7 Videobearbeitungs-Programme: Im Reich der Schnitte

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Inhalt

Manche greifen zur Schere, um Filme zu zensieren. Aber Sie machen mehr aus Ihren Filmen und verzieren sie mit tollen Effekten. Mit welcher Software der Videoschnitt am besten klappt, hat COMPUTERBILD getestet.

Was wurde getestet?

Im Test befanden sich sieben Videobearbeitungs-Programme, wobei eines nur zum Vergleich diente. Sie wurden mit 2 x „gut“, 4 x „befriedigend“ und 1 x „ausreichend“ bewertet. Als Testkriterien dienten unter anderem Qualität (Messtechnische Bildqualität von SD-Videos in Abhängigkeit vom menschlichen Sehvermögen, Qualität eines 60-Minuten-Videos auf DVD, Messtechnische Bildqualität von HD-Videos bei mittlerer/maximaler Qualitätsstufe in Abhängigkeit vom menschlichen Sehvermögen ...), Ausstattung und Funktionen (Automatische Szenenunterteilung bei Camcorder-Aufnahmen, Ladbare Video-Dateiformate, Speicherfomate für herkömmliche Videos ohne Smart Render/mit Smart Render ...) und Funktionen für die Audio- und Videobearbeitung (Wichtige Audio- und Videobearbeitungs-Funktionen, Möglichkeiten zur Bildkorrektur, Trennen von Bild und Ton bei SD- und HD-Videos ...). Außerdem wurde die HD-Qualität der getesteten Videobearbeitungs-Programme überprüft und mit 1 x „gut“, 5 x „befriedigend“ und 1 x „mangelhaft“ bewertet. Alle Produkte erhielten Abwertungen unter anderem für Probleme bei der AVCHD-Bearbeitung und Registrier- und Aktivierungszwang.

  • Pinnacle Systems Studio Ultimate Collection 14

    • Typ: Videobearbeitung;
    • Betriebssystem: Win Vista, Win XP;
    • Freeware: Nein

    „gut“ (2,23) – Test-Sieger, Preis-Leistungs-Sieger

    Preis/Leistung: „preiswert“

    „Plus: Beste Bildqualität im Test; Sehr viele Video- und Audiobearbeitungs-Funktionen; Einfachste Bedienung im Test.
    Minus: Etwas wenige Videospuren.“

    Studio Ultimate Collection 14

    1

  • Magix Video deluxe 16 plus

    • Typ: Videobearbeitung;
    • Betriebssystem: Win 7, Win Vista, Win XP;
    • Freeware: Nein

    „gut“ (2,36)

    Preis/Leistung: „preiswert“

    „... Bei den gebrannten Blu-rays ... fielen lediglich minimal blasse Farben und Bewegungsunschärfen auf. Video-DVDs zeigten ebenfalls nur geringe Bildstörungen. Gut: Mit dem Textwerkzeug (‚Titeleditor‘) lassen sich nun Titel direkt im Videovorschaufenster eintragen - dadurch geht's schneller als mit der Vorgängerversion. ...“

    Video deluxe 16 plus

    2

  • Cyberlink PowerDirector 8 Ultra

    • Typ: Videobearbeitung;
    • Betriebssystem: Win;
    • Freeware: Nein

    „befriedigend“ (2,90)

    Preis/Leistung: „noch preiswert“

    „... Die Software bietet viele Bearbeitungsfunktionen, Überblend-, Titel- und Videogestaltungseffekte. Viele DVD-Menüvorlagen passen optisch aber allenfalls zu Kindervideos. Die Bedienung ist einfach, allerdings verlief die AVCHD-Bearbeitung etwas zäh ...“

    PowerDirector 8 Ultra

    3

  • Adobe Premiere Elements 8

    • Typ: Videobearbeitung;
    • Betriebssystem: Mac OS X, Win;
    • Freeware: Nein

    „befriedigend“ (3,00)

    Preis/Leistung: „noch preiswert“

    „SD- und HD-Videos brannte das Adobe-Programm in guter Bildqualität auf DVD und Blu-ray. Beim Ton gab's aber eine gravierende Schwäche: Dolby-5.1-Mehrkanalton von TV- oder Camcorder-Aufnahmen wandelte die Software generell in Stereo-Ton (2.0) um. ...“

    Premiere Elements 8

    4

  • Nero 9 Reloaded mit Blu-ray-Plug-in

    • Typ: Multimedia-Suite;
    • Betriebssystem: Win 7, Win Vista, Win XP;
    • Freeware: Nein

    „befriedigend“ (3,10)

    Preis/Leistung: „preiswert“

    „... Es bietet zwar alle wichtigen Grundfunktionen, aber wenig Übergangseffekte und Titel-Editiermöglichkeiten. Die Szenenerkennung arbeitete relativ langsam, und das Programm stürzt dabei gelegentlich ab. Den Filmschnitt auf der Zeitachse im Programmfenster erschwert Nero durch die ungenaue Navigation ein wenig ...

    9 Reloaded mit Blu-ray-Plug-in

    5

  • Roxio WinOnCD 2010

    • Typ: Multimedia-Suite, Brennsoftware;
    • Betriebssystem: Win 7, Win Vista, Win XP;
    • Freeware: Nein

    „befriedigend“ (3,35)

    Preis/Leistung: „noch preiswert“

    „... Bei HDV-Filmen bietet das Programm keine automatische Szenenerkennung. Der Nutzer muss also von Hand den kompletten Film durchsehen, was den Arbeitsaufwand enorm erhöht. Fertige HD-Videos ließen sich zwar auf dem Computer speichern und auf Blu-ray-Schreiben brennen, das Zurückspielen auf HDV- oder AVCHD-Kameras funktionierte aber nicht.“

    WinOnCD 2010

    6

  • Microsoft Windows 7 + Live Movie Maker 14 / Fotogalerie

    • Plattform: Windows

    „ausreichend“ (3,90)

    „... Die Softwarekombi reicht, um eine einfache Video-DVD mit schicken, automatisch erstellten Menüs zu brennen. ... Für HD-Filme ist das Programm wenig geeignet: Bei HDV gibt's keine Szenenerkennung, bei AVCHD arbeitet die Programmkombi extrem langsam. Außerdem lassen sich fertige Filme nicht auf Blu-ray brennen.“

    Windows 7 + Live Movie Maker 14 / Fotogalerie

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