Happybrush VIBE 3 All Black

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  • Typ Schall­zahn­bürste
  • Akku­be­trieb Ja  vorhanden
  • Andruck­kon­trolle Nein  fehlt
  • Putz­zeit­ti­mer Ja  vorhanden
  • Inter­vall­ti­mer Ja  vorhanden
  • Rei­see­tui Nein  fehlt
  • Mehr Daten zum Produkt

Einschätzung unserer Autoren

Ganz in Schwarz

Stärken
  1. schwarze Farbvariante der „gut“ getesteten VIBE 3
  2. Nachkauf-Bürstenköpfe aus nachwachsenden Rohstoffen
  3. Akku-Leistung für bis zu 6 Wochen Putzen
  4. 100 Tage kostenloses Probeputzen
Schwächen
  1. Vibrationsstärke nicht einstellbar
  2. keine Andruckkontrolle vorhanden
  3. Einknopf-Bedienung macht die Programmwahl unübersichtlich (ETM-Testmagazin zur baugleichen V3)
  4. wird zum Laden über dem Ladesockel abgestellt – kann durch leichte Stöße zur Seite kippen

Schwarze Borsten für extra weiße Zähne

Das Thema Aktivkohle bewegt uns alle, oder nicht? Angesichts der neuen Flut an den schwarzen Schönheitshelfern macht es den Herstellern offenbar Spaß, sich mit Aktivkohle-Kopfspielen zu beschäftigen. Auch bei Happybrush gibt es nun eine solche Kohle-Erfindung: die Schallzahnbürste VIBE 3 All Black, die vor allem ein optischer Knaller ist, weil bei ihr nichts undesignt geblieben ist. Der Bürstenkopf: schwarz; das Handteil: schwarz; die Ladestation mit USB-Kabel und Netzteil: ebenfalls schwarz. Logisch, dass auch die Nachkaufbürsten, obwohl zu 40 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt, mit schwarzer Kohle eingefärbt sind. Worauf Happybrush aber bei der Aktivkohle schielt, das bleibt die Frage. Will er mit deren Staubsaugerfunktion die ohnehin schon gute Reinigungsleistung der baugleichen VIBE 3 noch verbessern, wäre das ein löblicher Akt der Produktoptimierung; wollte er nur etwas Eigenes, Kreatives auf den Markt bringen, müsste man es tatsächlich als radikal anders loben. Schicker als jede Alltagsgurke ist die schwarze VIBE 3 allemal. Für den Beweis einer tiefergehenden Zahnreinigung müssten allerdings Testmagazine ran. Dabei sollte auch herauskommen, ob die dreifach gedrehten Aktivkohleborsten die Schwäche der V3 ausbügeln, die im Test Plaque in Zahnzwischenräumen nicht rückstandslos ablösen konnte.

Lassen Sie sich nicht anschwärzen

Bleiben Sie so lange kritisch. Strahlend weiße Zähne bekommen Sie noch nicht einmal von den pechschwarzen Aktivkohle-Zahnpasten, die die Stiftung Warentest sich Ende 2018 neben anderen ins Testlabor holte – darunter auch die Superblack Zahnpasta von Happybrush. Deren Weißmacherwirkung sei zwar "gut", stütze sich aber hauptsächlich auf das Entfernen von Verfärbungen, wie es auch andere Pasten tun. In der Folge bekommen Zähne aber nur ihren ursprünglichen Farbton zurück – was biologisch bedingt längst nicht immer strahlendes Weiß bedeutet. Doch das Schöne an Happybrush ist ja, dass er mit Putzzeit- und Intervalltimer, magnetischem Ladesockel mit Stromkabel und USB-Anschluss sowie drei Putzprogrammen auch abseits vom Mainstream einiges bietet, was die Bürste attraktiv macht. Auch der Akku-Atem von bis zu sechs Wochen, wie es von Herstellerseite heißt, ist gar nicht so verkehrt etwa für Leute, die viel auf Reisen sind. Dazu passt auch die Basis mit ihrer Anschlussfähigkeit an einen normalen USB-Typ-A-Port. Da Sie das Gerät an ihren Handy-Ladeadapter anschließen können, sparen Sie sich im Zweifelsfall unterwegs einen Stecker.

Zum Aufladen bitte auflegen

Misslich nur, dass dem Modell eine Andruckkontrolle fehlt, man die Vibrationsstärke nicht verändern kann und es nichts für ungeschickte Pechvögel ist. Schon bei der baugleichen V3 musste man laut Testmagazin nämlich aufpassen, während des Ladens nicht versehentlich gegen den Sockel zu stoßen, der so fugenlos glatt wie die kabellosen Qi-Ladestationen für Smartphones konstruiert ist. Schade eigentlich, dass man nicht wenigstens gleich sein Handy damit aufladen kann – das hätte, wenn schon nicht für die Zähne, so doch für die Marke eine enorme Strahlkraft abgegeben. Auch der Preis ist recht happig, wird aber vermutlich wie alle neuen Produkte mit der Zeit verbraucherfreundlich nachreifen. Knapp 80 Euro für das Starterkit mit Superblack Zahnpasta in einer Tube aus recyceltem Plastik will der Hersteller derzeit haben. Nichts wäre jedoch daran verwerflich, wenn Sie einfach nur zur rund 30 Euro günstigeren und nahezu identischen V3 mit ihren guten Testwertungen griffen. Im ETM-Test lieferte sie "sehr ordentliche" Reinigungsleistungen ab und glänzte zudem mit Akku-Ausdauer. Die Tester bei Chip Online konnten bis zu 76-mal mit einer Akkuladung putzen, die von ETM Testmagazin zählten immerhin 74 Putzzyklen zu je zwei Minuten. Beides sind starke Werte.

von Sonja Leibinger

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Datenblatt zu Happybrush VIBE 3 All Black

Allgemeine Informationen
Typ Schallzahnbürste
Stromversorgung
Akkubetrieb vorhanden
Batteriebetrieb fehlt
Netzbetrieb fehlt
Ausstattung & Funktionen
Andruckkontrolle fehlt
Putzzeittimer vorhanden
Intervalltimer vorhanden
Geschwindigkeitsregulierung vorhanden
Reiseetui fehlt
Zahnzwischenraumbürste fehlt
Zungenreiniger fehlt
Massagebürste fehlt
Anzahl mitgelieferter Aufsteckbürsten 1
Positionserkennung fehlt
App-Steuerung fehlt
UV-Desinfektion fehlt
Künstliche Intelligenz fehlt
Akku
Akkulaufzeit 42 Tage
USB-Ladefunktion vorhanden
Ladeanzeige vorhanden
Reise-Ladestation vorhanden
Putzeinstellungen
Normal vorhanden
Soft / Empfindliche Zähne vorhanden
Massage fehlt
Polieren vorhanden
Tiefenreinigung fehlt
Aufhellen fehlt

Weiterführende Informationen zum Thema Happybrush VIBE 3 All Black können Sie direkt beim Hersteller unter happybrush.de finden.

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