Bomann GSPE 7773 im Test

(Geschirrspüler 60 cm)
  • Befriedigend 3,1
  • 2 Tests
2 Meinungen
Produktdaten:
Integrierbar: Ja
Wasserverbrauch pro Jahr: 3640 l
Stromverbrauch pro Jahr: 289 kW/h
Energieeffizienzklasse: A+
Anzahl der Maßgedecke: 12
Breite: 59,6 cm
Mehr Daten zum Produkt

Tests (2) zu Bomann GSPE 7773

    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 4/2011
    • Erschienen: 03/2011
    • Produkt: Platz 8 von 11
    • Seiten: 7

    „ausreichend“ (3,7)

    Beim GSPE 773 ist das Risiko, einen Wasserschaden zu erleiden, relativ groß. Die Reinigungsleistung im Sparprogramm ist zwar gut, aber dafür ist die Lautstärke sehr hoch. Beim Spülgang wird sehr viel Wasser und Klarspüler verbraucht. Ein Aqua-Stopp-System fehlt. Hinzu kommen eine instabile Korbführung und die unnötig komplizierte Korbhöhenverstellung. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.  Mehr Details

    • ETM TESTMAGAZIN

    • Ausgabe: 11/2011
    • Erschienen: 10/2011
    • Produkt: Platz 8 von 9

    „befriedigend“ (80,8%)

    „Preis-/Leistungssieger“

    „Diese Maschine kann den täglich anfallenden Abwasch zufriedenstellend erledigen; allerdings sollten starke Verschmutzungen, klebrige und verkrustete Speiserückstände vor dem Spülgang beseitigt werden. Diese werden ansonsten nicht komplett entfernt.“  Mehr Details

zu Bomann GSPE 7773

  • BOMANN GSPE 7773, Geschirrspüler, teilintegrierbar, A+, 596 mm, 55 dB (A), Silbe

    Energieeffizienzklasse A + , BOMANN GSPE 7773, Geschirrspüler, teilintegrierbar, A + , 596 mm, 55 dB (A) , Silbe

Kundenmeinungen (2) zu Bomann GSPE 7773

2 Meinungen (1 ohne Wertung)
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  • Bomann nie wieder

    von Schützen
    • Nachteile: laut

    Ich trauere meiner alten Spülmaschine bei jedem Befüllen und Entleeren nach. Die Einteilung des oberen Korbes ist ungünstig, da Gläser immer umkippen. Der untere Korb ist zufriedenstellend. Das Gerät braucht in allen Programmen unendlich lang. Es gibt kein Programm ohne Vorspülen, was ja nicht immer unbedint nötig ist. Wenn mal unerwartet weg muß, kann man das Gerät nicht auf Pause einstellen, bei Wiederanstellen fängt das ganze Programm von vorne an. Über das Trockenergebnis will ich mal erst gar nicht schreiben.

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Einschätzung unserer Autoren

GSPE 7773

Unpraktische Innenaufteilung, hoher Verbrauch

Der Bomann GSPE 773.1 spricht vermutlich primär Sparfüchse sowie all jene an, die lediglich ein Gerät für eine gewisse Übergangszeit benötigen. Denn dass man bei gerade einmal 260 Euro (Amazon) nicht viel erwarten darf, dürfte wohl jedem klar sein. Doch selbst unter diesen Voraussetzungen sollte man sich eine Anschaffung wirklich zweimal überlegen, denn der GSPE 773.1 besitzt eine ganze Reihe an Nachteilen, die auch finanziell die Rechnung noch einmal deutlich verändern können.

Vergleichsweise hoher Stromverbrauch

So liegt der Stromverbrauch je Programmdurchlauf bei 1,05 kWh, was sich im Jahr bei einer industriell vorgegebenen Normzyklenanzahl von 280 Stück auf 291 kWh kumuliert. Das sind gut 40 bis 50 kWh mehr im Jahr als bei modernen Geräten, woraus mehr als 10 Euro an Zusatzkosten resultieren. Auf zehn Jahre Betriebszeit gerechnet bedeutet das, dass man genauso gut gleich zu einem Modell für 360 Euro hätte greifen können. Tatsächlich könnte man sogar zu einem Modell für mehr als 400 Euro greifen.

