Das Wichtigste auf einen Blick:
- Auf Schnee und trockener Fahrbahn stark
- Schwächen bei Nässe
- Landen in Tests oft auf den hinteren Rängen
Die Reifenmarke Maxxis wird in den von der Fachpresse üblichen Sommer- und Winterreifentests eher selten berücksichtigt. Sollte doch einmal ein Maxxis-Modell daran teilnehmen, so wäre es für Maxxis wohl wünschenswert gewesen, wenn dies unterblieben wäre. Denn häufig schneiden die Fernost-Reifen bei diesen Prüfungen schlechter ab als ihre Mitbewerber, weshalb die Tester sie, obwohl preislich attraktiv, oft nur bedingt empfehlen können.
Selten vollständig überzeugend
Maxxis-Reifen erzielen die besten Ergebnisse meist dann, wenn sie zusammen mit Modellen aus der Volksrepublik China getestet werden. Maxxis ist der Handelsname von Cheng Shin, einem Hersteller mit Sitz in Taiwan. Die dort gefertigten Reifen liegen technisch zumeist über dem Niveau vieler chinesischer Konkurrenzprodukte, die in der Regel am Tabellenende rangieren. Das mäßige Abschneiden vieler Maxxis-Pneus resultiert aus einer gewissen Unausgewogenheit. Ein wirklich hervorragender Reifen zeigt bei allen Testkriterien solide Leistungen, ist aber auch meist teurer. Maxxis-Reifen zeigen dagegen eine Mischung aus Stärken und Schwächen, was zu einer Abwertung in der Testbewertung führt.Deutlich längere Bremsstrecken beim Ganzjahresreifen
Ein passendes Beispiel dazu liefert der Ganzjahresreifen All Season. In Tests aus den Jahren 2024 (ACE Lenkrad) und 2021 (Auto Bild Allrad) wurden dem Reifen zwar gute Leistungen auf Schnee und trockener Fahrbahn bescheinigt. Bei Nässe dagegen verlängerte sich der Bremsweg. Insgesamt reichte es daher nur für die Bewertung "bedingt empfehlenswert" bzw. "befriedigend". Sommerreifen wiederum werden kaum getestet, und wenn, landen sie meisten ebenfalls in der Notengruppe "bedingt empfehlenswert" und damit am Ende des Rankings.


