Für wen eignet sich das Produkt?
Dem Kopfhörer JBL Everest 110 gelingt es, auf kleinstem Raum viel Technik unterzubringen. Der Verzicht auf ein Kabel zur Tonübertragung und das hochwertige Mikrofon sorgen für Tragekomfort und Bewegungsfreiheit sowie eine gute Gesprächsqualität selbst bei störenden Umgebungsgeräuschen. Im Vordergrund steht aber das Bemühen, gehobenen Ansprüchen an den Klang gerecht zu werden.
Stärken und SchwächenDie Lautsprecher erreichen eine minimale Frequenz von nur 10 Hertz. In derart niedrige Regionen für den Bass gelangen andere Modelle kaum. Ebenfalls hervorzuheben ist die Kapazität der auf jeder Seite vorhandenen Akkus. Eine maximale Spieldauer von 8 Stunden, die durch unterschiedliche Lautstärken nur wenig variiert, reicht für fast alle Gelegenheiten, bis wieder eine Steckdose oder ein USB-Anschluss greifbar sind. Zur Übertragung der Musik wird Bluetooth in der Version 4.1 verwendet. Das reicht für eine ordentliche Klangqualität und erlaubt 10 Meter Abstand zum Sender. Warum aptX für verlustfreie Tonübertragung nicht vorhanden ist, erklärt sich vielleicht darüber, dass dies im Grunde auch kein Smartphone beherrscht. Die neue Version Bluetooth 5.0 hätte es dagegen schon sein dürfen bei einem Spitzenmodell. Das Mikrofon in der kleinen Steuereinheit besitzt eine sehr gut Sensitivität und beherrscht Geräuschunterdrückung. Das verbessert die Sprachqualität überall dort, wo es laut ist.
Preis-Leistungs-VerhältnisFrequenzbereich, Akkulaufzeit und die Qualität des eingesetzten Mikrofons grenzen sich nach unten hin deutlich ab. Dass sich im Internethandel daraus eine Summe von 100 Euro ergibt, ist aber gleich ein bisschen viel. Die hohe finanzielle Forderung scheint zudem Ausdruck dessen zu sein, dass die Everest-Reihe die Top-Modelle von JBL repräsentiert. An der technischen Ausstattung gibt es aber im Grunde auch nichts zu bemängeln.




















