Bilder zu ZUK Z2

ZUK Z2 Test

  • 1 Test
  • 5"
  • 3500 mAh
  • 64 GB

Gut

1,6

Unsere Note basiert auf Tests.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

    • Erschienen: 27.07.2016
    • Details zum Test

    „gut“ (87%)


Unser Fazit

Für wen eignet sich das Produkt?

Lenovos Spin-Off-Marke ZUK bringt demnächst endlich sein neues Flaggschiff Z2 auf den Markt. Das interessanterweise nach dem starken Verwandten Z2 Pro eintreffende Z2 richtet sich an all jene, die eine starke Leistung in Kombination mit solider Multimedia-Technik suchen. Viele Hersteller gehen exakt den umgekehrten Weg. Hier jedoch steht die Power im Vordergrund, weniger das Beeindrucken mit Kamera & Co.

Stärken und Schwächen

Das ist insofern erstaunlich als ZUK zuvor noch angekündigt hatte, das Modell käme mit einem speziellen, drehbaren Kameramodul. Das ist nun aber nicht der Fall, wie es scheint. Die von der chinesischen Zertifizierungsbehörde TENAA veröffentlichten Dokumente zeigen eine herkömmliche Paarung aus 13-Megapixel-Kamera hinten und 8-Megapixel-Kamera vorn. Auch beim Display beschränkt man sich auf eine Full-HD-Auflösung, was aber durchaus klug ist. Das spart Energie und sieht auf 5 Zoll immer noch perfekt aus. Angesichts von satten 3.500 mAh im Akku dürften die Laufzeiten so exzellent ausfallen – trotz des starken Chipsatzes Qualcomm Snapdragon 820 mit bis zu 2,15 GHz Taktrate.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Wie viele chinesische Hersteller bietet ZUK zwei Speichervarianten. Einmal gibt es 3 Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 Gigabyte Medienspeicher, das andere mal 4 Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Medienspeicher. Beides ist ordentlich, und da die Kosten sich zwischen 250 und 300 Euro bewegen, kann man auch gleich zur zukunftssicheren Version greifen. Es dürfte sich lohnen.

von Janko

Ein­fach mal die Kamera umdre­hen

Selfies sind dermaßen beliebt geworden, dass die Hersteller regelrecht das Rad neu erfinden, um den Nutzer eine bestmögliche Performance auch mit der Frontkamera zu bieten. Denn die war bislang eher stiefmütterlich behandelt worden, musste sie doch nur niedrig auflösenden Videotelefonaten dienen. Eine besonders interessante Idee dazu hat das chinesische Unternehmen ZUK nun aufgebracht: Beim Modell Z2 soll das gesamte Kameramodul am oberen Geräterand kurzerhand gedreht werden können.

Überraschend simpler Mechanismus

Ähnliche Umsetzungen gab es im gewissen Sinne schon zuvor, doch dabei wurde das Kameramodul relativ kompliziert wie eine Walze gedreht, die ins Gehäuse eingespannt war. Ein Beispiel dafür ist das Oppo N3. Diese Konstruktion hat zwar den Vorteil, dass man die Kamera relativ frei ausrichten kann, doch ist diese Form der Verankerung aufwendiger und auf Dauer eher anfällig für Macken. Beim Z2 wird dagegen der gesamte obere Gerätestreifen oberhalb des Displays auf einer vertikalen Achse gedreht. Man kann die Kamera also einfach wie auf einer Schraube sitzend umdrehen.

Starke Hardware fast sicher

Der Effekt ist freilich der Gleiche wie beim N3 von Oppo: Man kann die hochwertige Hauptkamera inklusive des wertvollen LED-Blitzliches auch für Selfies verwenden – und der Hersteller erspart sich den Einbau eines zweiten, separaten Kameramoduls. Leider ist bis auf einige Renderfotos, die unter anderem in der Android Community gezeigt werden, noch nichts zu dem neuen Smartphone bekannt. Es erinnert optisch ansonsten stark an seinen Vorgänger und in gewisser Weise auch an ein iPhone 6 von Apple. Da die Hardware im Vorgänger sehr stark ausfiel, gibt es aber keinen Grund zur Annahme, dass es diesmal anders sein wird.

von Janko

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