagenheber von Forever Speed, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Forever Speed Scherenwagenheber

    • Typ: Sche­ren­wa­gen­he­ber
    • Trag­last: 2 Ton­nen
    • Anwen­dung: Manu­ell
  • Infos zur Kategorie

    Lif­ting fürs Auto

    Das Wichtigste auf einen Blick:

    • Nur für Arbeiten wie Reifenwechsel, keine Arbeitsbühne o.ä.
    • Unterschiedliche Hebetechniken
    • Hubhöhe je nach Autotyp entscheidend

    Die wichtigste Information zu Wagenhebern gilt dem Risiko, das von ihnen ausgeht: Sie ersetzen keine Auffahrrampen, Hebebühnen oder Arbeitsgruben. Zwar kann man mit ihnen ein Fahrzeug anheben, um etwa Reifen zu wechseln, doch sollte man sich niemals unter das hochgedrückte Fahrzeug legen, um beispielsweise den Auspuff zu reparieren oder Rost am Unterboden zu beheben. Besonders wenn nur ein Bordwagenheber genutzt wird, besteht wegen der geringen Stabilität ein erhöhtes Unfallrisiko im Falle eines Versagens.



    Unitec-Hydraulik-Wagenheber Rangierwagenheber von Unitec

    Rangierwagenheber

    Für den saisonalen Reifenwechsel im Frühjahr und Herbst ist ein kleiner, hydraulisch betriebener Rangierwagenheber besonders empfehlenswert. Diese Wagenheber sind preiswert und erfordern nur moderate körperliche Anstrengung, um das Fahrzeug auf die gewünschte Höhe zu bringen. Es gibt ein Standardmodell auf Rollen, das unter verschiedenen Markennamen mit verschiedenen Lackierungen wie Rot, Grau oder Blau vertrieben wird, das jedoch technisch identisch ist. Durch Hebeln erzeugt man Druck im Ölbehälter, wodurch sich der Hebearm vom waagerechten Zustand in die Vertikale bewegt und den Wagen nach oben hebt. Typischerweise kostet so ein Wagenheber etwa 25 Euro und kann Lasten bis maximal 2 Tonnen tragen. Das macht ihn für Pkw und Kleintransporter geeignet.
    Die Funktionalität solcher günstigen Rangierwagenheber ist allerdings in puncto Hubhöhe und Tragkraft begrenzt. SUVs mit einer Bodenfreiheit von ca. 20 Zentimetern und langem Federweg lassen sich mit einer Hubhöhe von rund 33 Zentimetern meist nicht ausreichend anheben, um das Rad freizulegen. Wer ein Fahrzeug höher und sicherer aufbocken möchte, benötigt einen Wagenheber mit größerer Hubhöhe. Auch die minimale Bauhöhe kann bei tiefergelegten Fahrzeugen eng werden, sodass ein solcher Wagenheber nicht untergeschoben werden kann. Für anspruchsvollere Anforderungen empfiehlt sich ein leistungsfähigeres Modell, wie zum Beispiel der Rodcraft RH 215, der mit einer Minimalhöhe von 7,5 Zentimetern und einer maximalen Hubhöhe von 50,5 Zentimetern überzeugt, jedoch mit etwa 200 Euro auch deutlich teurer ist.

    Güde-Stempel-Wagenheber Stempel-Wagenheber von Güde

    Stempelwagenheber

    Auf kleinerer Stellfläche arbeiten sogenannte Stock- oder Stempelwagenheber, die bereits für unter 20 Euro erhältlich sind und ähnliche technische Werte wie günstige Rangierwagenheber aufweisen. Auch hier kommen das Öldruckprinzip, ein Pumphebel sowie ein Ablassventil zum Einsatz. Die Hubhöhe beträgt meistens um die 30 Zentimeter, die Tragkraft liegt bei etwa 2 Tonnen. Statt auf Rollen stehen Stockwagenheber auf einer festen Grundplatte und heben das Fahrzeug nicht über einen ausklappenden Arm, sondern direkt senkrecht nach oben. Aufgrund ihrer kompakten Bauweise passen sie gut in den Kofferraum und eignen sich somit sehr gut für den mobilen Einsatz. Schwerere Modelle mit bis zu 15 Tonnen Tragkraft und einer Hubhöhe von über 40 Zentimetern sind für rund 40 Euro erhältlich.

