Werkbänke

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Neuester Test: 07.06.2019

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Ratgeber zu Werkbänke

Der Zweck bestimmt die Wahl

Werkbank von Küpper

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an Werktischen und Werkbänken, die den verschiedenen Anforderungen von Hand- und Heimwerkern gerecht werden müssen. Eine Hobby-Werkstatt benötigt einen anderen Werktisch als ein Handwerksbetrieb, ein Uhrmacher eine andere Werkbank als ein KFZ-Mechaniker. Daraus leiten sich die je individuellen Kriterien wie Belastbarkeit der Arbeitsplatte, Lagerungsmöglichkeiten von Werkzeug, Beschaffenheit, stationäre oder flexible Arbeitsbank beziehungsweise Arbeitstisch ab.

Unterschiede zwischen Werkbank und Werktisch beachten

Die Stärke der Arbeitsplatte bei einer qualitativ hochwertigen Werkbank liegt bei 40 Millimetern, während die Arbeitsplatte bei Werktischen nur etwa 25 Millimeter dick ist. Daher ist ein Werktisch nicht ganz so robust beziehungsweise stabil. Er ist demnach für feinere Arbeiten geeignet und sensibler für die täglichen Belastungen sowie Anforderungen. Dessen maximale Belastungsgrenze liegt in der Regel schon bei 750 Kilogramm, während Werkbänke meist Kräften von bis zu 1.000 Kilogramm standhalten. Berücksichtigt man die unterschiedlichen Belastungsgrenzen nicht, kann es zu schweren Unfällen kommen, da eine überlastetete Platte zusammenbrechen kann. Bei der Wahl sollte man generell auf die Tragfähigkeit einer Arbeitsplatte achten. Viele halten bedeutend weniger Last aus und haben ihre Grenze mit 200 Kilogramm schon erreicht. Zudem werden zwischen den Begrifflichkeiten häufig keine Unterschiede gemacht und selbst Hersteller verwenden Bank und Tisch synonym.

Werktisch von Wolfcraft

Beschaffenheit und Funktionalität

Neben der Belastbarkeit der Arbeitsplatte ist auch das Material, aus dem der Werktisch oder die Werkbank hergestellt wurde, relevant. Ein Schweißer wird keinen Holztisch verwenden, da dieser durch den Funkenschlag zu brennen anfangen könnte. Ein Arbeitstisch aus Stahl ist in diesem Fall wesentlich sinnvoller. Ein Uhrmacher hingegen benötigt keine robuste Werkbank. Hier wäre auch ein Tisch aus Holz oder Kunststoff möglich. Muss man ein Werkstück an verschiedenen Orten der Werkstatt bearbeiten, macht sich eine rollende beziehungsweise fahrbare Variante gut. Das Werkstück verbleibt auf der Arbeitsplatte und wird einfach zur nächsten Station gerollt. Viele Werkbänke und -tische haben bereits integrierte Schubladen. Will man ein gutes Lagerungssystem für sein Werkzeug haben, dann sollte man sich in dieser Richtung erkundigen. Gegebenenfalls ist zu überlegen, ob man seine Werkbank beziehungsweise den Werktisch mit einem passenden Werkzeugwagen ergänzt. Auch die Höhe der Arbeitsplatte ist entscheidend. Bei manchen Arbeiten benötigt man eine bequeme Sitzposition, andere Tätigkeiten gehen im Stehen besser. Für verschiedene Anwendungen sind gegebenenfalls verschiedene Höhen nötig. Hier macht sich ein Arbeitstisch oder eine Arbeitsbank gut, die in ihrer Höhe verstellbar ist. Letztendlich entscheidet auch der Platz, den man zur Verfügung hat, über die Breite und Tiefe der Bank oder des Tisches.

Fazit

Das Leistungsspektrum eines Werktisches ist im Gegenzug zu einer Werkbank eingeschränkt. Mitunter macht sich dies auch im Preis bemerkbar. Häufig sind Tische nicht so teuer und für den Hobby-Handwerker durchaus ausreichend. Unternehmen haben oft unterschiedlichste Anforderungen. Es wird Bereiche geben, wo ein Arbeitstisch vollkommen genügt, da keine größeren Kräfte bei der Bearbeitung eines Werkstückes angewandt werden. In anderen Bereichen sind die Erwartungen an die Leistungsfähigkeit höher, sodass auf eine robuste Werkbank zurück gegriffen werden muss.

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