Werbebotschaften sehen die Bestimmung des Smartphones Acer Liquid Z330 in Kinderhänden oder – weiter gefasst – im Alltag von Anwendern mit Sinn für das Nützliche und Unkomplizierte. Unter den Geschwistern einer im Herbst 2015 öffentlich vorgestellten Gerätefamilie greift das schlichte Modell auf die unspektakulärste technische Ausstattung zurück. Ein Display, das mit der Auflösung von 854 x 480 Pixeln deutlich unterhalb des HD-Bereichs bleibt, verhindert eine Überlastung des nicht eben bärenstarken Prozessors und unterstützt gleichzeitig eine beachtliche Akkuleistung, die immerhin 11 Stunden Gesprächszeit ermöglicht.
Prozessor der Einstiegsklasse, schnelle Mobilfunkverbindung
Der im Smartphone von Acer verbaute Chipsatz Qualcomm Snapdragon 210 MSM8909 kommt zwar aus gutem Hause, muss jedoch eine Einstufung in die Einstiegsklasse hinnehmen. Ein Hauptprozessor mit vier recht niedrig getakteten Kernen und eine Grafikeinheit, die Displays mit höchstens durchschnittlicher Auflösung verkraftet, sind gemeinsam mit einem nur 1 Gigabyte großen Arbeitsspeicher die Protagonisten einer Performance, die lediglich Basisansprüchen genügt. Positiv fallen die Eigenschaften der Konnektivität auf: Mit LTE Cat-4 steht eine schnelle Verbindung ins Mobilfunknetz zur Verfügung und die lokale Bluetooth-Kommunikation entspricht dem zeitgemäßen Standard 4.0.
Verzicht muss keine Beschränkung sein
Anwender, die sich auf das Smartphone von Acer einlassen, sollten Verzicht nicht als Beschränkung empfinden. Für erste Schritte in die Welt mobiler multimedialer Anwendungen mögen 8 Gigabyte interner Speicher ebenso ausreichend sein wie die Fähigkeiten eines zwar blickwinkelstabilen aber niedrig auflösenden IPS-Displays. Wo Nutzer sich im Alltag vorwiegend mit Telefonkontakten, gelegentlichen Ausflügen ins Internet und einem Selfie hier und da begnügen, ist das Smartphone für den Betrag von knapp 110 Euro bei einer Bestellung auf Amazon gut aufgehoben.