    Scherenwagenheber Scherenwagenheber mit Kurbel

    Scherenwagenheber

    Ein Pkw-Scherenwagenheber ist in der Anschaffung meist schon für unter 20 Euro erhältlich. Er erfordert etwas mehr körperlichen Einsatz als ein Hydraulikwagenheber, ist jedoch dank einfacher Mechanik leicht zu bedienen und sehr transportabel. Über eine Handkurbel wird die Spindel gedreht, die die Scherenmechanik entfaltet und damit den Wagen anhebt. Anfangs braucht das Kurbeln Kraft, wird aber leichter, je höher der Wagen gehoben wird. Die Basismodelle haben eine Tragkraft von etwa 1,5 Tonnen, was für die meisten Pkw ausreicht.

    Luftsack-Wagenheber Luftkissen-Wagenheber

    Luftkissen-Wagenheber

    Eine eher ungewöhnliche Art von Wagenheber sind Luftsäcke, die am Auspuff angeschlossen werden. Der Luftballon wird an einer geeigneten Stelle unter dem Fahrzeug platziert und über einen Schlauch mit dem Auspuffrohr verbunden. Dreht man den Motor an, pumpt die Abgasströmung das Kissen auf, wodurch das Fahrzeug angehoben wird. Ein Rückschlagventil verhindert das unkontrollierte Entweichen der Luft. Diese Technik benötigt keinen festen Untergrund, erfordert kaum Kraftaufwand und wenig Erfahrung. Allerdings haben Fahrzeuge mit Doppel-Endrohren, rechteckigen Auspuffprofilen oder Modelle, deren Motor nicht anspringt, sowie spitze Gegenstände, mit diesem Wagenheber ihre Tücken. Luftkissen-Wagenheber kosten etwa 50 Euro und sind nicht bei jedem Fahrzeug einsetzbar.

    von Hendrik Schultz

    Nütz­li­che Hel­fer beim Rad-​ und Rei­fen­wech­sel

    Das Wichtigste auf einen Blick:

    • ermöglichen das selbständige Wechseln von Rädern und Reifen am Auto
    • es gibt auch leichte Modelle, die im Kofferraum mitgenommen werden können
    • Wagenheber sind keine Arbeitsbühnen: Arbeiten unter dem Fahrzeug sind nicht möglich

    Wagenheber sind an sich sehr nützliche Werkzeuge. Sie verschaffen Unabhängigkeit, wenn es um das Wechseln von Reifen und Rädern an Kraftfahrzeugen geht. Die leichteren Versionen eignen sich als mobile Pannenhelfer, weil sie im Kofferraum mitgeführt werden können. Wagenheber sind aber keine Auffahrrampen oder Hebebühnen: Arbeiten unter dem Fahrzeug sind mit ihnen nicht möglich und können lebensgefährlich enden. Wenn es zu einem Abrutschen des Fahrzeugs oder einem anderen Versagen des Wagenhebers kommt, drohen lebensbedrohliche Verletzungen. Im Folgenden stellen wir Ihnen kurz die wichtigsten und gebräuchlichsten Typen von Wagenhebern vor.


    Beachten Sie im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit immer die Bedienungsanleitungen und Herstellerhinweise insbesondere zur Maximalbelastung und den möglichen Ansatz- oder Auflage-Punkten. Diese sind bei vielen Kraftfahrzeugen zudem durch die Fahrzeughersteller am Unterboden markiert.


