Rudergeräte

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Ruder-Fitnessgeräte

Rudergeräte mit paddelähnlichen Auslegern beziehungsweise Seilzug eignen sich bestens für kombiniertes Kraft-Ausdauertraining. Die meisten günstigen Geräte verwenden Hydraulikzylinder als Widerstand, die jedoch keinen gleichmäßigen Bewegungsablauf erlauben. Besser sind hier Modelle mit Magnet-/Wirbelstrombremsen oder Lufträdern. Teure Geräte mit Wasserbassin wiederum kommen dem Freiluftrudern sehr nahe. Zugegeben: Rudern (Indoor Rowing) zu Hause ist keine gewöhnliche Sportart zur Steigerung der Fitness. Außerdem benötigen zumindest hochwertige Rudergeräte verhältnismäßig viel Platz in der Wohnung. Technisch imitieren Rudergeräte entweder den Bewegungsablauf beim Freiluftrudern, indem sie zwei Ausleger mit Rudergriffen einsetzen. Oder sie verwenden nur einen Seilzug, der mit beiden Händen bedient wird. Während letzteres System vom Bewegungsablauf her sehr unkompliziert ist, erfordert ersteres von Einsteigern das Erlernen eines koordinierten Bewegungsablaufes - was jedoch in der Regel sehr schnell vonstatten geht. Wichtiger hingegen ist die Auswahl des Bremssystems. Technisch relativ simpel und daher auch sehr günstig sind Rudergeräte mit einem Hydraulikzylinder, der bei jeder Vorwärts- und Rückwärtsbewegung einen entsprechenden Gegendruck erzeugt. Da jedoch am Umkehrpunkt der Bewegung der Zylinder sich sofort mit Druck gegen die Füße stemmt, ist hier keine fließende Bewegung möglich und Gelenke und Sehnen werden nicht unbedingt geschont. Besser, wenn auch teurer, sind deshalb Magnet- beziehungsweise Wirbelstrombremsen, die den Antrieb eines Schwungrades abbremsen. Bei einer ausreichenden Masse, so dass sich das Schwungrad vor dem nächsten Zug noch dreht, gewährleisten sie den gewünschten flüssigen Bewegungsablauf - wie übrigens auch Rudergeräte mit einem sich drehenden, Widerstand erzeugenden Luftrad. Sehr nah an der Realität des Freiluftruderns hingegen sind Modelle, bei denen rotierende Paddel durch einen mit Wasser gefüllten Behälter bewegt werden müssen, der je nach Füllhöhe Widerstand bietet. Allerdings sind diese Geräte mit einem Preis über 1.000 Euro um einiges teurer. Je nach Trainingsintensität kommt es beim Rudern bereits in relativ kurzer Zeit zu einem beachtlichen Aufbau von Muskeln an den Armen, Beinen und im Schulterbereich, während gleichzeitig auch der kontinuierliche Konditionsaufbau gut steuerbar ist. Auch zur Stärkung der Rückenmuskulatur ist ein Rudergerät - mit Ausnahme bei gesundheitlichen Schäden an Wirbelsäule und Bandscheiben - fast ohne Einschränkung zu empfehlen.