Stiftung Warentest prüft Kindersitze (10/2014): „Augen auf beim Billigkauf“

Stiftung Warentest: Augen auf beim Billigkauf (Ausgabe: 11) zurück Seite 1 /von 6 weiter

Inhalt

Autokindersitze: Können Eltern beruhigt einen billigen Sitz kaufen? Nein. Sechs von zehn Modellen im Test sind mangelhaft. Nur gut, dass es empfehlenswerte Modelle aus früheren Tests gibt.

Was wurde getestet?

Im internationalen Gemeinschaftstest unter Federführung der Stiftung Warentest wurden 10 Kindersitze der Normgruppen 0+ bis III in Augenschein genommen. Die Bewertungen waren 1 x „gut“, 3 x „befriedigend“ und 6 x „mangelhaft“. Als Urteilskriterien dienten Unfallsicherheit, Handhabung/Ergonomie und Schadstoffe. Das Testurteil konnte nicht besser sein, wenn die Kriterien Unfallsicherheit oder Handhabung/Ergonomie „befriedigend“ oder schlechter bewertet wurden. Bei einer „mangelhaften“ Schadstoffbewertung konnte das Gesamturteil ebenfalls nicht besser ausfallen. Zusätzlich wurden 14 der besten Modelle aus früheren Tests seit 2011 vorgestellt. Alle Sitze sind noch im Handel erhältlich. Das PDF enthält ein 2-seitiges Adressverzeichnis.

Im Vergleichstest:
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1 Kindersitz der Gruppe 0+ (von Geburt bis 13 kg) im Einzeltest

  • Osann BeOne SP

    • Typ: Babyschale;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe 0+ (bis 13 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Nein;
    • Rückwärtsgerichtet: Ja

    „gut“ (2,1)

    „Babyschale für Autogurtmontage. Attraktive Schale mit sehr geringem Verletzungsrisiko beim Frontalunfall. Gut sind Beinauflage, Sitzposition, Platzbedarf. Einfach zu bedienen. Gute Sicht fürs Kind. Dünne Polster.“

    BeOne SP

1 Kindersitz der Gruppe 0/I (von Geburt bis 18 kg) im Einzeltest

  • Nania Safety Paris

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe 0+-I (bis 18 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Nein;
    • Vorwärts und rückwärts: Ja

    „mangelhaft“ (5,5)

    „Sitzschale zerbricht beim Frontalunfall, Gurt reißt aus. Fehlbedienbar. Etwas ungünstiger Gurtverlauf. Dünnes Polster.“

    Safety Paris

6 Kindersitze der Gruppe I/II/III (von 9 kg bis 36 kg) im Vergleichstest

  • Nania Racer SP

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe I-III (9 bis 36 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Nein;
    • Vorwärtsgerichtet: Ja

    „befriedigend“ (2,8)

    „Schmal. Günstige Sitzposition fürs Kind. Geringer Platzbedarf, aber sehr eng. Etwas eingeschränkte Sicht fürs Kind. Dünnes Polster.“

    Racer SP

    1

  • Fisher Price FP3000 BeLine SP

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe I-III (9 bis 36 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Nein;
    • Vorwärtsgerichtet: Ja
    FP3000 BeLine SP

    2

  • Tiggo Bebehut

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe I-III (9 bis 36 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Nein;
    • Vorwärtsgerichtet: Ja
    Bebehut

    3

  • United Kids Alpha Deluxe

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe I-III (9 bis 36 kg);
    • Vorwärtsgerichtet: Ja
    Alpha Deluxe

    3

  • United Kids Kid Comfort

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe I-III (9 bis 36 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Nein;
    • Vorwärtsgerichtet: Ja
    Kid Comfort

    3

  • United Kids Kidstar

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe I-III (9 bis 36 kg);
    • Vorwärtsgerichtet: Ja
    Kidstar

    3

2 Kindersitze der Gruppe II/III (von 15 kg bis 36 kg) im Vergleichstest

  • Fisher Price FP4000 BeFix SP

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg);
    • Vorwärtsgerichtet: Ja

    „befriedigend“ (3,0)

    „Einfach einzubauen. Einfache Handhabung. Geringer Platzbedarf. Dünne Polster. Sehr eng. Gute Sicht fürs Kind.“

    FP4000 BeFix SP

    1

  • Nania Starter SP

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Nein;
    • Vorwärtsgerichtet: Ja
    Starter SP

    2

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