Je niedriger die Erwartung, desto größer die positive Überraschung
Das Smartphone IceFox i8 gehört zu einer Familie chinesischer Einsteigergeräte, die mit einer geschickten Kombination wohlklingender Produkteigenschaften und ausgesprochen niedrigen Anschaffungskosten von sich reden machen. Die bestechende Wirkung erkauft der Hersteller mit dem Einbau eher durchschnittlicher Basistechnologien, deren Funktionsdetails unauffällig im Hintergrund bleiben. Trotz allem kann das Gerät für sich einnehmen, wobei die Anerkennung vorwiegend auf dem Effekt positiver Überraschung beruht: Der niedrige finanzielle Aufwand schraubt die Erwartungen so weit hinunter, dass die gebotene Qualität sie problemlos übertrifft.
Kein starker Rechner im Hintergrund
Ein aktuelles Android-Betriebssystem in der Version Lollipop aus dem Frühjahr 2015, eine Hauptkamera mit der Auflösung von 13 Megapixeln, Dual-SIM-Fähigkeit sowie die Unterstützung einer schnellen Datenübertragung im Mobilfunknetz sind Produktattribute, mit denen das Smartphone der Marke IceFox auf sich aufmerksam macht. Die Leistung stützt sich auf die Rechenkraft eines 64-Bit-fähigen Chipsatzes, für dessen Performance eine CPU mit Einsteigerqualitäten zuständig ist: Vier Kerne mit vergleichsweise niedrigen Taktraten von jeweils 1,3 GHZ bekommen immerhin Unterstützung von 2 Gigabyte Arbeitsspeicher.
Ein Schnäppchen ist nur, was dem Nutzerverhalten gerecht wird
Eine vergleichsweise niedrige Bildschirmauflösung, die sich mit 1.280 x 720 Pixeln gerade noch in das Format HD-ready rettet, ist ein untrügliches Indiz für die begrenzte Kapazität des Rechners und der eingebauten Grafikeinheit. Ob die Leistungsfähigkeit gängigen Anforderungen des Alltagsbetriebs gewachsen ist, hängt entscheidend von den Nutzungsgewohnheiten ab. Anwender, die sich bewusst, nach Prüfung aller Vor- und Nachteile für das Smartphone von IceFox entscheiden, kann bei einem Anschaffungspreis von knapp 170 Euro bei einer Bestellung auf Amazon möglicherweise ein Schnäppchen gelingen.