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Produktbild Philips W8355
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Phi­lips W8355

  • 5,3"

ohne Endnote

Aktuell gibt es nicht genug Tests oder Meinungen für eine Note.

Unser Fazit

Smart­phone-​Riese für zwei SIM-​Kar­ten

Display-Riesen liegen im Trend. Und so verwundert es wenig, dass nicht nur die großen Hersteller auf den Zug aufspringen, sondern auch zunehmend die eher kleinen Hardware-Produzenten. Dies gilt auch für Philips, die im Handy-Bereich eher ein Spartenhersteller sind. Bekannt ist das Unternehmen vor allem für seine extrem ausdauernden Dual-SIM-Handys, und in dieser Hinsicht macht auch das W8355 keine Ausnahme. Obwohl das Gerät mit seinem 5,3 Zoll großen Touchscreen zu den Smartlets zählt.

Erfreulich hoch auflösendes Display

Und auch die Auflösung in Höhe von 960 x 540 Pixeln kann sich sehen lassen. Trotzdem soll das neue Smartphone wie andere Philips-Handys lange Sprechzeiten und bis zu einen Monat Standby-Zeit bieten. Leider hat das Unternehmen aber noch keine konkreten Ausdauerdaten mitgeteilt. Für ein solch riesiges Smartphone wäre das aber in jedem Fall spektakulär. Weniger spektakulär sind freilich die anderen technischen Eckdaten: So soll das Gerät nur einen Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz Taktrate und magere 512 Megabyte Arbeitsspeicher einsetzen.

Schwacher Chipsatz

Das ist für einen ruckelfreien Betrieb von Android 4.0 bei einem solch hochauflösenden Display sicher problematisch. Es steht zu befürchten, dass man den einen oder anderen Ruckler ertragen müssen wird. Und auch die restliche Ausstattung ist frei von Highlights, konzentriert sich auf das Wesentliche. So gibt es nur eine Standardkamera mit 5 Megapixeln Auflösung, einen GPS-Empfänger und WLAN nach 802.11n. Andere Spielereien wie NFC oder LTE werden nicht erwähnt.

Weltweiter Verkauf?

Das Philips W8355 ähnelt ein wenig dem neu vorgestellten Samsung Galaxy Grand i9082: Es ist etwas schwächer auf der Brust und bietet vor allem weniger Arbeitsspeicher, kann dafür aber ein höher aufgelöstes und etwas größeres Display vorweisen. Preislich dürfte das Philips-Gerät günstiger über die Theke gehen. Wann das der Fall ist, steht aber noch nicht fest. Die Website von „Bluetooth SIG“, welche Geräte mit Bluetooth zertifizieren, spricht von einem weltweiten Verkauf – mal sehen, ob auch wir nach einiger Abstinenz mal wieder ein Philips-Gerät zu Gesicht bekommen. Ansonsten muss eben wieder bei den niederländischen Nachbarn zugegriffen werden.

von Janko

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