Akku-Heckenscheren Schnittstarke Gartengeräte mit langem Atem
Stärken
Schwächen
Wie schneiden Akku-Heckenscheren in Vergleichstests ab?
Wussten Sie das? Im Wettbewerb zwischen Akku-Heckenscheren sind nicht automatisch die Modelle mit dem größten Akku, der kürzesten Ladezeit oder längsten Betriebsdauer auch die besten. So prüft Stiftung Warentest, ähnlich wie bei Heckenscheren allgemein, auch Aspekte wie Schnittqualität und Handhabung gründlich. Dabei zeigt sich nicht selten, dass Akku-Heckenscheren mit 36 Volt nicht zwangsläufig leistungsfähiger sind und bessere Schnittergebnisse erzielen als die kleineren 18-Volt-Geräte. Zudem muss ein leistungsstarkes Modell nicht immer teuer sein.
Frühere Tests bestätigten, dass nicht nur der Antrieb entscheidend ist, wenn Geräte bei Aststärken über zehn Millimeter Schwierigkeiten haben, saubere Schnittflächen zu erzielen. Nahezu alle Heckenscheren, egal ob akkubetrieben oder kabelgebunden, bieten im Praxistest nicht durchgehend überzeugende Ergebnisse. Sie benötigen viel Geduld, um sich mit den Geräten durch dickere, verholzte Äste zu arbeiten. Gleichzeitig liegen sie in Sachen Handhabung gleichauf mit Elektro-Heckenscheren, denn eine ausgewogene Gewichtsverteilung kann Unwuchten schnell ausgleichen.
Vergleich der Leistung von Akku- und Elektro-Heckenscheren
Obwohl Akku-Heckenscheren bei Ausdauer nicht in allen Bereichen mit kabelgebundenen Modellen mithalten können, macht der Einsatz moderner Lithium-Ionen-Akkus sie immer konkurrenzfähiger. Heute sind bereits extrem kräftige Geräte erhältlich, etwa die HT5100E von EGO mit einem 56-Volt-Akku. Zudem sind diese Geräte oft nur noch halb so teuer wie vor einigen Jahren – wobei ein höherer Preis auch heute noch ein Grund sein kann, eher zu einem kabelgebundenen Gerät zu greifen.
Wie viele Heckenmeter sind mit einer Akkuladung möglich?
Akkubetriebene Heckenscheren mit Lithium-Ionen-Technologie liefern eine konstante Leistung. Dadurch können Sie mit einer einzigen Akkuladung mehrere Meter Hecke am Stück schneiden. Wie viele Meter das tatsächlich sind, hängt jedoch nicht nur von Kapazität (in Amperestunden „Ah" gemessen) und Spannung (angegeben in Volt „V") ab, sondern auch von individuellen Bedingungen. Faktoren wie Heckenhöhe, Dichte und Größe beeinflussen Ihren Schnittfortschritt ebenso wie die Sorgfalt beim Arbeiten. Außerdem hat der Akku als zusätzlicher Bauteil Einfluss auf das Gesamtgewicht des Geräts und somit auf Ihre Arbeitsgeschwindigkeit. Grundsätzlich gilt: Je leistungsstärker und größer der Akku, desto schwerer wird die Maschine. Beim Wechsel von einem großen zu einem kleineren Akku können Sie leicht 500 Gramm sowie Kraft und Zeit sparen – sinnvoll, wenn Sie zum Beispiel nur kleine Hecken schneiden möchten.
Sind die Akkus von Heckenscheren auch für andere Geräte verwendbar?
Ein großer Vorteil der akkubetriebenen Garten- und Heimwerkergeräte besteht darin, dass viele Hersteller auf sogenannte Systemakkus setzen. Das bedeutet, dass Akkus innerhalb einer Gerätefamilie – beispielsweise 20- oder 36-Volt-Modelle – untereinander kompatibel sind. So können Heckenschere, Trimmer, Laubsauger und andere Geräte oft denselben Akku und dasselbe Ladegerät verwenden. Dadurch sparen Sie Kosten. Beachten Sie jedoch, dass Akku und Ladestation nicht immer zum Lieferumfang gehören. Möchten Sie böse Überraschungen vermeiden, lohnt sich vor dem Kauf ein genauer Vergleich der Herstellerangebote bezüglich des Lieferumfangs.




























