Erst, wenn die Lebensqualität über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt wird, sollten Medikamente im Klimakterium eingenommen werden.

Die besten Medikamente für die Wechseljahren

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Vor­sicht ist auch bei pflanz­li­chen Mit­teln gebo­ten

Das Klimakterium, trivial auch als Wechseljahre bezeichnet, ist keine Krankheit. Vielmehr ist es der natürliche Prozess der hormonellen Umstellung im fortgeschrittenen Alter einer Frau, wie es die Pubertät in der Jugend ist. Die mit dieser Umstellung einhergehenden Symptome können unterschiedlich stark auftreten und sich auch zeitlich sehr individuell verhalten. Manche Frauen bestätigen bereits die ersten Anzeichen mit dem 40. Lebensjahr, andere erst Mitte der 50er.

Beschwerden

Zu den am häufigsten beklagten Beschwerden zählen die Hitzewallungen, die meist an starke Schweißausbrüche gekoppelt sind. So kann über lange Zeiträume die nächtliche Ruhe stark beeinflusst werden und lang anhaltende Schlafstörungen auftreten, die wiederum zu nervösen Befindlichkeiten und Aggressionen führen können. Begleitend treten Stimmungsschwankungen, vermindertes Selbstwertgefühl bis hin zur Depression. Es kann gleichzeitig zu einem Libidomangel führen, der mit einer Atrophie der Scheidenschleimhaut und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen kann – muss aber nicht zwingend vorkommen. Die Liste der weiterhin möglichen Beschwerden ist sehr lang und beinhaltet Muskelschmerzen, Gewichtszunahmen, Haarausfall auf dem Kopf bei verstärktem Haarwuchs im Gesicht. Lange Menstruationsphasen, die über Wochen gehen, schwächen das Allgemeinbefinden. Da ist es nur schwacher Trost, dass nicht alle Symptome immer zutreffen müssen.

Behandlung

Eine regelmäßige körperliche Aktivität kann das allgemeine Wohlbefinden stärken und einige Entspannungstechniken wie Yoga können bei nervösen Störungen hilfreich sein. Eine Hormonersatztherapie wird nach wie vor kontrovers gesehen und sollte nur eingeleitet werden, wenn die Beschwerden über einen langen Zeitraum nicht anders gelindert werden können und die Lebensqualität stark beeinträchtigt wird. Gegen die lokal auftretende Schleimhautveränderung gibt es Salben und Gels, die erfolgreich Abhilfe schaffen können. Gerne werden auch pflanzliche Präparate empfohlen, die östrogenähnlich wirken können. Hier sollte man sich jedoch vor der Einnahme genauesten informieren, welche Wirkstoffe in den meist als Kombipräparat angebotenen pflanzlichen Medikamenten enthalten sind. Die häufig genannte Trauben-Silberkerze ist ein gutes Beispiel für einen Wirkstoff, Cimicifugin genannt, der sich in der Leber ablagert und schwerste Schädigungen hervorrufen kann. Seit dem Jahr 2009 müssen Präparate mit diesem Wirkstoff einen Warnhinweis tragen, den man nicht unterschätzen sollte, da mit einer langfristigen Einnahme des Wirkstoffs zu rechnen ist.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Medikamente für die Wechseljahren sind die besten?

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