Festplattengehäuse

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Ratgeber zu Laufwerksgehäuse

Das richtige Modell kaufen

Festplattengehäuse 2,5 ZollExterne Festplatten sind eine feine Sache. Mit ihnen lassen sich sensible Daten schnell und einfach transportieren. Sie erweitern die Kapazität des PCs oder Notebooks, ohne dass sie umständlich eingebaut werden müssten. Passende Gehäuse gibt es in allen Formen, Farben und Größen. Zudem gibt es mehrere Standards, mit denen die Modelle angebunden werden, und je nach Verwendungszweck eignen sich andere Modelle. Da fällt es nicht immer leicht den Überblick zu behalten.


Baugröße

In der Regel unterscheidet man zwischen 2,5- und 3,5-Zoll großen Gehäusen. Während die kleinen Varianten meist ohne ein externes Netzteil auskommen, sieht es bei den großen Vertretern ganz anders aus. Durch die höheren Umdrehungsgeschwindigkeiten werden die Datenträger sehr warm und müssen gekühlt werden. Viele Gehäuse haben dazu einen extra Lüfter eingebaut, der allerdings oft sehr markant aus dem ruhigen Arbeitsumfeld heraussticht. Moderne Modelle sind aber meist so konzipiert, dass die Abwärme direkt über das Chassis abgeführt wird. Mit einem Kampfgewicht von 800 Gramm und mehr sind sie nur eingeschränkt mobil einsetzbar.

Rugged Mini

Ruggedized-Festplattengehäuse

HDD-Festplatten sind, bedingt durch ihre Technik, sehr anfällig gegenüber Stößen und Stürzen. Normale Festplattengehäuse schützen hier nur zu einem gewissen Grad vor Verschmutzungen und Stößen. Wer viel unterwegs ist, tut gut daran die Festplatten mit Samthandschuhen anzufassen und sie vor Regen, Dreck und Erschütterungen zu bewahren. Es gibt jedoch auch für solche Einsatzzwecke entsprechende Modelle. Rugged-Gehäuse sind äußert robust und je nach Ausführung regen- und druckfest. Stürze vom Schreibtisch stecken sie dabei locker weg. Eine Gummi-Polsterung absorbiert die Erschütterungen und hält sie von dem empfindlichen Innenleben ab.

USB zertifiziertes Logo

USB 3.0

Vor dem Kauf sollte man sich einen Überblick über die verschiedenen Anschlüsse machen. Da gibt es die klassischen 2,5-Zoll und 3,5-Zoll großen Gehäuse mit einem USB 3.0 Anschluss. Die Hälfte aller verfügbaren Modelle auf dem Markt bedienen sich dieser standardisierten Schnittstelle. Dank der Abwärtskompabilität zu USB 1.0 und USB 2.0 lassen sich die externen Gehäuse so auch an alte Rechner und Notebooks anbinden. Da viele Apple Macintosh Geräte nicht über diesen Anschluss verfügen, empfiehlt es sich darauf zu achten, dass auch ein Firewire-Anschluss vorhanden ist.

Thunderbolt Logo

Thunderbolt

Chiphersteller Intel entwickelte in Zusammenarbeit mit Apple eine neue Schnittstelle. Diese kümmert sich nicht nur um den Datenaustausch, sondern kann auch Monitore ansteuern. Technisch handelt es sich um eine Kombination aus dem DisplayPort und einer auf PCI Express basierenden Schnittstelle. Sie wurde erstmals bei Apple Produkten eingesetzt und ermöglicht eine sehr schnelle Datenübertragung von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde. Zum Vergleich: USB 3.0 kommt auf gerade einmal fünf Gigabit pro Sekunde - nur die Hälfte des Wertes, den Thunderbolt derzeit erreicht. In ein paar Jahren sollen es sogar bis zu 100 Gigabit werden. Der größte Nachteil sind derzeit noch die Anschaffungskosten.

eSATA Logo

eSATA

Eine weitere Gattung sind externe Gehäuse mit eSATA-Anschluss. Über diese Schnittstelle arbeiten die eingebauten Festplatten genau so schnell, als wären sie fest im Rechner verbaut. Allerdings werden die Modelle nicht direkt über das Verbindungskabel aufgeladen, somit muss der Strom aus einem externen Netzteil oder über einen USB-Port kommen. Die meisten 3,5-Zoll-Gehäuse sind dafür meistens mit einem separaten Anschluss versehen. Durch die Einführung von USB 3.0 ist eSATA aber praktisch überflüssig geworden. USB 3.0 ist gleich schnell und universell einsetzbar.

Autor: Nico

Produktwissen und weitere Tests zu Laufwerksgehäuse

Der SATA-Express kommt PC Games Hardware 7/2014 - SATA Express ist der geistige Nachfolger von SATA 6 GBit/s. Die Laufwerke dafür sind aktuell aber im Gegensatz zu M.2 ziemlich rar gesät. Asus bietet mit dem Hyper Express eine Zwischenlösung. Von der Zeitschrift PC Games Hardware wurde ein Festplattengehäuse näher betrachtet. Das Produkt blieb ohne Endnote.