    Welche Vorteile und Nachteile haben Rangierwagenheber?

    Rangierwagenheber Bahco BH 1200 Beispiel eines Rangierwagenhebers:
    Bahco BH 1200
    (Bildquelle: amazon.de)

    Rangierwagenheber ähneln im Aussehen Handhubwagen, wie sie zum Beispiel in Supermärkten oder Regallagern zu sehen sind. Mit ihnen lässt sich natürlich kein Auto rangieren. Ihren Namen haben sie, weil sie durch Laufrollen selbst unkompliziert verschoben werden können. Sie arbeiten in aller Regel mit Hydrauliksystemen, was ein vergleichsweise komfortables Anheben des Fahrzeugs ermöglicht. Zudem halten sie die Fahrzeuge bei richtiger Anwendung sehr stabil, vor allem, wenn sie große Auflageteller haben. Es gibt sie in sehr unterschiedlichen Hebestärken vom Kleinwagen bis zum schweren SUV oder Kleintransporter. Ihr Nachteil ist, dass sie selber schon ziemlich schwer sind.  Die leichtesten wiegen um die 25 kg, je nach eigener Tragfähigkeit können aber auch 40 bis 50 kg erreicht werden. Sie sind ideal, wenn man eine Garage oder ein Carport besitzt. Als mobile Werkzeuge im Kofferraum eignen sie sich mit ihrer Größe, jedenfalls für übliche PKW, nicht.  Rangierwagenheber bestehen aus dem Fahrgestell, dem Hubarm mit einem Tragsattel bzw. Auflageteller sowie dem Hydraulikblock mit dem Pumphebel und einem Entlastungsventil.

    Stempelwagenheber Guede GSH 2t Beispiel eines Stempelwagenhebers:
    Güde GSH, hier in der Version für 2 Tonnen.
    (Bildquelle: amazon.de)

    Welche Vor- und Nachteile haben Stempelwagenheber?

    Stempelwagenheber arbeiten ebenfalls hydraulisch. Anders als die Rangierwagenheber besitzen sie jedoch keinen Hubarm als Hebel, sondern einen senkrecht aus dem Hubkolben nach oben ausfahrenden Stempel mit dem Auflageteller. Physikalisch ist das im Prinzip wie ein Pfeiler. Durch die senkrechte Kraftwirkung stehen die Heber sehr stabi und können es auch mit größeren Gewichten als die Rangierheber aufnehmen. Mit Stempelwagenhebern lassen sich, je nach Modell, selbst Busse und LKW anheben.  Allerdings gilt das nur bei richtiger Positionierung und sorgfältigem Arbeiten, ein Verkanten oder unsauberes Ansetzen am Fahrzeug kann auch schnell zum Wegkippen des Stempelhebers führen.  Sie wiegen zwar deutlich weniger als die Rangierwagenheber, besitzen dafür aber keine Rollen. Sie müssen also immer gehoben und getragen werden.

    Wagenheber nur auf ebenen, befestigten Böden benutzen, um ein Verkanten, Abrutschen oder Einsinken zu vermeiden.


    Welche Vor- und Nachteile haben Scherenwagenheber?

    Bild eines Scherenwagenhebers Beispiel eines modernen Scherenwagenhebers mit Handkurbel-Schlüssel statt Drehstange:
    Forever Speed 2t
    (Bildquelle: amazon.de)

