Britax Römer Advan­sa­fix II Sict Test

  • 1 Test
  • 10 Meinungen

  • Kin­der­sitz
  • Gruppe I-​III (9 bis 36 kg)
  • Iso­fix
  • Vor­wärts­ge­rich­tet

Befriedigend

2,9

Siche­rer Lang­zeit­sitz mit Iso­fix, aber nur mit­tel­mä­ßi­gem Schutz­ni­veau

Stärken

Schwächen

Im Test der Fach­ma­ga­zine

  • „befriedigend“ (2,9)

    26 Produkte im Test

    Unfallsicherheit (50%): „befriedigend“;
    Handhabung (40%): „befriedigend“;
    Ergonomie (10%): „befriedigend“;
    Schadstoffe (0%): „sehr gut“.


Kun­den­mei­nun­gen

4,0 Sterne

10 Meinungen in 1 Quelle

5 Sterne
5 (50%)
4 Sterne
3 (30%)
3 Sterne
1 (10%)
2 Sterne
1 (10%)
1 Stern
0 (0%)

4,0 Sterne

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Unser Fazit

Siche­rer Lang­zeit­sitz mit Iso­fix, aber nur mit­tel­mä­ßi­gem Schutz­ni­veau

Stärken

Schwächen

Sicherheit

Unfallschutz & Gurt

Isofix, Autogurt und ein dritter Befestigungspunkt am oberen Sitzrand - das sind optimale Bedingungen für einen sehr guten mitwachsenden Sitz. Doch zum Unfallschutz finden sich widersprüchliche Wertungen. Manche Käufer schwärmen von einem enorm stabilen System in dieser Gewichtsklasse. In Tests dagegen reicht es nur für einen Mittelfeldplatz.

Komfort

Polster

Grundsätzlich fällt das Fazit zur Polsterung gut aus. Sowohl im Sitzteil als auch in den Seitenwangen sind dämpfende Materialien eingearbeitet, die dem wachsenden Kind Halt und Komfort geben. Von einem Römersitz dieser Preisklasse kann man allerdings mehr erwarten als nur ein Befriedigend in der Komfortnote. Genau dort sehen ihn die Testmagazine.

Verstellfunktion

Hier erlaubt sich der Sitz Mittelmaß. Eine Schlafposition fehlt, nur eine leicht nach hinten neigbares Rückenteil, an die sich Dein Schützling für ein kurzes Nickerchen anlehnen kann. Immerhin: Damit der Sitz mit dem Kind mitwachsen kann, lässt sich die Kopfstütze in die Höhe ziehen und der Schultergurt zugleich auf die Größe des Kindes anpassen.

Platzangebot

Für ein "Normkind" ist das Platzangebot in Ordnung. Doch wer ein kräftig wachsendes Kind transportiert, sieht sich enttäuscht. Eigentlich sollte der Nutzen eines solchen Langzeitsitzes im variablen Platzangebot für Kinder liegen, die noch nicht reif für den Dreipunktgurt sind, von der Breite her aber auch nicht in einen Hosenträgergurt passen.

Handhabung

Ein- & Ausbau

Das Einrastsystem ist keine Glanzleistung. Die Rastarme sind nur mit Mühe in die Halte-Ösen zwischen Lehne und Sitzbank zu bewegen und der Haltegurt kaum ohne ein Studium des Handbuchs anzubringen. Bei häufigem Fahrzeugtausch nervt das sicherlich irgendwann. Doch wer den Sitz nicht täglich ein- und ausbaut, dürfte mit dem System gut zurechtkommen.

Anschnallen

Aus Sicht vieler Eltern ist es ein Pluspunkt, Kinder bis 25 kg mit dem Hosenträgergurt anschnallen zu können. Normalerweise entfernt man den Sitzgurt schon ab dem dritten Lebensjahr vom Sitz, danach sichert der Autogurt Sitz und Kind gemeinsam. Das bedeutet zwar Mehraufwand, den aber niemand bemängelt, denn der Gurt lässt sich leicht festziehen.

Reinigung

Der Stoffbezug lässt sich waschen, verträgt aber nur Feinwäsche bei 30 °C und ein mildes Waschmittel. Außerdem kostet das Abziehen von der Schale jedes Mal Nerven, denn es müssen Haken gelöst, die Kopfstütze verschoben und Schlaufen von der Gurtführung genommen werden.

Materialqualität

Verarbeitung

Die Materialqualität gehört zu den besten im Markt. Von einem Langzeitbegleiter der oberen Preisregion ist das auch definitiv zu erwarten, erst recht vom Hersteller Britax-Römer. Auch die Schadstoffbilanz ist tadellos und wirkt sich positiv auf das Gesamtresultat aus.

von Sonja

Sicher­heits­kon­zept spe­zi­ell für ältere Kin­der

Der zur Kind + Jugend 2015 präsentierte Britax Advansafix II Sict wartet wohl nicht mehr lang auf den Zugriff der professionellen Warentester. Zu marktrelevant sind die Neuerungen des Gruppe I/II/III-Kindersitzes, in dessen Mittelpunkt ein besonderes Sicherheitselement zur Beckengurtführung steht. Diese SecureGuard getaufte Sicherheitslösung behandelt das Problem hochrutschender Beckengurte beim konventionellen Anschnallen mit dem Fahrzeugdreipunktgurt – auf den ersten Blick aber auf einer hypothetischen Ebene. Denn diese Gefahr ist typisch nur für Sitzerhöher ohne ausgeprägte Gurthörnchen seitlich vom Beckenbereich des Kindes. Und trotzdem löst Britax hier kein Luxusproblem.

SecureGuard: Korrekte Beckengurtführung

Nicht nötig zu erwähnen, dass der mitwachsende Sitz kein Sitzerhöher mit abnehmbarer Rückenlehne ist, sondern ein vollwertiger Kindersitz – ohne Wenn und Aber. Denn bei Britax lassen sich solche zwar gesetzlich zugelassenen, von ADAC und Stiftung Warentest aber kritisch beäugten Sitzkissen für das Schulalter gar nicht erst finden. Umso interessanter, dass das Unternehmen sich mit dem SecureGuard trotzdem eines der Hauptprobleme dieser Booster stellt. Faktisch ist er eine Ergänzung zum Erwachsenengurt. Er wird an der Sitzfläche des Kindersitzes fixiert und mit dem Fahrzeuggurt verbunden – und schafft so einen vierten Befestigungspunkt, sodass der Beckengurt in der optimalen Position über den Beckenknochen bleibt.

Verringert die Verletzungsrisiken im Bauchbereich um ein Drittel

Das Konzept ist aber keinesfalls nur theoretischer Natur. Zum einen, weil der Isofixsitz auch nur mit konventioneller Gurtbefestigung genutzt werden kann; zum anderen, weil sich besonders quirlige Kinder auch aus korrekt festgezurrter Sitzposition herauswinden können. Der Kernnutzen liegt also in der Verringerung der Verletzungsrisiken im Bauchbereich – laut Hersteller immerhin um ein Drittel. Beim Seitenschutz setzt Britax auf die bewährte SICT-Technologie mit energieabsorbierende Luftpolstern, die nur auf der zur Tür gewandten Seite angebracht werden, um mehr Platz im Fond zu schaffen. Auch fein: Der sitzeigene Gurt kann länger als üblich verwendet werden und die Isofixarme verbinden den Sitz besonders solide mit der Karosserie. Insgesamt betrachtet gibt es also gute Gründe, bei der Suche nach einem Generationensitz auf den Advansafix II Sict zurückzugreifen.

von Sonja

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