Vertikutierer

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Produktwissen und weitere Tests zu Vertikutiergeräte

Gegen den Filz test (Stiftung Warentest) 4/2012 - Hat die Dauerprüfung nicht bestanden. Zeigt ziemlich schnell Schäden an Motor und Messerlagerung, die zum Ausfall des Geräts führen. Aber gutes Ergebnis beim Vertikutieren. Laut. Ohne Motor, nur mit Muskelkraft. Wer keinen großen Rasen hat, der braucht keinen Elektrovertikutierer. Für ein paar Quadratmeter tut es auch ein Handgerät. Zwei Modelle haben wir exemplarisch getestet: den Gardena Vertikutier-Boy mit Holzstiel FSC pure und den Wolf Multistar Vertikutierer-Roller UR-M 3 mit Stiel ZM 170.

Frühjahrskur für den Rasen Heimwerker Praxis 3/2008 - Testsieg in der Oberklasse. Dass es so sehr knapp geworden ist, liegt zum Teil am Preis. Wenn auch andere in einigen Punkten besser abschneiden, beim Vertikutieren war er nicht zu überbieten. Wolf-Garten 32 EV Hier kommt der Ausstattungsprimus. In dieser Kategorie steht der 32 EV einsam an der Spitze. Obwohl er auch gute bis sehr gute Arbeitsergebnisse ablieferte, hat er den Testsieg knapp verfehlt.

Frühjahrsputz Heimwerker Praxis 3/2009 - Dabei wird nur die oberste Schicht vom Boden genommen und Feuchtigkeit kann wieder ungehindert eindringen, ohne von Pflanzenresten zwischengespeichert zu werden. Ausstattung Bei einer Arbeitsbreite von 32 Zentimetern ist der Vertikutierer mit 18 Messern bestückt und verfügt damit über einen optimalen Messerabstand. Auf der Lüfterwalze sind ebenfalls 18 „Rasenkämme“ vorhanden. Da diese jeweils aus zwei Drähten bestehen, ergibt sich hier ein schon recht feiner Abstand.

Auch ohne Moos viel los Nur ein moosloser Rasen ist ein schöner Rasen. Denn Moos hindert das Gras beim Wachstum. Und wer seinen Rasen liebt, schiebt: Nämlich den Vertikutierer. Der lockert den Boden und macht den Rasen schön.<br /> Die Zeitschrift „Heimwerker Praxis“ hat nun vier Geräte auf Handhabung und Resultat getestet. Dabei schnitt auch der Preiswerteste gut ab.

„Rasenbeatmung“ - Einstiegsklasse Heimwerker Praxis 4/2004 - Testumfeld: Im Vergleich waren zwei Elektrovertikutierer der Einstiegsklasse mit den Endnoten 1,8 und 2,2.

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Moos-Rupfer

Für kleine Rasenflächen reicht mitunter eine spezielle Handharke als Vertikutierer zur Entfernung des Rasenfilzes aus. Bei größeren Rasenflächen hingegen empfiehlt sich für die zeit- und kraftaufwändige Arbeit der Kauf oder die Ausleihe eines hand- oder motorbetriebenen Vertikutierers. "Kraftharken" für den Rasenmäher sind als Alternative umstritten. Im Gegensatz zu einem Rasenmäher verkürzt ein Vertikutierer den Rasen nicht, sondern verhindert stattdessen bei regelmäßiger Anwendung die Bildung von Rasenfilz. Vor allem auf Rasen, der im Schatten wächst, oder bei Staunässe bildet sich dieser nämlich aus Moos, abgestorbenen Pflanzen und Unkräutern. Die Folge: Der Rasen wird nicht mehr durchlüftet, Regenwasser sammelt sich wie in einem Schwamm, und auch das Licht dringt nicht mehr bis zum Boden vor. Im schlimmsten Fall verdorrt dadurch der Rasen. Für sehr kleine Rasenflächen genügt zum Vertikutieren ein in jedem Baumarkt günstig angebotener Handvertikutierer in Form einer kleinen Harke, mit derem Messer der Rasenfilz entfernt und die Bodenoberfläche in Abständen leicht angeritzt wird. Bereits bei einer etwas größeren Rasenfläche wird dies jedoch zu einer zeitaufwändigen und kräftezehrenden Angelegenheit, die man sich mit einem hand- oder motorbetriebenen Vertikutierer erleichtert kann. Dabei sind die handbetriebenen Modelle vergleichsweise günstig und für die durchschnittliche Rasenfläche eines Einfamilienhauses vollkommen ausreichend. Elektrische oder von einem Benzinmotor angetrieben Modelle wiederum lohnen sich wegen ihres höheren Anschaffungspreises nur für wirklich große Rasenflächen. Wer auf ihren Bedienungskomfort nicht verzichten und wie empfohlen im Frühjahr und Herbst seinen Rasen vertikutiert haben möchte, sollte allerdings abwägen, ob sich der Kauf eines Gerätes lohnt oder die Ausleihe eines Vertikutierers in einem Gartencenter eventuell sinnvoller ist. Für Rasenflächen ohne üppigen Baumbestand und verwinkeltem Grundriss eignen sich Modelle mit Elektromotor, während ansonsten benzinbetriebene Vertikutierer aufgrund des fehlenden Kabels beim Wenden und Lenken handlicher zu führen und auch leistungsstärker sind. Eine kostengünstige Alternative zu einem Vertikutierer ist eine so genannte "Kraftharke". Der Rechen aus Federdrahtzinken lässt sich bei einem handelsüblichen Rasenmäher gegen die Messer austauschen und bearbeitet den Rasen in einer Kreisbewegung. Das System ist bei Rasenprofis allerdings umstritten.
Arbeitsweise
Die scharfen, versetzt angeordneten und rotierenden Messerscheiben oder Federn schneiden beim Vertikutieren senkrecht in den Rasenboden ein und "kämmen" den unerwünschten Rasenfilz aus dem Boden. Dabei sollte der Einschnitt nicht zu tief erfolgen, damit die Rasenwurzeln nicht verletzt werden. Wichtig beim Vertikutieren ist es, den Boden sowohl längs als auch quer zu bearbeiten und nur langsam in die Tiefe zu gehen, damit die Graspflanzen nicht mit ausgerissen werden. Der Boden darf zur Bearbeitung natürlich nicht gefroren sein. Gute Geräte bieten die Einstellmöglichkeit der Messer, die Schnitttiefe kann entweder über die Verstellung der Räder oder die Veränderung der Messerwelle eingestellt werden. Eine Schnitttiefe von etwa drei bis fünf Millimetern ist empfehlenswert und reicht aus, damit die Filzschicht ohne Schädigung des Rasens entfernt werden kann. Oftmals verfügen die Vertikutierer auch über einen Fangsack, der das Vertikutiergut auffängt und sammelt. Allerdings sollte nach dem Vertikutieren sowieso gründlich abgeharkt werden, so dass der Fangsack nicht unbedingt eine nennenswerte Zeitersparnis mit sich bringt. Nach dem Vertikutieren empfiehlt eine Nachbearbeitung des Rasens mit Dünger. Junger Rassen, der noch nicht fest verwurzelt ist, sollte nicht vertikuliert werden. Als Faustregel gilt, dass der Rasen mindestens drei Jahre alt sein muss.