Heckenscheren: Diese schneiden am besten ab!

Nahaufnahme Heckenschere in Aktion (Bildquelle: Zbynek Pospisil / istockphoto.com)

Heckenscheren gibt es in Schnittlängen von rund 45 bis 80 Zentimeter. Je länger das Schwert und die Schnittlänge, umso zügiger und großflächiger können Sie arbeiten – je kürzer Schwert und Schnittlänge, desto exakter können Sie vorgehen. Kurze Schwerter haben in der Regel geringere Zahnabstände (auch Schnittstärke genannt). Sie sind optimal für Sträucher und Hecken mit dünneren Zweigen. Für kräftige Äste benötigen Sie ein Werkzeug mit einer großen Schnittstärke, also größeren Zahnabständen. Wichtig: Die Schwertlänge ist nicht identisch mit der Schnittlänge. Letztere ist immer kürzer und häufig auf dem Gerät angegeben.

Mit Kraft und Gewicht – Benzin-Heckenscheren

Benzingeräte sind besonders leistungsstark und für breite, hohe und kräftige Hecken gut geeignet. Deswegen sind sie bei Profis im Garten- und Landschaftsbau sehr beliebt. Aber auch die häufige Anwendung im privaten Bereich rechtfertigt die Anschaffung. Modelle wie die sehr gut getestete FX-MHP126 von Fuxtec oder die Einhell GE-PH 2555 A verfügen zum Beispiel über einen drehbaren Handgriff, mit dem Sie die Säge gut führen können. Generelle Nachteile: Die Geräte sind schwer, laut und verpesten die Luft. Außerdem müssen Sie den Motor der Maschinen regelmäßig warten.

Die besten Benzin-Heckenscheren

Mit Ausdauer und Effizienz – Elektro-Heckenscheren

Hobbygärtner:innen mit mittelgroßen bis großen Hecken empfehlen wir eine elektrische Schere. Sie gewährleistet bequemes Arbeiten ohne Unterbrechung, ist leichter und leiser als eine Benzin-Heckenschere – und bringt durchaus eine gute Leistung, wie die Bosch AHS 70-34 oder die Gardena PowerCut 700/65 mit jeweils 700 Watt beweisen. Preisgünstiger, umweltfreundlicher und pflegeleichter als ihre kraftstoffbetriebenen Kollegen sind sie außerdem. Der Nachteil: Aufgrund des Stromkabels bleiben Sie in Ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, der Arbeitsradius wird sowohl von der Länge des Kabels am Gerät als auch des Verlängerungskabels definiert.

Die besten Elektro-Heckenscheren

Viel Freiheit und Flexibilität – Akku-Heckenscheren

Auch Heckenscheren mit Akkuantrieb sind leicht und relativ leise. Sie garantieren bei der Arbeit uneingeschränkte Mobilität und bieten sich bei kleinen bis mittelgroßen Hecken und Büschen an. Trotz leistungsfähiger Lithium-Ionen-Akkus kommen sie in der Regel nicht ganz an die Leistung von elektrischen Heckenscheren ran. Ihre Betriebsdauer richtet sich nach der jeweiligen Akkukapazität und kann sich schnell erschöpfen. Dann gilt es abzuwarten, bis der Akku wieder aufgeladen ist. Bei vielen Geräten, zum Beispiel Makita DUH532Z oder Metabo AHS 18-65 V, können Sie Akkus mit unterschiedlichen Kapazitäten nutzen. Praktisch ist es, immer einen Wechselakku in der Schublade zu haben, um ohne Unterbrechung weiterarbeiten zu können.

Die besten Akku-Heckenscheren

Für Fein- und Formschnitt – Hand-Heckenscheren

Leicht, leise und günstig: Manuelle Heckenscheren bieten sich vor allem für präzise Schnitt- oder kleinere Nacharbeiten an. Die handlichen Helfer haben eine lange Klinge und einen recht langen Griff, der beim Schneiden für eine günstige Hebelwirkung sorgt. Teilweise können Sie damit sogar bis zu vier Zentimeter dicke Äste durchtrennen. Es gibt Scheren mit gerader Klinge und Getriebemechanismus, zum Beispiel die Fiskars Quantum Getriebe-Heckenschere HS102, oder mit Wellenschliff und teleskopierbar, zum Beispiel die Gardena TeleCut. Angenehm sind Anschlagpuffer, die das Zusammenschlagen der Klingen etwas abdämpfen.

Die besten manuellen Heckenscheren

Übrigens: Auch Heckenkronen mögen’s gerade. Dafür haben viele Hersteller Heckenschneider mit langem Schaft und Schnittwinkelverstellung für Kopf- oder Seitenschnitte im Angebot. Diese Teleskop-Heckenscheren gibt es mit Akku-, Elektro- und Benzinantrieb.

Die besten Heckenschneider

Schnittzeiten sind gesetzlich geregelt

Nicht jeder Heckenschnitt ist zu jeder Zeit erlaubt. Radikale Rückschnitte sowie das Roden von Hecken und Büschen sind nur vom 1. Oktober bis 28. Februar gestattet. Das Verbot dient dem Schutz von Tieren, die ihre Brutplätze in Hecken und Gebüschen suchen.  Missachten Sie diese Vorschrift, drohen hohe Bußgelder. Schonende Form- und Pflegeschnitte hingegen können Sie ganzjährig vornehmen. Weitere Informationen und Tipps zum Thema „Hecke, Strauch und Baum schneiden“ finden Sie in unserem Magazin.

Aktuelle Tests: Diese Heckenscheren schneiden am besten ab

  • selbst ist der Mann: „Schnipp Schnapp“ (20 manuelle Heckenscheren)
  • ETM Testmagazin: „Für herrliches Grün und dichten Wuchs“ (7 Akku-Heckenscheren)
  • selber machen: „Quartett im Duell“ (2 Elektro-Heckenscheren, 2 Akku-Heckenscheren)