Promise Pegasus J4 Macwelt 2/2014 - Vier 2,5-Zoll-Laufwerke in einem Raid-Gehäuse mit Thunderbolt-Anschlüssen lassen eine hohe Geschwindigkeit erwarten. Das Pegasus J4 enttäuscht die Erwartungen nicht, ist aber wählerisch bei den unterstützten Laufwerken. Im Check war ein Festplattengehäuse, das mit „gut“ bewertet wurde. Als Testkriterien dienten Leistung, Ausstattung, Handhabung und Stromverbrauch / Ergonomie.

Das Beste jetzt noch schneller MAC LIFE 9/2017 - Im Prinzip können Sie alle alten Festplatten, die Sie noch in dunklen Ecken herumliegen haben, einsetzen und Drobo konstruiert daraus die bestmögliche RAID-Konifguration. "BeyondRAID" nennt man bei Drobo diese Technologie. Tatsächlich hat das Drobo 5D3 in Sachen Speicher aber noch mehr auf dem Kasten. So verfügt das Gerät über eine so genannte "accelerator bay". Einem Steckplatz für mSATA-Karten, die für schnellers Caching genutzt werden können.

RAID-Lösungen für den Videoschnitt videofilmen 4/2015 - Für das G-RAID Studio 8 TB muss man 750 Euro hinlegen, was 187 Euro/TB im RAID 1 entspricht. Mit diesem Produkt möchte Areca vor allem die Besitzer eines aktuellen Mac Pro ansprechen. Es besitzt neben USB 3.0 auch eine Thunderbolt-2-Schnittstelle. Der Mac Pro kann intern zwar maximal nur 1 TB Daten speichern, besitzt aber mit Thunderbolt 2 (20 GBit/s) eine sehr schnelle Schnittstelle für externen Speicher.

Hardware im Kurz-Check Macwelt 6/2014 - Das Gehäuse macht trotz seines günstigen Preises einen ordentlichen Eindruck. Das gebürstete Aluminium ist sc hic k und die K appen aus Kunststoff sind zweckmäßig. Zur Montage wird das Laufwerk auf die kleine Platine in der Endkappe gesteckt und dann in das Gehäuse geschoben. Abschließend wird die Endkappe mit dem Gehäuse verschraubt. Die deutsche Einbauanleitung erläutert den Einbau sehr gut, auch wie die Schaumgummipolster zu montieren sind.

Akitio Neutrino Thunder Duo Macwelt 4/2014 - Ein kleiner Griff sorgt dafür, dass man sie auch ebenso leicht wieder entfernen kann. Die mehrsprachige, bebilder te Anleitung beschreibt das Prozedere gut. Irritierend ist beim ersten Anblick der kleine Lüfter, der bei den Löchern vorn und hinten im Gehäuse überflüssig erscheint. Aber erfahr ungsgemäß wird gerade der Thunderbolt-Chip-Satz recht warm. Mit eingebauten Festplatten ist der Lüfter nicht zu hören, bei SSD-Speichern hört man ein leises Pfeifen.

Hardware im Kurz-Check Macwelt 2/2014 - Außer einem Thunderbolt-Anschluss verfügt das Delock-Gehäuse über einen Stromanschluss für das mitgeliefer te Netzteil, ein Betrieb ohne Netzteil ist nicht möglich. Die Montage des Laufwerks ist dank mitgeliefertem Schraubendreher und deutscher Kurzanleitung einfach.

Onnto Datatale RS-4MT Macwelt 12/2013 - Das Raid-Gehäuse Onnto Dat a t a l e R S - 4 M T b i etet vo n der Oberseite aus einen bequemen Zugang zu den maximal vier Laufwerken, die in das Gehäuse passen. An 3,5-Zoll-Festplatten wird ein mitgeliefer ter Henkel gesc hraubt, mit dem man die Festplatten einschieben und entnehmen k ann. Die Sc hrauben besitzen einen Kopf und dienen als Gleiter. Diese einfache Kons truktion funktioniert gut, der Einbau der Festplatten wird in einer deutschen Kurzanleitung gut beschrieben.

8 WLAN-Festplatten PC-WELT 7/2013 - In den Test schickt der Hersteller das Auslaufmodell Gauntlet 320, in der die Western Digital WD3200BPVT verbaut ist - die Gauntlet will Patriot dann unter dem Namen Aero mit 500 und 1000 GB anbieten. Das dürfte eine gute Entscheidung sein, denn die USB-3.0-Datenraten der verbauten 320-GB-Platte können mit maximal 87 (Lesen) respektive 75 MB/s (Schreiben) nicht mit der ferromagnetischen Konkurrenz mithalten. Zudem ist das Laufwerk mit fast 4 Watt ein wahrer Stromfresser.

Zubehör PAD & PHONE 3/2012 (Dezember/Januar) - Es handelt sich hierbei um ein Gehäuse für SSDs oder 2,5-Zoll-Festplatten mit bis zu zwei TByte. Das Gauntlet Node kann ein eigenes WLAN generieren und somit in Kontakt mit Ihren Tablets und Smartphones treten - bis zu acht Geräte können darauf zugreifen. Dafür brauchen Sie lediglich eine passende Festplatte oder SSD (nicht mitgeliefert) und die zugehörige kostenlose App, die es sowohl für Android als auch iOS gibt.

