Dampfsauger

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Dampf-Sauger

Dampfsauger arbeiten, im Gegensatz zu den Nassstaubsaugern, ausschließlich mit heißem Dampf, ohne Chemie. Sie bieten sich für robuste Bodenflächen, etwa aus Stein/Fliesen, aber auch für Teppiche an. Sie nehmen den aufgelösten Schmutz wie ein Staubsauger auf und sind darin den Bodentüchern von Dampfreinigern überlegen. Im Unterschied zu einem reinen Nassstaubsauger, bei dem das (kalte) Wasser mit einem Reinigungsmittel versetzt wird, arbeitet ein Dampfsauger ausschließlich mit heißem Dampf – der chemielose Einsatz wird daher meist als Hauptargument für die Geräte ins Spiel gebracht. Außerdem gelten sie als besonders Allergiker-geeignet, da der heiße Dampf Milben, Bakterien und Co effektiv abtöten soll. Dies wäre allerdings nur der Fall, sofern die betreffende Stelle intensiv, das heißt, lange, bearbeitet würde – was in der Praxis aber eher unwahrscheinlich ist und daher zurecht Kritiker oder zumindest Skeptiker auf den Plan ruft. Unbestreitbar hingegen ist ihre Überlegenheit gegenüber vielen Dampfreinigern. Diese setzen nämlich zur Schmutzaufnahme Bodentücher ein, deren Saugkraft sich in Praxistests immer wieder als recht dürftig entpuppt. Die Sauger hingegen nehmen den Schmutz viel effektiver auf und bieten sich daher speziell für größere Bodenflächen als komfortable Alternative auch zur händischen Reinigung mit Eimer und Schrubber an. Mit dem notwendigen Zubehör wie Spezialdüsen und Bürsten ausgerüstet, lassen sich außerdem schwer zugängliche Stellen (Spalten Zwischenräume), höher gelegene Stellen sowie Fenster reinigen, teilweise sogar gezielt. Von zentraler Bedeutung bei einer Anschaffung ist außerdem die Leistungsaufnahme. Die Zusatzfunktion ist sehr energieintensiv, das Gerät sollte daher am besten eine Gesamtleistung von rund 3.000 Watt aufweisen, da ansonsten entweder die Saugleistung oder die Dampfproduktion massiv darunter leidet. In puncto Technik wiederum unterscheiden sie sich kaum von den Dampfreinigern. Modelle mit einem separaten Tank gelten dabei in der Regel als die bessere Wahl. Das Wasser wird bei Bedarf in den Boiler gepumpt, die Geräte sind daher schneller betriebsbereit als Einkessel-Modelle, bei denen der Tank zugleich Boiler ist. Im letzteren Fall wird nämlich der komplette Tankinhalt zuerst erhitzt, bevor die Dampffunktion zur Verfügung steht, außerdem sinkt die Energieeffizienz, sobald der Tank nicht vollständig genutzt wird. Zweikessel-Modelle hingegen lassen sich außerdem während des Betriebs nachfüllen, da aus dem Tank kein Druck abgelassen werden muss wie bei den Einkesselgeräten. In der Regel bleibt auch der Dampfdruck konstant und lässt nicht bei einem niedrigen Wasserstand nach. Gut Reinigen lassen sich mit heißem Dampf übrigens vor allem Stein- oder Fliesen-Böden, Holzböden hingegen sollten sehr gut versiegelt und verarbeitet sein – im Zweifelsfalls sollte auf den Einsatz eines Reinigers verzichtet werden. Darüber hinaus werden die Geräte häufig zur Reinigung von Teppichen und Polstermöbeln eingesetzt, wobei die Reinigungsleistung in diesen Bereichen ebenfalls meist gut ausfällt.