So laut wie kaum ein anderer Geschirrspüler

Denn auch beim Wasserverbrauch macht der GSPE 773.1 mit 16 Litern je Durchlauf keine gute Figur. Der Durchschnitt liegt heute bei 10 Litern, gute Geräte schaffen es auch schon bis hinab zu 6 bis 8 Litern. Hinzu kommt eine laute Arbeitsweise: Mit seinen 55 dB(A) besitzt der Bomann-Geschirrspüler einen extrem lauten Arbeitspegel. Er ist ziemlich genau doppelt so laut wie jener Lärmpegel, den man für eine ruhige Wohnung mit unaufdringlichen Geräuschen annimmt. Gegenüber der Konkurrenz, die diese Schwelle zu unterschreiten trachtet, bringt der Bomann also 100 bis 130 Prozent mehr Lautstärke mit.

Wenig Platz und mäßige Reinigungsleistungen

Und wenn das schon nicht auf die Nerven geht, dann vermutlich eine der vielen anderen Kleinigkeiten. So zählen Nutzer die ungünstige Raumaufteilung und die billig wirkenden Körbe auf, wodurch in das Gerät weniger passe als in die Maschinen anderer Hersteller. Auch die mäßige Reinigungswirkung, ein enorm hoher Klarspülerverbrauch und eine schlechte Trocknung des Geschirrs finden sich regelmäßig als Kritikpunkte in den Nutzerrezensionen. Kurz: Besser, man gibt etwas mehr Geld aus und erspart sich den täglichen Kampf mit solchen Kleinigkeiten, die insgesamt dann doch ganz schnell nervig werden können.

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Datenblatt zu Bomann GSPE 7773

Abmessungen (B x T x H) 600 x 820 x 550 mm
Position des Salzfachs Bodenwanne
Bauart
Freistehend fehlt
Tischgerät fehlt
Integrierbar vorhanden
Verbrauch
Wasserverbrauch pro Jahr 3640 l
Stromverbrauch pro Jahr 289 kW/h
Energieeffizienzklasse A+
Leistung
Anzahl der Maßgedecke 12
Lautstärke 55 dB
Trockeneffizienzklasse A
Dauer Standardprogramm (Eco) 172 min
Dauer Schnellprogramm 39 min
Beladungserkennung fehlt
Ausstattung
Sicherheit
Kindersicherung vorhanden
Vollwasserschutz vorhanden
Komfort
Abschaltautomatik vorhanden
Dosierassistent fehlt
Besteckschublade fehlt
Besteckkorb vorhanden
Selbstreinigung fehlt
Klappbare Tellerhalter vorhanden
Signalton bei Programmende vorhanden
Höhenverstellbarer Oberkorb vorhanden
Startzeitvorwahl vorhanden
Programmendevorwahl fehlt
InfoLight fehlt
TimeLight fehlt
OpenAssist fehlt
Innenbeleuchtung fehlt
Smart-Home-Funktion fehlt
Restlaufzeitanzeige fehlt
Smart-Start fehlt
Programmablaufanzeige fehlt
Startzeitanzeige fehlt
Programme und zuschaltbare Optionen
Eco-Programm vorhanden
Intensivprogramm vorhanden
Schnellprogramm vorhanden
Glasprogramm vorhanden
Automatikprogramm fehlt
Separates Vorspülen vorhanden
Nachtprogramm fehlt
Halbe Beladung fehlt
Expressfunktion fehlt
Hygienefunktion fehlt
Glanztrocken fehlt
Intensivzone fehlt
Extra Trocken fehlt
Spartaste fehlt
Separates Einweichen vorhanden
Maße
Höhe 80,5 cm
Breite 59,6 cm
Tiefe 57,5 cm

Weitere Tests & Produktwissen

Zweite Wahl

Stiftung Warentest (test) 4/2011 - Ebenfalls unpraktisch ist ein Besteckkorb ohne Griff, wie beim Ignis- Geschirrspüler (siehe Foto links). In der Sicherheitsprüfung fiel Ignis als Einziger mit scharfkantigen Gehäuseteilen unangenehm auf. Das fehlende Aqua-Stopp-System dagegen teilt sich das Ignis-Modell mit der Bomann GSPE 773. Hier wie da gilt: Platzt der Schlauch, wird die Küche geflutet – und im schlimmsten Fall die des Nachbarn untendrunter gleich mit. Drauflegen: Achten Sie beim Kauf einer Einbauküche auf die Elektrogeräte. …weiterlesen