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Unser Fazit
29.07.2014
Energy M
Für diese Ausstattung eigentlich noch zu teuer
Der chinesische Hersteller Phicomm ist hierzulande bislang noch weitestgehend unbekannt. Das will das Unternehmen nun ändern und hat ein wahres Produktfeuerwerk gestartet. Nicht weniger als vier Geräte wurden gleichzeitig für eine Vorstellung auf der kommenden IFA 2014 in Berlin angekündigt, darunter auch das Phicomm Energy M. Dieses soll für 199 Euro in den Handel kommen und damit das Budgetsegment bedienen. Die Ausstattung fällt aber auch sehr rudimentär aus – selbst für diesen Preis.
Sehr niedrig auflösendes Display
Bedient wird das Handy beispielsweise über einen 4,5 Zoll großen Touchscreen mit der mageren Auflösung von 854 x 480 Pixeln. Full-HD muss es auf einem Handy-Bildschirm wahrlich nicht sein, doch zumindest qHD (960 x 540 Pixel) wäre auch bei einem einfacheren Gerät wünschenswert. Die Pixeldichte liegt damit bei mäßig guten 218 ppi. Zum Vergleich: Ab etwa 330 ppi kann der Mensch keine einzelnen Pixel mehr mit dem Auge auflösen – der Wert des Energy M liegt doch schon deutlich unterhalb dieser Schwelle.
Stromsparende, wenig kraftvolle CPU
Als Chipsatz kommt ein Qualcomm MSM8x12 zum Einsatz, dessen vier Cortex-A7-Kerne eher aufs Stromsparen als auf Leistung ausgelegt sind und daher auch nur mit 1,2 GHz takten. Der Arbeitsspeicher in Höhe von 1 Gigabyte sorgt immerhin für eine flüssige Bedienung des Betriebssystems Android 4.3 Jelly Bean, doch anspruchsvollere Apps – insbesondere 3D-Spiele – dürften den Chipsatz ins Schwitzen bringen. Die Mali-400 MP ist als Grafikeinheit auch schon etwas betagter.
Kleiner Speicher
Das Phicomm Energy M besitzt auch nur 4 Gigabyte Medienspeicher, was selbst in der Budgetklasse doch arg wenig ist. Zum Glück kann der Speicher per microSD-Karte erweitert werden, doch viele Apps lassen sich nur im internen Speicher installieren – und es ist noch nicht bekannt, ob Phicomm hier überhaupt die App2SD-Funktion unterstützen wird. Die restliche Ausstattung umfasst Bluetooth 4.0, WLAN, DLNA, HSPA und GPS, ergänzt um eine 5-Megapixel-Kamera. Das ist aber letzten Endes auch nur Standardkost. Angesichts von 200 Euro ist die Ausstattung sogar etwas mager – vor allem das Display ist der große Knackpunkt. Andererseits: Im Handel dürfte schnell die 150-Euro-Schwelle erreicht werden, dann kann man vielleicht zugreifen, benötigt man wirklich nur ein ganz schlichtes Einsteigermodell ohne Ambitionen.