Rasenlüfter Der Rasenlüfter
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Sanfte Behandlung des Rasens
- Manuelle Modelle für kleine Flächen, motorisierte für größere Flächen
- Auch als Kombigerät mit Vertikutierer erhältlich
Rasenlüfter kämmen mit ihren Stahlkrallen den Rasen, indem sie zusammenstehende Grashalme voneinander trennen und dazwischen liegendes Laub und Moos entfernen. Das Lüften könnte man somit als Wellness-Programm und Entwicklungshilfe für das strapazierte Grün bezeichnen. Wegen ihres sanften Vorgehens können Rasenlüfter etwa alle vier bis sechs Wochen nach dem Mähen benutzt werden.
Rasenlüfter-Typen: Darf's ein Single oder ein Paar sein?
Rasenlüfter sind als handbetriebene und als motorisierte Varianten zu bekommen. Da das Lüften möglichst mehrmals im Jahr vorgenommen werden sollte und mit einem mechanischen Lüfter-Modell einen gewissen Kraftaufwand abverlangt, sind die manuellen Rasenlüfter eigentlich nur für sehr kleine Rasenflächen empfehlenswert. Es gibt sie bereits ab 20 EUR zu kaufen. Die Anschaffung eines Elektro-Rasenlüfters lohnt sich schon bei mittelgroßen Rasenflächen. Die Arbeit fällt mit ihnen nicht nur leichter. Auch die Stärke der Belüftung kann individuell passend zu den jeweiligen Verhältnissen eingestellt werden. Zudem gibt es auch Kombigeräte, die als Rasenlüfter und durch einfaches Umschalten beziehungsweise Austauschen der Arbeitswalzen als Vertikutierer genutzt werden können. Es gibt aber auch Rasenmäher mit einer zuschaltbaren Lüfterfunktion. Diese Geräte ergänzen das Haupteinsatzgebiet perfekt durch das Zusatzfeature und man kann mit ihnen Platz einsparen. Außerdem bieten die Kombigeräte in der Regel ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als zwei Einzelgeräte zusammen.
Was macht den Unterschied zum Vertikutierer aus?
Vertikutierer dringen mit ihren Messern tief in den Boden ein und sollten nur im Frühjahr (April) und idealerweise auch im Herbst (Oktober) auf trockenem Boden zum Einsatz kommen. Sie trennen die Graswurzeln voneinander und zerschneiden horizontal wachsende Wurzeln, sodass hartnäckige Verfilzungen und Moos aus dem Rasen entfernt werden können. Aber Achtung: Wenn man den Boden zu tief bearbeitet, kann man schnell die Rasenwurzeln verletzen. Das Vertikutieren könnte man somit eher mit einer Schönheitsoperation vergleichen, die man allgemein nicht allzu oft vornimmt.






