     
    Scherenwagenheber sind die typischen mobilen Bordwerkzeuge und Pannenhelfer bei platten Reifen, die im Reserveradkasten, soweit Ihr Wagen noch einen besitzt, oder an anderer Stelle im Auto mitgeführt werden können. Sie lassen sich gut zusammenlegen, sind leicht und gut verstaubar. Sehr preiswerte Modelle finden sich schon ab etwa 12 Euro im Onlinehandel, qualitativ hochwertigere Produkte sind ab etwa 20 Euro aufwärts zu bekommen. Vor allem die Tragfähigkeit und der Bedienkomfort spielen dabei eine Rolle. Allen gemein ist, dass sie rein mechanisch arbeiten. Das Anheben des Wagens erfolgt über ein Kurbel-System, das sowohl beim Anheben als auch beim Absenken des Fahrzeugs mit Muskelkraft bewegt werden muss. Über ein Spindelgewinde wird die zwischen Boden und Fahrzeug gestellte Raute auseinander geschoben und das bewirkt das Anheben oder Absenken. Ihr Nachteil, wenn man so will, ist, dass sie aufgrund ihrer Konstruktion bei ungenauem Arbeiten noch mehr dazu neigen, einmal wegzurutschen. Es kommt sehr darauf an, sie genau und richtig zu positionieren und darauf zu achten, dass der Untergrund gerade und gut befestigt ist.

    Ballonwagenheber Air-Jack Nomen est Omen: Ballonwagenheber haben ihren Namen zurecht. Hier der Air-Jack als Beispiel.
    (Bildquelle: amazon.de)

    Welche Vorteile und Nachteile haben Ballonwagenheber?

    Ballonwagenheber, die auch als Luftkissenwagenheber bezeichnet werden, sind eher die Exoten. Ein aus an sich reißfestem Kunststoff gefertigter Ballon wird über einen Schlauch mit dem Auspuff verbunden. Der Motor des Wagens muss dann laufen, weil der Ballon mit den Abgasen gefüllt und dadurch der Wagen angehoben wird. Der Vorteil ist, dass diese Methode auch auf weichen Böden, sogar auf Sand, eingesetzt werden kann. Sie wird mitunter etwa bei Ralleys angewandt, wenn die Teams im Gelände einen Reifenschaden erleiden. Allerdings sind sie im Vergleich zu den anderen Typen deutlich teurer. Für die schnelle Pannenhilfe sind sie, vor allem wenn man wenig Übung hat, eher ungeeignet. Die richtige Platzierung unter dem Auto, das Anschließen an den Auspuff, das Hochpumpen, aber ebenso das Ablassen und Entfernen, all das will geübt sein. Und, selbst wenn der Kunststoff als reißfest bezeichnet wird: Den Kontakt mit Spitzen oder Zacken von Werkzeugen, Stöcken oder anderem mag er gar nicht.

    Was sagen Vergleichstests über Wagenheber?

    Wagenheber werden nur sehr selten getestet, das gilt erst recht für Vergleichstests. Das hängt auch damit zusammen, dass es schon seit Jahren keine grundlegenden technischen Neuerungen gibt. Zudem geht es, wenn sie mal getestet werden, praktisch immer um Rangierwagenheber. Den letzten größeren Vergleichstest in Fachmagazinen hat das Reise- und Wohnmobil-Magazin "promobil" im August 2017 veröffentlicht und dabei zehn Rangierwagenheber in einem großen Preisbereich zwischen rund 23 und 230 Euro unter die Lupe genommen. Dabei hat sich gezeigt, dass sich die Preisunterschiede durchaus mit nennenswerten Qualitätsunterschieden erklären lassen. Angefangen von der Stabilität über die Größe der Auflageteller, Schutz-Gummierungen bis zur Bedienung, dem Komfort in der Handhabung und der Sicherheit. Das spiegelte sich auch in einer anderen Größe wieder: Die schweren Rangierwagenheber waren durchweg besser, als die leichten Mitbewerber. Da spielt die verarbeitete Materialqualität eine Rolle. Bester im Test war der Bahco BH 1200, der allerdings mit aktuell über 200 Euro auch der teuerste ist. Dazu gab es aber auch einen Kauftipp für den mit aktuell etwa 160 Euro etwas günstigeren WK 2031 von Kunzer.

    von Werner Schuwirth

    Fachredakteur - bei Testberichte.de seit 2015.

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