„Plus: Schönes Design, angenehme Haptik; Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Minus: ... dafür Abstriche bei Display und Hardware; Wenig Software-Extras.“
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Unser Fazit
17.04.2014
Phicomm X-100
Androide im iPhone-Gewand
Sie versuchen es immer wieder: Eher unbekannte Handy-Hersteller versuchen sich nur allzu gerne über das Kopieren des iPhones zu profilieren. Freilich kommt bei diesen Klonen stets Android zum Einsatz und nicht das iPhone-exklusive iOS. Darüber hinaus ist die Ausstattung in der Regel alles andere als berauschend. In eine ähnliche Falle hätte auch das Phicomm X100 tappen können, doch das Display rettet das Gerät aus der Mittelmäßigkeit. Denn dieses bietet auf 4,7 Zoll Bilddiagonale immerhin 1.280 x 720 Pixel Auflösung.
Großes Display mit hoher Pixeldichte
Das Gerät kann damit einfache HD-Videos nativ darstellen und bietet mit 312 ppi eine genügend hohe Pixeldichte, um alle Anzeigen scharf und pixelfrei erscheinen zu lassen. Das ist gerade unter den iPhone-Klonen leider nicht selbstverständlich. Zum Vergleich: Ab 300 ppi kann das menschliche Auge üblicherweise die einzelnen Pixel auch bei gutem Willen nicht mehr unterscheiden, Apple hat diese Grenze für seine „Retina“-Displays definiert. In dieser Hinsicht braucht sich das X100 also definitiv nicht zu verstecken.
Schwächerer Chipsatz, aber solider Speicher
Etwas schwächer ist das Gerät dagegen beim Chipsatz aufgestellt: Es gibt nur einen einfachen Quad-Core-Prozessor Qualcomm MSM8225Q, der mit verhaltenen 1,2 GHz taktet. Er ist weniger auf Leistung als vielmehr auf Stromsparfähigkeiten hin optimiert worden. Dank 1 Gigabyte Arbeitsspeicher sollte das Android-Betriebssystem aber flüssig laufen. Allenfalls bei anspruchsvollen Apps oder 3D-Spielen sollte es zu Performance-Problemen kommen. Erfreulich ist, dass das Gerät mit 16 Gigabyte viel internen Speicher für den Nutzer bereithält, hier ist man bei solchen Modellen eher 4 bis 8 Gigabyte gewohnt.
Gute Allround-Ausstattung
Das Phicomm X100 bietet darüber hinaus eine 8-Megapixel-Kamera mit LED-Lichtblitz und Autofokus, eine Frontkamera mit 1,9 Megapixeln Auflösung, GPS und Datentransfers via EDGE, HSPA und WLAN nach 802.11 b/g/n. Auch DLNA für die Einbindung in ein Heimnetzwerk wird geboten. Hinzu kommen zahlreiche Sensoren wie Beschleunigungs-, Licht- und Annäherungssensor und ein Gyroskop nebst E-Kompass. Kurz: Das X100 ist eigentlich ordentlich aufgestellt – und mit etwa 180 Euro auch angemessen bepreist.