Drobo Mini Macwelt 4/2013 - Der zweite Vorteil ist die f lex i b l e E r w e i t e r b a r k e i t d u r c h Laufwerke mit beliebiger Speichergröße. Wer mit zwei 500 GB großen Festplatten anfängt, kann diese jederzeit durch eine 1 TB fassende Festplatte er weiter n. Wenn der Speicherplatz knapp wird, zeigt das Drobo Mini dies an, und durch eine weitere Festplatte löst man das Problem. Dabei ist nicht nur das Hinzufügen in einen freien Slot möglich, sondern auch der Austausch eines kleineren Laufwerks gegen ein größeres.

Hardware im Kurz-Check Macwelt 2/2013 - Um den Radiowecker mit dem iPod oder iPhone zu nutzen, muss man im App Store die dazugehörige kostenlose App he runterladen. Sobald dies erledigt ist und man sein Gerät in das Dock steckt, lassen sich in der App drei verschiedene Funktionen auswählen. Zum einen kann man eigene Playlisten erstellen und mit diesen geweckt werden, oder man hört Radio. Die dritte Funktion zeigt die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Wetter an. Im Test funktioniert das Wecken durch das iOS-Gerät nicht zuverlässig.

ICY BOX IB228StUE2 Macwelt 9/2012 - Es passen die 12,5 Millimeter hohen Festplatten. Raidsonic liefert alle Kabel in einer soliden Qualität mit. Das Gehäuse ist ohne Lüfter und wird im Dauerbetrieb nur handwarm. Die Datenraten sind mit 66,0/67,5 MB/s (Lesen/Schreiben) bei Firewire 800 und 36,7/38,2 MB/s (Lesen/ Schreiben) bei USB 2.0 gut.

ICY BOX IB328StUE2 Macwelt 8/2012 - Die Anschlüsse entsprechen mit zwei Firewire 800 sowie je einem Firewire 400, USB 2.0 und eSATA dem gehobenen Standard. Angenehm ist das Fehlen eines Lüfters, ein Dauerbetrieb mit einer WD Green zeigt auch keine Probleme. Die Datenrate unter Firewire 800 ist mit 70,1/66,6 MB/s (Lesen/Schreiben) noch gut. Unter USB 2.0 ist sie mit 36,5/36,7 MB/s (Lesen/Schreiben) hingegen sehr gut.

Bluray-Medien am Mac brennen Macwelt 5/2012 - Auch Buffalo bietet inzwischen ein aktuelleres Gerät mit USB 3.0 und neuerem Brenner an, testen konnten wir es leider noch nicht. Sich einen internen Brenner zu kaufen und in das externe Gehäuse von Delock einzubauen, macht wenig Sinn. Die Kombination ist teurer (sofern man nicht eine reine USB-Variante nimmt) und wegen des Lüfters auch lauter. Von den schnelleren Anschlüssen hat man beim Brennen der Bluray-Medien keinen Vorteil. Auch der Stromverbrauch liegt über dem der externen Brenner.

RC-M4QJ Macwelt 1/2012 - Die Datenraten können voll überzeugen, egal in welchem Modus, liegen sie am USB 2.0 für Schreiben und Lesen um die 37 MB/s. Auch bei Firewire 800 liegen sie bei sehr guten Wer ten mit 72 MB/s für das Schreiben und 81 MB/s für das Lesen. Die Werte in Verbindung mit Raid-0 liegen um zirka 1 MB/s höher. Empfehlung Die Leistung des Onnto RC-M4QJ ist gut und die Datenraten sind nahe am Max i m u m d e s Fi r e w i r e - 8 0 0 - A n schlusses. Auch überzeugt die flexible Konfiguration.

Daten, so sicher wie im Safe Macwelt 5/2011 - Ärgerlich ist der hohe Stromverbrauch einiger Netzteile im ausgeschalteten Zustand. Fünf Watt beim großen Taurus Super-S und selbst 3,8 Watt beim kleinen G-RAID mini sind zu viel. Hier hilft nur ein Schalter an der Steckdosenleiste. Geschwindigkeit Bei den Transferraten nehmen sich die Testteilnehmer nichts. Sie liegen alle nahe beieinander. So können die großen 3,5-Zoll-Raids keinen Vorteil daraus ziehen, dass ihre Festplatten nominell schneller sind.

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Laufwerksgehäuse

Erhöhter Speicherbedarf oder Mobilitätsanforderungen machen oft die Anschaffung externer Festplatten notwendig. Angeschlossen werden die für sie konzipierten, auch mit Slots für mehrere Festplatten lieferbaren Laufwerkgehäuse über USB/Firewire, neuerdings auch über die schnellere Serial-ATA-Schnittstelle. Ein Augenmerk sollte dabei auf eine Lüfter- und Überhitzungskontrolle gelegt werden.