Das Wichtigste auf einen Blick:
- Einsatz bei Atemwegserkrankungen oder Allergien sinnvoll
- Tischgeräte: laut, langsam, aber gute Verneblungsleistung
- Handgeräte: leise, schnell, gute Verneblungsrate
- beide Modelltypen lassen sich recht einfach bedienen
- ja nach Hersteller sind die Geräte mit unterschiedlicher Ausstattung zu haben
Wozu dienen Inhalatoren?
Inhalationsgeräte kommen häufig bei der Behandlung von chronischen oder akuten Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD oder Bronchitis zum Einsatz. Sie zerstäuben Medikamente oder Salzlösungen so fein, dass sie tief in die Bronchien gelangen können. Abhängig vom gesundheitlichen Zustand sind unterschiedliche Wirkstoffe und Inhalatoren notwendig. Das gilt sowohl für tragbare Tascheninhalatoren, die sich gut für den mobilen Gebrauch eignen, als auch für stationäre Geräte. Während mobile Inhalatoren besonders von Jugendlichen und Erwachsenen wegen ihrer Flexibilität geschätzt werden, sind für Kinder und Babys leise, kompakte Geräte die bessere Wahl.Wichtiger Hinweis: Die Anwendung von Inhalatoren – insbesondere bei der Verwendung verschreibungspflichtiger Medikamente – sollte grundsätzlich mit einem Arzt abgestimmt werden. Dieser berät zur Auswahl des geeigneten Geräts, der korrekten Dosierung und der richtigen Atemtechnik.
Tischgeräte: Leistungsstarke Modelle für den Heimgebrauch
Bei einer Erkältung oder zur Behandlung chronischer Atemwegserkrankungen bieten sich Tisch-Inhalatoren an. Diese zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Vernebelungsleistung aus, benötigen ein Stromkabel und sind meist mit einem Kompressor (Druckluftvernebler) ausgestattet. Dieser erzeugt im Betrieb vergleichsweise viel Lärm. Das Set umfasst meist verschiedene Maskengrößen für Kinder und Erwachsene sowie den charakteristischen Schlauch. Ist der Schlauch lang genug, schränkt er die Bewegungsfreiheit nur wenig ein. Trotzdem muss man während der Anwendung am Tisch oder auf dem Sofa für die Dauer der Behandlung sitzen bleiben. Der Kompressor komprimiert die Flüssigkeit und vernebelt sie durch eine feine Düse. Die Vernebelungseffizienz dieser Gerätekategorie gilt als sehr hoch, und Kompressorvernebler eignen sich grundsätzlich für alle gängigen Inhalationslösungen und Medikamente.
Der „Pari Boy" gilt fast schon als Inbegriff von Inhalatoren. Das Unternehmen fertigt seit 1968 Inhalationsgeräte an. (Quelle: pari.com)
Die besten Inhalatoren mit großem Fassungsvermögen
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Mobile Geräte: Der Inhalator für unterwegs
Mit der Zeit haben sich kleine, kompakte Tascheninhalatoren entwickelt. Diese tragbaren Geräte überzeugen dadurch, dass sie sich an jeder beliebigen Stelle nutzen lassen – sei es zuhause, im Urlaub oder auf der Fahrt im Auto oder Zug. Möglich macht dies der Akkubetrieb. Zahlreiche Modelle laden sich bequem per USB-Anschluss wieder auf. Aufgrund ihrer kompakten Bauweise sind sie zudem sehr leicht. Häufig arbeiten diese Geräte mit einer Membrantechnologie (Mesh-Vernebler): Eine perforierte Membran mit feinsten Mikroporen wird in Schwingung versetzt und zerstäubt die Inhalationslösung zu feinsten Tröpfchen, ohne Wärme zu erzeugen. Diese Methode eignet sich daher für nahezu alle Medikamente, auch enzymhaltige und proteinhaltige Lösungen. Auch hier ist die Vernebelungsleistung ausgesprochen hoch. Außerdem sind die Inhalatoren sehr leise und weisen eine kurze Behandlungsdauer auf.
Taschen-Inhalatoren sind flexibel überall einsetzbar. (Quelle: amazon.de)
Die leichtesten Inhalationsgeräte
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Inhalationsgerät für unterwegs Weiterlesen |
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0,11 kg |
Transportabel und leicht zu bedienen Weiterlesen |
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65 Meinungen 0 Tests |
Inhalatoren für Kinder: Angstfrei Luft holen
Um kleinen Kindern und Babys das Inhalieren angenehmer zu machen, bieten manche Hersteller Geräte mit kinderfreundlichen Designs an. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der von Testern und Nutzern geschätzte Omron CompAir NE-C801KD. Sein leuchtend gelbes Gehäuse und das süße Aufsteckbärchen helfen Kindern, Berührungsängste abzubauen.
Das kindgerechte Design erleichtert den Kleinen die Anwendung. (Quelle: amazon.de)
Auch wenn nicht alle Geräte so verspielt gestaltet sind, bieten viele Hersteller als Zubehör neben Mund- und Nasenstücken sowie Gesichtsmasken für Erwachsene auch passende Varianten für Kinder an. Die Kindermasken sind entsprechend kleiner als die Masken für Erwachsene.
Für Babys und Kinder sind Membranvernebler (Mesh-Vernebler) sowie leise Schwingmembrangeräte besonders empfehlenswert. Sie erzeugen ein sehr feines Aerosol, das auch die kleinen Bronchien gut erreicht, arbeiten nahezu geräuschlos und erzeugen – im Gegensatz zu Ultraschallgeräten – keine Wärme. Das ist wichtig, weil Ultraschallvernebler die Inhalationslösung erwärmen und daher für bestimmte hitzeempfindliche Medikamente (z. B. enzymhaltige oder proteinhaltige Lösungen) nicht geeignet sind. Druckluftgeräte (Kompressorvernebler) sind zwar preislich günstiger und für alle Medikamente geeignet, erzeugen aber deutlich mehr Lärm, was bei Kindern häufig zu Unbehagen führt.




























