9 Navigationssysteme: Wer führt besser: Handy oder mobiles Navi?

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Inhalt

Müssen Autofahrer weiter Handy und Navi kaufen, oder reicht künftig ein Handy mit Navi-Programm? Dieser Test liefert die Antwort.

Was wurde getestet?

Im Test befanden sich neun Navigationssysteme. Dabei wurden sechs mobile Navigationsgeräte und drei Handys mit Navigationsprogrammen verglichen. Testkriterien waren Funktionen, Messungen, Navigation, Karte, Bedienung und Service.

  • Apple iPhone 4 (16 GB) + Navigon Mobile Navigator EU

    • Displaygröße: 3,5"

    „gut“ (2,24) – Testsieger

    Preis/Leistung: „teuer“

    „Dieses Handy-Navi kann sich mit einem Vollblut-Navi messen ... Routen berechnet es blitzschnell und praxisgerecht. Die Ansagen könnten lauter sein. ... Die Vollversion des Mobile Navigators führt durch 42 Länder und meldet Staus. Schlecht: Bis zur Meldung der genauen GPS-Position mussten die Tester lange warten. Und der GPS-Empfang war schlechter als bei den getesteten Auto-Navis.“

    iPhone 4 (16 GB) + Navigon Mobile Navigator EU

    1

  • Garmin Nüvi 1490Tpro

    „gut“ (2,31)

    Preis/Leistung: „preiswert“

    „Das Gerät mit großem Display braucht lange, bis es die aktuelle Position anzeigt. Es berechnet die Testrouten schnell, die Vorschläge waren in Ordnung. Merkwürdig: Bei Staus mit zwei Minuten Verzögerung veränderte sich die berechnete Ankunftszeit gleich um 20 Minuten. Schlecht: Ohne Ladekabel ging dem Nüvi schon nach zwei Stunden der Saft aus.“

    Nüvi 1490Tpro

    2

  • Navigon 40 Premium (EU)

    „gut“ (2,43)

    Preis/Leistung: „preiswert“

    „Das Gerät hat Startprobleme, zeigt erst nach zwei Minuten die aktuelle Position. Einfache Zieleingabe, oft genutzte Sonderziele (Tankstellen, Parkplätze) lassen sich leicht in die Planung aufnehmen. Die Routen sind genau und praxistauglich. Die präzisen Ansagen ersparen oft den Blick auf das nachts etwas zu helle Display.“

    40 Premium (EU)

    3

  • Medion GoPal E4445 (EU)

    • Sprachsteuerung: Ja

    „befriedigend“ (2,57)

    Preis/Leistung: „günstig“

    „Dieses Navi ist schnell einsatzbereit: Nur knapp 30 Sekunden braucht es vom Einschalten über die Zieleingabe bis zur ersten Fahranweisung. Leider waren die Routen nicht immer optimal, und neue Karten gibt es nur zweimal pro Jahr. Pluspunkte: viel Ausstattung, und das Gerät funkt die Ansagen auf Wunsch auch ins Autoradio.“

    GoPal E4445 (EU)

    4

  • Nokia 5230 + Ovi-Karten

    • Displaygröße: 3,2";
    • Akkukapazität: 1320 mAh

    „befriedigend“ (2,64) – Preis-Leistungs-Sieger

    Preis/Leistung: „günstig“

    „... Das Nokia-Navi liefert die Routen sehr schnell, für Fußgänger auch mit Nahverkehrsanbindung. Die Abbiegehinweise kamen klar, aber leise. Im Fußgängermodus kann man die Beleuchtung abschalten (verlängert die Akkulaufzeit). Enttäuschend: Die Staumeldungen kamen nur alle fünf Minuten. 28 Sonderziele fand das Navi mithilfe des Internets, 18 ohne.“

    5230 + Ovi-Karten

    5

  • Becker Ready 43 Traffic

    „befriedigend“ (2,69)

    Preis/Leistung: „günstig“

    „Dieser Lotse ist fix: Schon nach zehn Sekunden zeigt er die Startposition an. Sehr schnell berechnet er auch die Routen. Die sind jedoch nicht immer optimal. Und: Ohne Ladekabel muss das Becker-Navi schon nach weniger als zwei Stunden wieder an die Steckdose. Dafür haftete die Halterung bombenfest an der Frontscheibe.“

    Ready 43 Traffic

    6

  • Falk S450 (Europa)

    „befriedigend“ (2,84)

    Preis/Leistung: „preiswert“

    „Das Navi punktet mit hellem Display, unmissverständlichen Ansagen und toller Fußgänger-Navigation inklusive Bus- und Bahnetappen. Aktuelle Karten zwei Jahre lang gratis. Leider ist das Navi nicht das schnellste. Vielleicht liegt es an den vielen Fehlern in den Karten. Den Stauwarner TMCpro gibt es nur als Schnupperversion, nach 90 Tagen kostet er einmalig 29,95 Euro.“

    S450 (Europa)

    7

  • TomTom Start² Central Europe Traffic

    „befriedigend“ (3,12)

    Preis/Leistung: „günstig“

    „Das Navi zeigt nur die wichtigsten Funktionen und schaltet nicht von der mäßig hellen Tag- auf die abgedunkelte Nachtbeleuchtung um. Es ist schnell empfangs- und abfahrbereit, berechnet akzeptable Routen, die aber nicht gerade schnell zum Ziel führten. Gut: Der Stauwarner TMC verhinderte unnötige Warterei. Leider haftet die integrierte Navi-Halterung schlecht an der Scheibe.“

    Start² Central Europe Traffic

    8

  • HTC Desire + Google Maps

    • Displaygröße: 3,7";
    • Akkukapazität: 1400 mAh

    „ausreichend“ (3,56)

    Preis/Leistung: „teuer“

    „Das Programm gehorcht aufs Wort: Wer ‚Parkplatz am Bahnhof‘ sagt, wird sofort hingeführt. Die Karten liegen nicht auf dem Handy, sind sehr aktuell. Das Gerät findet via Web und Google Maps viele Sonderziele. Die Web-Verbindung saugt aber im Ausland wegen teurer Verbindungskosten das Konto leer. Abwertung! Weitere Nachteile: oft zu lange Routen, keine Fahrstreifenanzeige, der eingebaute Stauwarner arbeitet in Deutschland nicht.“

    Desire + Google Maps

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